Zum Inhalt springen

Toke (See)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2026 um 19:50 Uhr durch imported>CaroFraTyskland (CaroFraTyskland verschob die Seite Tokke (See) nach Toke (See), ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen: Hauptname).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Toke / Tokke
Datei:Toke ya Okt 2004.JPG
Kjendalsøya im Nedre Toke
Geographische Lage Bamble, Kragerø, Drangedal (Telemark, Norwegen)
Abfluss Lundereidelva (Kragerøvassdraget)
Orte am Ufer Prestestranda
Daten
Koordinaten 59° 1′ 54″ N, 9° 12′ 28″ OKoordinaten: 59° 1′ 54″ N, 9° 12′ 28″ O
 {{#coordinates:59,031666666667|9,2077777777778|primary
dim=6248 globe= name=Toke / Tokke region=NO-40 type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel f1reguliert zwischen 60,35 m und 55,75 m
Fläche 30,66 km²<ref name=":0" />
Einzugsgebiet 2025 km²<ref name=":0" />

f

Der Toke (auch Tokke) ist ein See in der norwegischen Provinz (Fylke) Telemark. Der See setzt sich aus zwei Teilen, dem Øvre und dem Nedre Toke, zusammen.

Lage

Der See ist Teil des Flusssystems Kragerøvassdraget und liegt im Südosten des Fylkes Telemark. Der Großteil des Sees liegt in der Kommune Drangedal.

Karte eines Sees mit mehreren Armen
Karte des Toke

Øvre Toke

Der Øvre Toke (deutsch „Oberer Toke“; auch Øvre Tokke<ref>Øvre Toke. Kartverket, abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) liegt vollständig in der Kommune Drangedal. An seinem Nordwestufer befindet sich der Ort Prestestranda, das Verwaltungszentrum von Drangedal. Im Øvre Toke liegen mehrere Inseln wie die Storrkilsøya und die Kittilsøya. Entlang seines Westufers verlaufen der Fylkesvei 38 und die Sørlandsbanen.<ref>Øvre Toke. In: Norgeskart. Abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der Øvre Toke wird vom Norges vassdrags- og energidirektorat (NVE) mit einer Fläche von 5,4 km² geführt. Sein Einzugsgebiet beträgt rund 800 km².<ref name=":0">NVE Temakart: Innsjødatabase. In: NVE. Abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nedre Toke

Im Südosten ist der Øvre Toke über den Straumen mit dem Nedre Toke (deutsch „Unterer Toke“; auch Nedre Tokke<ref>Nedre Toke. Kartverket, abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) verbunden. Über den Straumen verläuft eine Brücke, über den der Fylkesvei 356 führt. Dieser führt entlang des Nordostufers des Sees. Am Westufer verläuft wie beim Øvre Toke der Fylkesvei 38.<ref>Nedre Toke. In: Norgeskart. Abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wie im oberen Seeabschnitt liegen auch im Nedre Toke mehrere Inseln. Zum Nedre Toke gehört der Rørholtfjorden, ein im Osten gelegener Arm des Sees. Dieser liegt teilweise in der Kommune Bamble. Ein kleiner Teil des Nedre Toke liegt in der Kommune Kragerø. In Kragerø fließt die Lundereidelva vom Nedre Toke ab.

Vom NVE wird der Nedre Toke ohne den Rørholtfjorden mit einer Fläche von 17,2 km² und einem Einzugsgebiet von etwa 1157 km² geführt. Der Rørholtfjorden hat eine Fläche von 8 km² und ein Einzugsgebiet von 68,7 km².<ref name=":0" />

Nutzung

Der Toke wird als Hauptmagazin für die Wasserkraftwerke im unteren Abschnitt des Kragerøvassdragets verwendet. Bereits im Jahr 1899 wurde der See erstmals reguliert. Der zugelassene Regulierungsbereich liegt zwischen 55,75 und 60,35 moh.<ref>Toke. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Meddelte vassdragskonsesjoner. (PDF) In: regjeringen.no. S. 70–72, abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Wasserkraftwerk Dalsfos Øst liegt in der Kommune Kragerø im Flusslauf der Lundereidelva. Es nutzt eine Fallhöhe von rund 22 Metern und hatte zwischen 1991 und 2020 eine durchschnittliche Jahresproduktion von etwa 35,5 GWh.<ref>Dalsfos Øst. In: NVE. Abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />