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Labeo pangusia

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Labeo pangusia
Datei:Labeo pangusia Achilles 131.jpg

Labeo pangusia

Systematik
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Unterordnung: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidei)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Labeoninae
Gattung: Labeo
Art: Labeo pangusia
Wissenschaftlicher Name
Labeo pangusia
Hamilton, 1822

Labeo pangusia, in Indien auch Ghora Maach, Ghora Muikha, গুড়া মাছ oder Bholung genannt, ist ein wirtschaftlich wichtiger Karpfenfisch aus dem indoasiatischen Raum.<ref name="fishbase">Labeo pangusia auf Fishbase.org (englisch)</ref>

Verbreitung und Lebensraum

Labeo pangusia kommt vornehmlich in Flüssen und Seen in Pakistan, Indien, Nepal und Bangladesch vor. Außerdem findet sich diese Fischart in einigen Teilen Afghanistans, Bhutans und Myanmars. Überwiegend hält sich Labeo pangusia in den schnell fließenden Oberläufen von Flüssen auf.<ref name="fishbase"/> Die Heimat des Fisches wird im Barak River in Jiribam/Manipur in Indien vermutet.<ref name="sonimancing">http://sonimancing.blogspot.com/2010/09/ghora-muikkha-labeo-pangusia.html</ref>

Beschreibung

Labeo pangusia hat speziell geformte Lippen, um Algen und Diatomeen von Steinen und Unterwassergegenständen abzugrasen.<ref name="sonimancing"/> Die Spezies kann in Ausnahmefällen bis zu 90 Zentimeter lang werden.<ref name="fishbase"/> Dabei erreicht sie ein Gewicht von 10 Kilogramm.<ref>Fishing World Records</ref>

Lebensweise

Der in Schwärmen lebende Labeo pangusia ernährt sich von Algen und Diatomeen.<ref name="fishbase"/> Er gehört zu einer relativ umwelttoleranten Fischart, die sowohl sehr weiches bis hartes Wasser verträgt.<ref name="sonimancing"/> Die Geschlechtsreife erfolgt erst sehr spät bei einem Lebensalter von 14 Jahren.<ref name="sonimancing"/>

Nutzung

Labeo pangusia ist in Indien ein sehr geschätzter und weit verbreiteter Speisefisch.<ref name="fishbase"/> Kleinere Exemplare können auch als Zierfische im Aquarium gehalten werden.<ref name="sonimancing"/> Obwohl einige Autoren diese Fischart als stark gefährdet ansehen, wurde sie noch nicht in die Rote Liste der IUCN aufgenommen.<ref>Stand 2004</ref><ref name="sonimancing"/>

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

<references/>