Zum Inhalt springen

Kagers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 21:34 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kagers
Kreisfreie Stadt Straubing
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(928)&title=Kagers 48° 53′ N, 12° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(928) 48° 53′ 25″ N, 12° 33′ 45″ O
 {{#coordinates:48,8904|12,5626|primary
dim=10000 globe= name=Kagers region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 318 m ü. NHN
Einwohner: 928 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987" />
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 94315
Vorwahl: 09421
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Gemeindegrenzkarte Landkreis Straubing 1961 (retuschiert).jpg
Der Landkreis Straubing (bis 1972) mit den damaligen Gemeinden. Kagers grenzte nordwestlich an die kreisfreie Stadt Straubing in den damaligen Grenzen.

Kagers ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Straubing (Regierungsbezirk Niederbayern, Bayern),<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> sowie eine Gemarkung im nördlichen Stadtgebiet. Bis 1971 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

Lage

Kagers liegt im Gäuboden südlich der Donau im Nordwesten des Straubinger Stadtgebietes.

Geschichte

Bereits in einer Urkunde von Kloster St. Emmeram von etwa 883 bis 887 wird Chaparussa erstmals erwähnt. Burg und Gerichtsrechte wurden im 13. Jahrhundert von den Wittelsbachern vermutlich mitsamt dem Erbe der Grafen von Bogen übernommen. Der Ort und dessen Gericht wurde von den Herzögen mehrfach verpfändet und wiedereingelöst. Dabei trat der ziemlich seltene Fall auf, dass landesherrlicher Besitz in Form einer Hofmark verwaltet wurde.

Das Kastenbuch von 1502 verzeichnet erstmals Kagers als Hofmark. In der Kastenamtsrechnung von 1516 wird die Hofmark Kagers zum Landgericht Haidau gezählt. 1532 wurde der „Straubinger Fugger“, der Bürger Caspar Lerchenfelder zur Tilgung einer Restschuld des Herzogs von 3.000 Rheinischen Gulden auf Lebenszeit zum Verwalter der Hofmark Kagers sowie der Hofmark Moshaim bestellt. Die Hofmark Kagers zählte 1599 zum Oberamt Alburg des Landgerichtes Straubing. Sie gehörte dem Landesfürsten und wurde von den Erben Lerchenfelders verwaltet. Bis 1609 blieb Kagers in den Händen der Lerchenfelder, danach unterstand es dem Rentamt Straubing bis 1803.

1808 wurde der Steuerdistrikt Kagers geschaffen, aus dem 1818/1821 die Ruralgemeinde Kagers im Landgericht Straubing hervorging. Sie umfasste 1961 außer dem Ortsteil Kagers noch die Ortsteile Breitenfeld und Öberau und gehörte zum Landkreis Straubing.<ref name="VZ1961" /> Am 1. Januar 1972 gelangte die Gemeinde Kagers im Zuge der Gebietsreform in Bayern zur Stadt Straubing. Kirchlich gehört Kagers zur Stadtpfarrei St. Jakob.

Sehenswürdigkeiten

Vereine

Literatur

Weblinks

Commons: Kagers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="VZ1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 444 (Digitalisat – "Kagers, Kirchd., 401 Einw., 81 Wgb., v. Amt 1,3 km – z. k. Pf. Straubing (St. Jakob), z. Schule Straubing.").</ref> <ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 164 (Digitalisat).</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein