Milan Vidmar junior
Milan Josef Vidmar (* 16. Dezember 1909 in Weiz, Österreich-Ungarn; † 10. November 1980 in Ljubljana (Laibach), Jugoslawien<ref>Gaige, Jeremy: Chess personalia, McFarland 2005, p. 445</ref>) war ein jugoslawischer Elektroingenieur und Schachspieler.
Leben und Wirken
Milan Vidmar wurde am 16. Dezember 1909 als Sohn des Elektroingenieurs und späteren Hochschullehrers und Schachgroßmeisters Milan Vidmar (* 22. Juni 1885 in Laibach, Krain, Österreich-Ungarn; † 9. Oktober 1962 ebenda, Föderative Volksrepublik Jugoslawien) und dessen Ehefrau Wanda Johanna (geborene Waclawicek; * 11. Dezember 1880 in Wien; zuständig nach Vlčetín) in Weiz geboren und am 29. Dezember 1909 auf den Namen Milan Josef getauft.<ref name="Taufbuch">Taufbuch Weiz, tom. XXI, fol. 284 (Faksimile), abgerufen am 16. Dezember 2025</ref> Seine Eltern hatten am 3. Februar 1908 in der Wiener Karlskirche geheiratet.<ref name="Taufbuch"/><ref name="Trauungsbuch, Eltern">Trauungsbuch Wien-04., St. Karl Borromaeus, tom. XX, fol. 275 (Faksimile), abgerufen am 16. Dezember 2025</ref> Seine Großeltern väterlicherseits waren der Schuhmacher Josef Vidmar und dessen Ehefrau Josefine (geborene Jusič).<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Seine Großeltern mütterlicherseits waren der Schneider Vinzenz Waclawicek und dessen Ehefrau Eleonora (geborene Kaiser), die beide bereits vor seiner Geburt verstorben waren.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Am 9. Juni 1924 wurde Milan Vidmar junior im Laibacher Dom gefirmt.<ref name="Taufbuch"/>
Im Jahr 1938 belegte er den 9.–10. Platz beim Turnier in Ljubljana (Boris Kostić gewann, Vater Milan Vidmar senior erreichte den geteilten 5. Platz).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amsterdam (NED-ch10th) 1938 ( vom 22. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref> Im Jahre 1942 teilte er den 1. Platz mit Efim Bogoljubow in Cottbus.
Er teilte den 2. bis 3. Platz mit seinem Vater, hinter Svetozar Gligorić, beim Turnier in Ljubljana 1945/46<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1946 ( vom 22. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref>, wurde 6. in Karlsbad/Marienbad im Jahr 1948 (es gewann Jan Foltys),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />karlovy ( vom 14. März 2012 im Internet Archive)</ref> teilte den 8. Platz in Wien 1951 beim 4. Schlechter Memorial (es gewann Moshe Czerniak)<ref>75 Jahre Schachklub Hietzing Wien 1921–1996</ref> und wurde 10. in Opatija 1953 (Gewinner Aleksandar Matanović).<ref>Welcome to the Chessmetrics site</ref>
Vidmar jr. spielte für Jugoslawien am ersten Reservebrett (+4 =2 −0) bei der 9. Schacholympiade in Dubrovnik 1950. Seine Mannschaft gewann die Goldmedaille.<ref>OlimpBase :: 9th Chess Olympiad, Dubrovnik 1950, information</ref>
Der Titel Internationaler Meister wurde ihm im Jahr 1950 verliehen.
Weblinks
- Nachspielbare Schachpartien von Milan Vidmar junior auf chessgames.com (englisch)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vidmar, Milan junior |
| ALTERNATIVNAMEN | Vidmar, Milan |
| KURZBESCHREIBUNG | jugoslawischer Ingenieur und Internationaler Schachspieler |
| GEBURTSDATUM | 16. Dezember 1909 |
| GEBURTSORT | Weiz, Österreich-Ungarn |
| STERBEDATUM | 10. November 1980 |
| STERBEORT | Ljubljana, Jugoslawien |