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Neuer Zollhof

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. Dezember 2025 um 20:25 Uhr durch imported>Zollernalb (HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1990er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1999).
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Datei:Gehry photo office buildings river bank façade 01 Düsseldorf Germany 2005-07-27.jpg
Gesamtansicht
Datei:Gehry buildings Duesseldorf Neuer Zollhof 2 Unterbilk Duesseldorf Germany 01.jpg
Neuer Zollhof Nr. 2
Datei:Dus Hafen2.JPG
Nachtansicht mit Bürogebäude Stadttor im Hintergrund
Datei:Duesseldorf view over Hafenbruecke.jpg
Blick über die Hafenbrücke

Der Neue Zollhof ist ein Gebäudeensemble im Düsseldorfer „Medienhafen“, das am 19. Oktober 1999<ref name="BN">Für Querdenker. Neuer Zollhof in Düsseldorf eröffnet. Artikel vom 20. Oktober 1999 im Portal baunetz.de, abgerufen am 5. Juli 2013</ref> eingeweiht wurde. Die Gebäude sind nach ihrem Architekten und Designer Frank Gehry auch als Gehry-Bauten bekannt.

Geschichte

Anfang 1990 wurde ein Wettbewerb für einen Neubau auf dem Gelände des abzubrechenden Zollhofes ausgeschrieben, den Zaha Hadid zwar gewann, deren „dekonstruktiver Entwurf“<ref>Stadtplanungsamt Düsseldorf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Neue Zollhof (Gehry-Bauten) (Memento vom 2. April 2016 im Internet Archive)</ref> schließlich aber nicht ausgeführt wurde.

Von 1996 bis 1998 wurden stattdessen nach Entwürfen von Frank Gehry und Beucker, Maschlanka und Partner für etwa 120 Millionen D-Mark<ref>Gehrys schunkelnde Neubauten am Rhein. In: RP-Online. 26. März 2015, abgerufen am 28. Februar 2019.</ref> drei dekonstruktivistische Bauten errichtet.<ref name="Kranz/Wiener_105">Roland Kanz, Jürgen Wiener (Hrsg.): Architekturführer Düsseldorf. Dietrich Reimer, Berlin 2001, ISBN 3-496-01232-3, S. 76, Objektnr. 105</ref> Als Bauherr fungierte die Philipp Holzmann AG und die Düsseldorfer Werbeagentur Rempen & Partner.<ref name="BN" />

Die drei Gebäude zeigen weder Gesimse noch Sockel.<ref name="Kranz/Wiener_114" /> Auffallend ist die Krümmung der Fassade mit einer „fließend[en], gewellte[n] Oberfläche“.<ref name="Kranz/Wiener_114"> Roland Kanz, Jürgen Wiener (Hrsg.): Architekturführer Düsseldorf. Dietrich Reimer, Berlin 2001, ISBN 3-496-01232-3, S. 83, Objektnr. 114</ref><ref>Heike Werner, Mathias Wallner: Architektur und Geschichte in Deutschland. Heike Werner, München 2006, S. 156.</ref> Die Aufteilung auf drei Baukörper und die Freihaltung von fußläufigen Zwischenräumen war bei dem Projekt dem Ziel geschuldet, für das angrenzende Wohnquartier einen Zugang zum Hafen freizuhalten.<ref>Michael Brockerhoff: Gehry baute das Symbol der modernen Stadt. Artikel vom 5. Juli 2013 im Portal rp-online.de, abgerufen am 5. Juli 2013</ref>

Das Gebäude ist offiziell im Besitz eines Luxemburger Fonds, jedoch enthüllten im Februar 2021 die Recherchen investigativer Journalisten im Rahmen des Projekt OpenLux, dass der eigentliche Eigentümer der Sohn des indonesischen Palmöl-Magnaten Sukanto Tanoto ist. Die Eigentümerschaft Andre Tanotos wurde anscheinend durch das Zwischenschalten mehrerer Briefkastenfirmen in Luxemburg verschleiert, um auf diesem Weg Steuern zu vermeiden.<ref>Sven Giegold: Düsseldorf in den “OpenLux”-Enthüllungen: Steuervermeidung mit dem “roten Gehry” Gebäude im Düsseldorfer Medienhafen. 9. Februar 2021, abgerufen am 9. Februar 2021.</ref>

Literatur

  • Frank O. Gehry: Der Neue Zollhof Düsseldorf. Hrsg.: Thomas Rempen. Verlag Peter Pomp, Bottrop / Essen 1999, ISBN 978-3-89355-206-1.

Weblinks

Commons: Der Neue Zollhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 12′ 58,3″ N, 6° 45′ 27,7″ O

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