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Ferocactus gracilis

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Ferocactus gracilis
Datei:Ferocactus gracilis 45.jpg

Ferocactus gracilis

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Ferocactus
Art: Ferocactus gracilis
Wissenschaftlicher Name
Ferocactus gracilis
H.E.Gates
Datei:Ferocactus gracilis ssp. coloratus 01.JPG
Blüte von Ferocactus gracilis subsp. coloratus

Ferocactus gracilis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ferocactus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton gracilis stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚schlank‘ und verweist auf die Wuchsform der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 97.</ref>

Beschreibung

Ferocactus gracilis wächst einzeln mit kugelförmigen bis zylindrischen, tiefgrünen Trieben und erreicht bei Durchmessern von 30 Zentimetern Wuchshöhen von bis zu 150 Zentimeter. Es sind 16 bis 24 leicht gehöckerte Rippen vorhanden. Die 7 bis 13 roten, quer gebändert Mitteldornen besitzen eine etwas gebogene bis hakenförmige gelbe Spitze und sind bis zu 7 Zentimeter lang. Die vier Hauptdornen sind über Kreuz angeordnet. Die oberen und unteren Mitteldornen sind abgeflacht. Die acht bis zwölf weißen Randdornen sind gelegentlich verdreht. Die oberen und unteren von ihnen sind besonders kräftig.

Die trichterförmigen, roten Blüten erreichen eine Länge von bis zu 4 Zentimeter und weisen einen Durchmesser von 3,5 Zentimeter auf. Die etwa 2,5 Zentimeter langen, länglich gelben Früchte reißen nicht an einer basalen Pore auf.

Systematik und Verbreitung

Ferocactus gracilis ist im mexikanischen Bundesstaat Baja California verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1933 durch Howard Elliott Gates.<ref>Howard E. Gates: Four new species of Ferocactus from Lower California, Mexico. In: Cactus and Succulent Journal. Band 4, Nr. 8, Los Angeles 1933, S. 323–324 (online).</ref> Ein nomenklatorisches Synonym ist Ferocactus peninsulae var. gracilis <templatestyles src="Person/styles.css" />(H.E.Gates) G.Unger (1992).

Es werden folgende Unterarten unterschieden:

  • Ferocactus gracilis subsp. gracilis
  • Ferocactus gracilis subsp. coloratus <templatestyles src="Person/styles.css" />(H.E.Gates) N.P.Taylor
  • Ferocactus gracilis subsp. gatesii <templatestyles src="Person/styles.css" />(G.E.Linds.) N.P.Taylor

Ein Trivialname für Ferocactus gracilis subsp. coloratus ist „Biznaga Colorada“.

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: León de la Luz, J.L., Hernández, H.M. & Gómez-Hinostrosa, C., 2012. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 293.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Ferocactus gracilis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien