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Brett Ratner

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Datei:Brett Ratner 2012 Shankbone.JPG
Brett Ratner (2012)

Brett Ratner (* 28. März 1969 in Miami Beach, Florida) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent.

Werdegang

Brett Ratner wuchs in Miami Beach als einziges Kind einer gut situierten und bekannten jüdischen Familie auf.

Im Mai 2011 gab er in einem 20-Fragen-Interview an, dass er Alvin Malnik als seinen eigentlichen Vater ansehe und er sich dessen Familie zugehörig fühle.<ref>www.aventurabusinessmonthly.com: Good Questions with Brett Ratner</ref>

Er besuchte die Miami Beach Senior High School und wurde 1986 Präsident des dortigen „Leo Clubs“. Außerdem war er Mitglied der Bruderschaft „Royal Palm“. Nach seinem High-School-Abschluss besuchte er die Filmschule der New York University. Er war viele Jahre mit Rebecca Gayheart liiert und später mit der Tennisspielerin Serena Williams, von der er sich inzwischen getrennt hat. Er lebt in Beverly Hills.

Mit Money Talks – Geld stinkt nicht aus dem Jahr 1997 gab er sein Spielfilmdebüt als Regisseur. Weitere Filme folgten, insbesondere aus dem Bereich der Komödie. Seit Ende der 1990er Jahre ist er auch als Film- und Fernsehproduzent aktiv. 2005 führte er Regie beim Pilotfilm von Prison Break und war auch einer der Produzenten der Serie.

Kontroversen und Karriereknick

Ratner war als Produzent für die Oscarverleihung 2012 vorgesehen. Allerdings veranlassten homophobe und sexistische Äußerungen Ratners im Rahmen einer Promo-Tour Tom Sherak dazu, Ratner als Produzenten auszuschließen.<ref name="SPON-796875">Frech wie Oscar. In: Spiegel Online. 9. November 2011, abgerufen am 29. November 2014.</ref>

Im November 2017 beschuldigten sieben Schauspielerinnen, darunter Olivia Munn und Natasha Henstridge, Ratner der sexuellen Nötigung und Belästigung. Im Anschluss daran beendete Warner Bros alle Arbeiten mit ihm.<ref>Six women accuse filmmaker Brett Ratner of sexual harassment or misconduct. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref><ref>Rush Hour director Brett Ratner 'sexually assaulted a teenage Natasha Henstridge and ... Olivia Munn'. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref><ref>Natasha Henstridge details day Brett Ratner allegedly sexually assaulted her. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref>

In der Folge konnte er in Hollywood keine Filme mehr realisieren. Erst 2026 trat er mit dem Dokumentarfilm Melania über Melania Trump wieder in die Öffentlichkeit.<ref>Melania-Trump-Film kostet 75 Millionen Dollar – Nur 3 Zuschauer kauften ein Ticket. 28. Januar 2026, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref> Inzwischen soll er für das Projekt Rush Hour 4 wieder im Gespräch sein, nachdem sich Donald Trump persönlich dafür eingesetzt habe.<ref>"Melania"-Regisseur Brett Ratner: Zwischen Oscars, MeToo und Epstein-Files, Beitrag in Der Standard von Marian Wilhelm vom 30. Januar 2026, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Regisseur

Spielfilme

Musikvideos

  • 1999: Madonna: „Beautiful Stranger“
  • 1999: Mariah Carey: „I Still Believe“, „Heartbreaker“
  • 2000: Mariah Carey: „Thank God I Found You“, „Against All Odds“
  • 2005: Mariah Carey: „It’s Like That“, „We Belong Together“
  • 2008: Mariah Carey: „Touch My Body

Dokumentarfilme

Produzent

Executive Producer

Weblinks

Commons: Brett Ratner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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