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Ferocactus peninsulae

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Ferocactus peninsulae
Datei:Pájara La Lajita - Oasis Park - Ferocactus peninsulae 03 ies.jpg

Ferocactus peninsulae

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Ferocactus
Art: Ferocactus peninsulae
Wissenschaftlicher Name
Ferocactus peninsulae
(F.A.C.Weber) Britton & Rose
Datei:Ferocactus peninsulae HabitusFlowers Bln0906b.jpg
Blüte

Ferocactus peninsulae ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ferocactus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton peninsulae stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚Halbinsel‘ und verweist auf das Vorkommen der Art auf der Halbinsel Baja California.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 181.</ref>

Beschreibung

Ferocactus peninsulae wächst einzeln mit ei- bis keulenförmigen, sich zur Spitze hin verjüngenden Trieben und erreicht bei Durchmessern von 40 Zentimetern gewöhnlich eine Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimeter. Selten werden Wuchshöhen bis zu 2,5 Meter erreicht. Es sind 12 bis 20 auffällige, tiefe Rippen vorhanden. Die Dornen sind gräulich rot und weisen eine gelbliche Spitze auf oder sind weißlich gefärbt. Die vier über Kreuz stehenden, geraden Mitteldornen sind gebändert und 4 bis 15 Zentimeter lang. Der unterste Mitteldorn ist abgeflacht und hakenförmig gebogen. Die 6 bis 13 unterschiedlichen, schlanken Randdornen sind gelegentlich verdreht und borstenartig.

Die trichterförmigen Blüten sind rot bis gelb und besitzen einen orangefarbenen bis roten Mittelstreifen. Sie erreichen eine Länge von 5 bis 6 Zentimeter. Die bis zu 4,5 Zentimeter langen gelben Früchte sind kugelförmig.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Ferocactus peninsulae ist im mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus peninsulae erfolgte 1896 durch Frédéric Albert Constantin Weber.<ref>Dr. Weber: Les Echinocactus de la Basse Californie. In: Bulletin du Muséum d'Histoire Naturelle. Band 1, Paris 1896, S. 320 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1922 in die Gattung Ferocactus.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band III. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1922, S. 133 (online).</ref>

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: León de la Luz, J.L., Hernández, H.M. & Gómez-Hinostrosa, C., 2012. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 296.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Ferocactus peninsulae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien