Zum Inhalt springen

Wanda Warska

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026 um 23:23 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Commonscat mit Helferlein hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Wanda Warska 2010.jpg
Wanda Warska

Wanda Warska (* 28. April 1930 in Posen; † 6. Juli 2019 in Laski<ref>Nie żyje wokalistka jazzowa Wanda Warska. tvp.info, 7. Juli 2019, abgerufen am 7. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine polnische Jazz- und Chansonsängerin.

Leben

Warska studierte in ihrer Geburtsstadt und in Krakau. Seit 1956 arbeitete sie mit dem Jazzpianisten und Komponisten Andrzej Kurylewicz, dessen Lieder sie auch interpretiert. 1959 machte sie in Jerzy Kawalerowiczs Film Nachtzug auf sich aufmerksam; 1962 waren ihre Vokalisen in Krzysztof Komedas Ballett Etudes zu hören.<ref>Besprechung des Albums (Allmusic)</ref> Im Film Die endlose Nacht (1963) sang sie die Peter-Thomas-Komposition Komm, leg' Deinen Arm um mich unter Begleitung des Andrzej-Trzaskowskí-Quintetts in einer Scat-Fassung. Während der 1960er Jahre war sie mehrfach in Europa auf Tournee<ref>Vgl. E. Dieter Fränzel / Jazz AGe Wuppertal (Hrsg.): sounds like whoopataal. Wuppertal in der Welt des Jazz. Klartext, Essen 2006, S. 107f.</ref> und galt als eine der besten europäischen Jazzsängerinnen; auch lebte sie eine Zeitlang in den Vereinigten Staaten, wo sie ebenfalls auftrat. 1967 gründete sie in der Altstadt von Warschau mit Kurylewicz das unabhängige Studio Piwnica Artystyczna Kurylewiczów, in dem Lesungen, Konzerte und Ausstellungen stattfanden. 1970 konzertierte sie beim Jazz Jamboree.<ref>Vgl. den Mitschnitt auf LP Jazz Jamboree’70 Vol. 1 SXL 0696, Polskie Nagrania 1970</ref> In den frühen 1970er Jahren trat sie mit Kurylewicz und dem Bassisten Jacek Bednarek auch in Westdeutschland in den Jazzclubs und bei Festivals wie „Jazz auf der Burg“ in Dreieich auf und war 1972 auch an den Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Staatstheaters Darmstadt beteiligt.<ref name="DE">Vgl. Wegbereiter des polnischen Jazz, Darmstädter Echo, 27. August 2009</ref> Sie vertonte Gedichte von Heinrich Heine ebenso wie von Jan Kochanowski. Weiterhin schrieb sie auch Filmmusiken und begann zu malen.

Datei:2006.09.04. Wanda Warska and Andrzej Kurylewicz by Kubik.JPG
Wanda Warska begleitet durch Andrzej Kurylewicz (Warschau, 2006)

Mit ihrem Ehemann Andrzej Kurylewicz hat sie eine Tochter, die Philosophin Gabriela Kurylewicz.

Auszeichnungen und Ehrungen

</ref>

  • Fryderyk (2019)<ref>Zmarła Wanda Warska. In: tvn24.pl. 7. Juli 2019, abgerufen am 7. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografische Hinweise

Weblinks

Commons: Wanda Warska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein