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Dorothea Wierer

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Dorothea Wierer Vorlage:SportPicto
Wierer 2023 in Oberhof
Verband ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Geburtstag 3. April 1990 (36 Jahre)
Geburtsort Bruneck
Größe 160<ref>Dorothea Wierer. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.</ref> cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Beruf Finanzwache
Verein G. S. Fiamme Gialle
Trainer Andrea Zattoni,
Fabio Cianciana
Aufnahme in den
Nationalkader
2006
Debüt im Europacup 2008
Europa-/IBU-Cup-Siege 1
Debüt im Weltcup 2009
Weltcupsiege 22 (17 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 21. Februar 2026
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 4 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 5 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JEM-Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
SWM-Medaillen 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 2014 Sotschi Mixed-Staffel
Bronze 2018 Pyeongchang Mixed-Staffel
Bronze 2022 Peking Sprint
Silber 2026 Mailand-Cortina Mixed-Staffel
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 2013 Nové Město Staffel
Bronze 2015 Kontiolahti Staffel
Silber 2016 Oslo Verfolgung
Gold 2019 Östersund Massenstart
Silber 2019 Östersund Single-Mixed-Staffel
Bronze 2019 Östersund Mixed-Staffel
Gold 2020 Antholz Verfolgung
Gold 2020 Antholz Einzel
Silber 2020 Antholz Mixed-Staffel
Silber 2020 Antholz Massenstart
Silber 2023 Oberhof Mixed-Staffel
Gold 2023 Oberhof Staffel
 Biathlon-Europameisterschaften
Silber 2011 Ridnaun Staffel
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2008 Ruhpolding Einzel
Bronze 2008 Ruhpolding Staffel
Gold 2009 Canmore Verfolgung
Bronze 2009 Canmore Staffel
Gold 2011 Nové Město Sprint
Gold 2011 Nové Město Verfolgung
Gold 2011 Nové Město Einzel
Silber 2011 Nové Město Staffel
 Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Gold 2011 Ridnaun Verfolgung
Silber 2011 Ridnaun Sprint
 Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2013 Forni Avoltri Sprint
Gold 2022 Ruhpolding Supersprint
Gold 2022 Ruhpolding Massenstart
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 1. (2018/19, 2019/20)
Einzelweltcup 1. (2015/16, 2020/21)
Sprintweltcup 2. (2018/19, 2019/20, 2022/23)
Verfolgungsweltcup 1. (2018/19)
Massenstartweltcup 1. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 7 0 0
Sprint 4 6 7
Verfolgung 2 10 8
Massenstart 4 2 2
Staffel 5 11 13
letzte Änderung: 21. Februar 2026

Dorothea Wierer (* 3. April 1990 in Bruneck, Südtirol) ist eine ehemalige italienische Biathletin. Bei den Weltmeisterschaften 2019 wurde sie als erste Italienerin Weltmeisterin im Biathlon und konnte bei den Weltmeisterschaften 2020 zwei weitere Titel erlangen. Zudem konnte sie den Gesamtweltcup 2018/19 für sich entscheiden und diesen Titel im Weltcup 2019/20 verteidigen.

Karriere

Mit dem Biathlonsport begann Wierer im Alter von zehn Jahren, 2006 rückte sie in den italienischen Nationalkader auf. Ab 2010 war sie Mitglied der B-Nationalmannschaft, anschließend war sie Teil des A-Elite-Teams.

Jugendbereich (bis 2009)

Seit der Saison 2006/07 startete Wierer zunächst im Italiencup, später im Europacup der Junioren. In der darauf folgenden Saison kamen Rennen des Alpencups hinzu. In Martell nahm sie 2007 an ihren ersten Jugendweltmeisterschaften teil. Mit einem zehnten Platz im Einzel, Rang 16 im Sprint und 14 in der Verfolgung sowie einem zehnten Platz mit der Staffel erreichte Wierer gute Resultate.

Noch besser wurden die Ergebnisse bei den Jugendweltmeisterschaften 2008 in Ruhpolding, wo die Italienerin den Titel im Einzel gewann, Achte des Sprints und 21. der Verfolgung wurde. Mit Alexia Runggaldier und Monika Messner gewann sie zudem die Bronzemedaille in der Staffel hinter den Mannschaften aus Deutschland und Norwegen. Bei den Junioreneuropameisterschaften 2008 in Nové Město na Moravě kamen die Ränge 17 im Einzel, 26 im Sprint und fünf in der Staffel hinzu. Im weiteren Verlauf des Jahres nahm Wierer an den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2008 der Junioren in Haute-Maurienne teil, wo sie als Fünfte im Sprint sowie als Viertplatzierte im Verfolgungsrennen und mit der Staffel knapp Medaillen verpasste.

Zur Saison 2008/09 debütierte Wierer im IBU-Cup. Ihre ersten Rennen bestritt sie in Obertilliach und gewann als 34. eines Einzels und 21. eines Sprints sogleich erste Punkte. Daran schloss sich in Oberhof 2009 das erste Rennen im Biathlon-Weltcup an. Mit Rang 69 im Sprint erreichte sie im ersten Rennen ihr lange Zeit bestes Einzelresultat, das Bestand bis zum ersten Gewinn von Weltcuppunkten hatte. Im weiteren Saisonverlauf konnte sie ihre Bestleistung im IBU-Cup bis zu einem elften Platz in einem Verfolgungsrennen in Martell verbessern. In Canmore trat Wierer erneut erfolgreich bei den Jugendweltmeisterschaften an und gewann den Titel in der Verfolgung, nachdem sie als Viertplatzierte im Sprint noch knapp eine Medaille verpasste. Mit Nicole Gontier und Runggaldier gewann sie zudem erneut die Bronzemedaille im Staffelrennen. Im Einzel kam sie auf Platz sieben.

Juniorenbereich (2010 und 2011)

Die erste Saison als Juniorin verlief für Dorothea Wierer weniger erfolgreich; sie wurde nur zweimal im IBU-Cup eingesetzt und bei ihren vierten Juniorenweltmeisterschaften in Torsby gewann die Italienerin dieses Mal keine Medaillen, wenngleich sie dennoch wieder gute Ergebnisse erreichte: Im Einzel kam sie auf den sechsten Platz, wurde 13. im Sprint und Elfte der Verfolgung.

In Hochfilzen wurde Wierer früh in der Saison 2010/11 wieder im Weltcup eingesetzt. Mit Michela Ponza, Katja Haller und Karin Oberhofer erreichte sie in ihrem ersten Staffelrennen einen neunten Platz. Kurios verlief dabei der Wechsel von Oberhofer auf Wierer, da Wierer mehrere Sekunden zu spät beim Wechsel war und Oberhofer auf ihre Mannschaftskameradin warten musste. Einfluss auf das Gesamtergebnis hatte das jedoch nicht, zu dem Wierer mit nur zwei Nachladern eine gute Leistung beisteuerte. In Ruhpolding konnte sie als 24. des Sprints erstmals Punkte in einem Weltcuprennen gewinnen. Ihren endgültigen Durchbruch hatte Dorothea Wierer bei den Juniorenweltmeisterschaften 2011 im tschechischen Nové Město na Moravě. Im Einzel, im Sprint und in der Verfolgung wurde sie Junioren-Weltmeisterin und gewann mit der Staffel die Silbermedaille. Auch bei den darauf folgenden Europameisterschaften in Ridnaun war sie erfolgreich und gewann Silber und Gold in Juniorinnen-Sprint und Juniorinnen-Verfolgung sowie mit Silber in der Frauenstaffel ihre erste Medaille im Seniorenbereich. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde Wierer für die Weltmeisterschaften 2011 nominiert. Dort belegte Wierer im Verfolgungsrennen Platz neun und erreichte damit ihr erstes Top-10-Resultat.

Anfänge im Weltcup und erste Staffel-Medaillen (2012 bis 2014)

Datei:Pokljuka Biathlon World Cup 2014 5967.JPG
Wierer (r.) mit Tora Berger und Kaisa Mäkäräinen bei ihrem ersten Podestplatz, Pokljuka 2014

In der Saison 2011/12 lief Wierer erstmals von Beginn an im Weltcup. Allerdings konnte sie nicht an die Ergebnisse der vorangegangenen Saison anknüpfen und erreichte nur einmal, beim Sprint in Nové Město, die Punkteränge. Dennoch wurde sie für die Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding nominiert und beendete die Saison als 87. im Gesamtweltcup.

Besser verlief die darauffolgende Saison 2012/13, in der Wierer regelmäßig Weltcuppunkte erzielte. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Nové Město gewann sie als Startläuferin mit der italienischen Staffel an der Seite von Gontier, Ponza und Oberhofer überraschend Bronze und damit die erste Medaille für eine italienische Frauenstaffel bei Biathlon-Weltmeisterschaften. Im Sprint wurde sie 50., im Verfolger 59. In ihrem letzten Saisonrennen, der Verfolgung in Chanty-Mansijsk, erlief Wierer mit Platz 19 ihre beste Einzelplatzierung der Saison. Bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2013 gewann sie die Goldmedaille im Sprint.

In den Biathlon-Weltcup 2013/14 startete Wierer mit ihrem bis dahin besten Einzelergebnis, einem 7. Platz im Sprint von Östersund. In dieser Saison gelangen ihr insgesamt fünf Top-10-Platzierungen und mit einem dritten Platz in der Verfolgung auf der Pokljuka ihre erste individuelle Podestplatzierung im Weltcup. Zudem trat sie erstmals bei den Olympischen Winterspielen an, die in Sotschi stattfanden. Dort wurde sie im Sprint Sechste und gewann Bronze mit der Mixed-Staffel.

Durchbruch und Etablierung in der Weltspitze (2015 bis 2018)

Datei:2018-01-04 IBU Biathlon World Cup Oberhof 2018 - Sprint Women 66.jpg
Beim Weltcup in Oberhof im Januar 2018

Zur Saison 2014/15 etablierte sich Wierer in der Weltspitze, erzielte mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz drei Podiumsplatzierungen und lag am Saisonende auf Platz 7 der Gesamtweltcupwertung. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Kontiolahti verpasst sie im Einzel 0,4 Sekunden hinter Kaisa Mäkäräinen ihre erste Einzelmedaille bei Weltmeisterschaften nur knapp. Mit der Staffel gewann sie erneut Bronze.

Beim Weltcup in Östersund 2015 gelang ihr mit einem Sieg im Einzel ihr erster Weltcupsieg.<ref>Weltcup in Östersund – Wierer feiert ersten Sieg, Hildebrand Zehnte auf zdfsport.de abgerufen am 3. Dezember 2015.</ref> Da dies das erste Rennen der Saison war, trug sie danach das Gelbe Trikot der Gesamtführenden im Weltcup. Durch einen weiteren Sieg im Einzel von Ruhpolding und einen achten Platz bei den Weltmeisterschaften 2016 in Oslo konnte sie am Ende der Saison den Einzelweltcup mit zwei Punkten Vorsprung vor Marie Dorin-Habert gewinnen. Bei den Weltmeisterschaften gewann sie mit dem zweiten Platz in der Verfolgung Silber und damit ihre erste WM-Einzelmedaille. Beim Weltcup in Hochfilzen gewann sie zum ersten Mal ein Rennen mit der italienischen Staffel. Zudem gewann Wierer den Massenstart im kanadischen Canmore. In der Gesamtweltcupwertung belegte sie am Ende den dritten Platz.

Die Saison 2016/17 startete für Wierer wiederum konstant erfolgreich. Im Dezember stand sie bereits zweimal auf dem Podium und im Januar erreichte sie mehrere Top-10-Ergebnisse. Die Weltmeisterschaften in Hochfilzen verliefen weniger erfolgreich, anders als in den Vorjahren holte sie keine Medaille beim Großereignis. Auch im Rest der Saison landete die Italienerin nur einmal unter den besten zehn, allerdings im Gesamtweltcup auf dem fünften Platz.

Auch in den olympischen Winter 2017/18 startete Wierer ähnlich wie in den vorherigen mit zwei Weltcup-Podien im Dezember. Der Januar verlief noch erfolgreicher und in Ruhpolding gewann sie mit dem Einzel ihr erstes Rennen seit fast zwei Jahren. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 im koreanischen Pyeongchang wurde sie Siebte im Einzel und Sechste im Massenstart, verpasste aber die angestrebte Einzelmedaille. Allerdings holte Wierer erneut Bronze mit der italienischen Mixed-Staffel. Diese konnte dann in Kontiolahti beim ersten Weltcup nach den Spielen erstmals ein Rennen gewinnen. In der Gesamtwertung landete Wierer erneut auf dem fünften Platz.

Zweifache Gesamtweltcupsiegerin und vierfache Weltmeisterin (2019 bis 2023)

Datei:2023-02-19 BMW IBU World Championships Biathlon Oberhof 2023 – Women 4 x 6 km Relay by Sandro Halank–167.jpg
Wierer (zweite von links) mit Samuela Comola, Hannah Auchentaller und Lisa Vittozzi nach dem Weltmeistertitel 2023 in der Staffel

Nach einem zweiten Platz im Sprint in Pokljuka 2018 trug Dorothea Wierer zum zweiten Mal das Gelbe Trikot. Sie verteidigte dieses in der Verfolgung, die sie ebenfalls auf dem zweiten Rang beendete.<ref>Kaisa Mäkarainen dominiert Sprint in Pokljuka auf de.biathlonworld.com, 8. Dezember 2018, abgerufen am 9. Dezember 2018.</ref> Beim Sprint in Hochfilzen am 13. Dezember 2018 gewann Wierer mit 0,6 Sekunden Vorsprung auf Kaisa Mäkäräinen zum ersten Mal ein Sprintrennen im Weltcup, im Jänner 2019 dann erstmals in einer Verfolgung und in ihrer Heimat Antholz. Bei den Übersee-Rennen in Canmore und Soldier Hollow konnte sie kein Podium erreichen und musste nach der Verfolgung in Soldier Hollow das Gelbe Trikot an ihre Teamkollegin Lisa Vittozzi abgeben.<ref>Wierer verschießt die Gesamtführung auf sportnews.bz, 16. Februar 2019, abgerufen am 28. März 2019.</ref> Mit Lukas Hofer gewann sie dort erstmals eine Single-Mixed-Staffel. Mit diesem Sieg ist sie nach Martin Fourcade und Marie Dorin-Habert die dritte Biathletin, die in allen Disziplinen einen Weltcup-Sieg erzielen konnte.<ref>Italy’s Hofer/Wierer Duo Capture Soldier Hollow Single Mixed Relay auf biathlonworld.com, 17. Februar 2019, abgerufen am 28. März 2019 (englisch).</ref>

Auch die Weltmeisterschaften 2019 in Östersund begannen für sie mit einer Medaille, Bronze in der Mixed-Staffel. Im weiteren Verlauf der Titelkämpfe erreichte sie Silber in der Single-Mixed-Staffel, wiederum mit Hofer, und konnte schließlich am abschließenden Tag aufgrund einer guten Schießleistung mit Gold im Massenstart ihren ersten großen Einzeltitel und damit auch den ersten WM-Titel einer italienischen Frau überhaupt gewinnen. Dadurch erlangte sie auch das Gelbe Trikot zurück. Dieses behielt sie danach bis zum Ende der Saison und konnte damit als erste Italienerin den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Zudem gewann sie auch die Weltcupwertung in der Verfolgung.

In die Weltcupsaison 2019/20 startete Wierer mit einem Sieg mit der italienischen Mixed-Staffel in Östersund. Auch den Sprint an selber Stelle konnte sie für sich entscheiden, ebenso jenen in Hochfilzen. In Le Grand-Bornand stand sie als Zweite des Massenstarts ebenfalls auf dem Podest, wodurch sie erneut als Führende im Gelben Trikot in die Weihnachtspause ging.

Bei den Weltmeisterschaften 2020 in Antholz gewann Wierer nach einem siebten Platz im Sprint die Goldmedaille in der Verfolgung und die Goldmedaille im Einzel.<ref>Thomas Debelyak: Gold-Wahnsinn in Antholz: Wierer ist Weltmeisterin! auf sportnews.bz. 16. Februar 2020, abgerufen am 16. Februar 2020.</ref> Sie gewann zudem erneut den Gesamtweltcup und war damit die erste Athletin seit Magdalena Forsberg in der Saison 2001/02, der die Titelverteidigung gelang. Außerdem gewann sie erstmals die Weltcupwertung im Massenstart.

Anders als sie 2017 ursprünglich angekündigt hatte,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dorothea Wierer: „Mit den Weltmeisterschaften in Antholz 2020 werde ich mich vom Biathlon verabschieden“ (Memento vom 19. Juli 2019 im Internet Archive) auf www.biathlon-news.de, 28. Juli 2017, abgerufen am 4. Oktober 2019.</ref> setzte Wierer ihre Karriere auch nach den Weltmeisterschaften in Antholz fort.

Zum Auftakt der Weltcupsaison 2020/21 gewann Wierer das Einzelrennen in Kontiolahti, mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor Denise Herrmann.<ref>Auftaktsieg! Wierer glänzt in Finnland auf sportnews.bz. 28. November 2020, abgerufen am 28. November 2020 (englisch).</ref> Im restlichen Saisonverlauf konnte sie nicht mehr an die starke Form aus der Vorsaison anknüpfen, ihr gelangen nur ein Sieg und vier weitere Podestplätze. Einzig den Einzelweltcup konnte sie gemeinsam mit Lisa Hauser gewinnen, im Gesamtweltcup wurde Wierer Fünfte. Auch bei den Weltmeisterschaften 2021 in Pokljuka blieb sie ohne Medaille.

Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking gewann sie im Sprint die Bronzemedaille und somit erstmals eine olympische Einzelmedaille. Bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften im gleichen Jahr war die Italienerin erfolgreichste weibliche Athletin. Sowohl im Supersprint<ref>Ergebnisse Ruhpolding Frauen Super-Sprint auf xc-ski.de. Abgerufen am 6. September 2022</ref> als auch beim Gala-Massenstart<ref>Ergebnisse Ruhpolding Frauen Galamassenstart auf xc-ski.de. Abgerufen am 6. September 2022</ref> gewann sie die Goldmedaille. In der Saison 2022/23 gewann Wierer bei den Weltmeisterschaften 2023 in Oberhof mit der italienischen Mixedstaffel mit Lisa Vittozzi, Didier Bionaz und Tommaso Giacomel die Silbermedaille und mit der Frauenstaffel um Vittozzi, Samuela Comola und Hannah Auchentaller die Goldmedaille, womit erstmals eine italienische Frauenstaffel bei Weltmeisterschaften triumphierte. Die Saison 2022/23 beendete Wierer auf Gesamtrang zwei, knapp 30 Punkte vor Lisa Vittozzi. Vor allem das vorletzte Weltcupwochenende in Östersund trug zu diesem Erfolg bei – Wierer gewann sowohl das Einzel- als auch das Massenstartrennen. Zuvor hatte sie schon den Sprint von Antholz gewinnen können.

Olympiazyklus 2023 bis 2026

Nachdem Wierer schon kurz vor Saisonstart krank geworden war, erkrankte sie während der ersten drei Weltcupstationen der neuen Saison erneut mehrmals an Infekten. Trotz ihres schlechten gesundheitlichen Zustands lief sie fast alle Rennen, konnte aber keines unter den ersten Zehn abschließen. Nach dem Sprint in Lenzerheide, den sie auf Rang 32 beendete, trat sie nicht mehr bei der anschließenden Verfolgung an. Sie sei in jeder Saison in der Vergangenheit einmal krank gewesen, aber es sei noch nie so schlimm gewesen, sagte sie in einem Interview mit dem norwegischen Sender NRK. So habe sie in Hochfilzen kaum Luft bekommen.<ref>Überraschendes Karriereende von Biathlon-Star Wierer? Aussagen lassen aufhorchen. merkur.de, 2. Januar 2024, abgerufen am 15. März 2025.</ref> Daraufhin ließ sie die beiden Weltcups in Deutschland aus und ging erst wieder in Antholz an den Start. Beim verkürzten Einzel wurde sie 14., mit der Mixed-Staffel Zweite. Bei den anschließenden Weltmeisterschaften 2024 in Nové Město na Moravě war ihr bestes Resultat der Zehnte Platz im Sprint. Nach den Weltmeisterschaften beendete sie die Saison vorzeitig.<ref>Paukenschlag nach WM-Debakel. sport1.de, 17. Februar 2024, abgerufen am 15. März 2025.</ref> Mit Platz 40 im Gesamtweltcup, verpasste Wierer dort erstmals seit zehn Jahren die Top 10. Nachdem es immer wieder Spekulationen um ein mögliches Karriereende gegeben hatte, verkündete Wierer im Mai 2024, ihre Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2026 in ihrer Heimat Antholz fortsetzen zu wollen.<ref>Dorothea Wierer setzt ihre Karriere fort - italienischer Star zieht bis zu den Olympischen Spielen 2026 durch. eurosport.de, 8. Mai 2024, abgerufen am 15. März 2025.</ref>

Datei:2025-01-09 IBU World Cup Biathlon Oberhof 2025 STP 4572.jpg
Dorothea Wierer im Januar 2025 in Oberhof

Auch im Winter 2024/25 gelang Dorothea Wierer kein Podestplatz, sie lief aber wieder einige Male in die Top 10. Ihre besten Ergebnisse waren zwei vierte Plätze im Massenstart von Ruhpolding und im Sprint von Antholz. Die Saison schloss sie auf Gesamtrang 13 ab. Zu Beginn der Saison 2025/26 konnte Wierer in Östersund an alte Erfolge anknüpfen, als sie überraschend das Einzelrennen gewann, nachdem sie zuvor schon mit der Damen- und Mixed-Staffel Zweite wurde. Dies war ihr erster Sieg seit März 2023. In der Folge trug Wierer nach fünf Jahren Pause im darauffolgenden Sprint erstmals wieder das Gelbe Trikot der Gesamtweltcupführenden. Dieses musste sie allerdings nach einem 17. Platz an die Finnin Suvi Minkkinen abgeben. In Annecy fuhr sie mit zwei dritten Plätzen weitere Podestplatzierungen ein. Zur Weihnachtspause war sie damit Gesamtweltcup-3.,<ref>Biathlon Weltcup Oberhof: Sechs Rennen, volle Ränge und prominente Ausfälle. xc-ski.de, 7. Januar 2026, abgerufen am 25. Februar 2026.</ref> verlor diesen Platz allerdings durch das Auslassen des Weltcups von Oberhof. Ende Januar gewann Wierer gemeinsam mit Lisa Vittozzi, Lukas Hofer und Tommaso Giacomel die Mixed-Staffel in Nové Město. Sie reiste als Gesamtweltcup-10. zu Olympia.

Bei den Olympischen Spielen 2026 in ihrer Heimat Antholz errang sie die Silbermedaille in der Mixed-Staffel. Im Einzelrennen über 15 Kilometer belegte sie den 5. Platz. Im abschließenden Massenstart wurde Dorothea Wierer 5., nachdem sie nach dem letzten Schießen mit sechs Sekunden Rückstand auf die drittplatzierte Julia Simon noch kleine Chancen auf eine Medaille gehabt hätte. Mit diesem Rennen beendete sie ihre sportliche Karriere (gemeinsam mit Franziska Preuß).<ref>Wierer-Abschied nach 6253 Tagen: "Es wird anders"</ref>

Persönliches

Dorothea Wierer wuchs als drittes von fünf Kindern in Niederrasen im Antholzer Tal auf; ein Bruder und eine Schwester waren im Jugendbereich ebenfalls als Biathleten aktiv. Sie besuchte die Sportoberschule in Mals und legte dort 2009 die Matura ab. Ab diesem Zeitpunkt war sie bei der Guardia di Finanza und wurde in deren Sportgruppe gefördert.

Im Mai 2015 heiratete Wierer ihren langjährigen Lebensgefährten, den Trentiner Skilanglauftrainer Stefano Corradini. Das Paar lebt in Castello-Molina im Fleimstal.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Südtirols Vorzeigebiathletin Dorothea Wierer hat geheiratet (Memento vom 7. Dezember 2019 im Internet Archive) auf www.biathlon-news.de, 31. Mai 2015, abgerufen am 4. Oktober 2019.</ref>

Trivia

Seit 2017 hat Dorothea Wierer eine eigene Modelinie namens „Doro Style“. Diese entwirft und entwickelt sie gemeinsam mit dem italienischen Sportbekleidungshersteller Sportful.<ref>Dorothea Wierer: 7 Fakten über Italiens Biathlon-Queen. ispo.com, 11. Januar 2022, abgerufen am 15. März 2025.</ref>

Dorothea Wierer arbeitete während der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris als Korrespondentin und Expertin für den Streamingdienst Discovery+. Sie moderierte dort ihre eigene Rubrik in Form eines Olympia-Tagebuchs mit dem Namen „Parigi Doro“ für das italienische Programm.<ref>Olympia: Dorothea Wierer wechselt die Seiten. SportNews.bz, 19. Juli 2024, abgerufen am 2. Februar 2025.</ref>

Am Ende der Saison 2024/25 gewann Wierer das „silberne Trikot“ – eine vom Athletenkomitee inoffiziell vergebene Auszeichnung für die beste Athletin und den besten Athleten über 33 Jahren im Gesamtweltcup.<ref>Biathlon – Dorothea Wierer sul podio con Tarjei Bø: ai due il pettorale grigio per gli over 33! fondoitalia.it, 23. März 2025, abgerufen am 30. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Statistiken

Weltcup

Weltcupsiege

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Einzel
2. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding Einzel
3. Vorlage:DatumZelle KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Canmore Massenstart
4. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding Einzel
5. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Sprint
6. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Verfolgung
7. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund (WM) Massenstart
8. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Sprint
9. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Sprint
10. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz (WM) Verfolgung
11. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz (WM) Einzel
12. Vorlage:DatumZelle FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti Einzel
13. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Massenstart
14. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Sprint
15. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Einzel
16. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Massenstart
17. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Einzel
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
2. Vorlage:DatumZelle FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti Mixed-Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
3. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
4. Vorlage:DatumZelle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Midway Single-Mixed-Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4
5. Vorlage:DatumZelle SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund Mixed-Staffel<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
<templatestyles src="FN/styles.css" />
<templatestyles src="FN/styles.css" /> <templatestyles src="FN/styles.css" />
2 
mit Lisa Vittozzi, Dominik Windisch und Lukas Hofer.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
3 
mit Lisa Vittozzi, Alexia Runggaldier und Federica Sanfilippo.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
4 
mit Lukas Hofer.

Weltcupplatzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 6 4 2 4 5 21
2. Platz 6 7 2 7 22
3. Platz 4 7 2 10 23
Top 10 11 38 33 17 61 160
Punkteränge 19 77 62 39 68 265
Starts 27 95 67 39 68 296
Stand: Saisonende 2024/25

Olympische Winterspiele

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Frauenstaffel Mixed-Staffel
Olympische Winterspiele 2014 Olympische Winterspiele
RusslandRussland Sotschi
DNS 06. 17. 25. 6. Bronze 3.
Olympische Winterspiele 2018 Olympische Winterspiele
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang
07. 18. 15. 06. 9. Bronze 3.
Olympische Winterspiele 2022 Olympische Winterspiele
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking
18. Bronze 3. 06. 22. 5. 9.
Olympische Winterspiele 2026 Olympische Winterspiele
ItalienItalien Mailand-Cortina
5. 44. 9. 5. 11. Silber 2.

Weltmeisterschaften

Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Frauenstaffel Mixed-Staffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2011 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Chanty-Mansijsk 27. 09. 20. 04. nicht ausgetragen
2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding 41. 61. 12.
2013 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město 58. 21. 30. Bronze 3. 04.
2015 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti 04. 20. 09. 26. Bronze 3. 07.
2016 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo 08. 05. Silber 2. 20. 07. 08.
2017 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen 16. 21. 10. 08. 05. 04.
2019 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Östersund 08. 10. 20. Gold 1. Bronze 3. Silber 2.
2020 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Gold 1. 07. Gold 1. Silber 2. 10. Silber 2. 9.
2021 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Pokljuka 09. 20. 04. 08. 09. 06. 5.
2023 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof 15. 19. 11. 14. Gold 1. Silber 2.
2024 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město 14. 10. 21. 20. 11. 10.
2025 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Lenzerheide 21. 7. 7. 7.

Juniorenweltmeisterschaften

Ergebnisse bei den Juniorenweltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Staffel
Jahr Ort
2007 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Martell 10. 16. 14. 12.
2008 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding 01. 08. 21. 03.
2009 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Canmore 07. 04. 01. 03.
2010 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Torsby 06. 13. 11.
2011 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město 01. 01. 01. 02.

Weltcupwertungen

Ergebnisse bei Biathlon-Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemäß Punktesystem:

Saison Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Gesamt
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2010/11 56. 032 45. 037 39. 021 52. 090
2011/12 75. 006 87. 006
2012/13 39. 021 40. 063 29. 087 38. 171
2013/14 07. 062 18. 145 15. 143 21. 055 16. 405
2014/15 14. 070 04. 335 05. 215 11. 131 07. 751
2015/16 01. 154 03. 327 02. 348 08. 148 03. 965
2016/17 22. 047 08. 246 05. 287 05. 156 05. 721
2017/18 06. 060 08. 228 04. 264 11. 131 05. 681
2018/19 07. 089 02. 330 01. 327 02. 194 01. 904
2019/20 02. 114 02. 305 02. 186 01. 223 01. 793
2020/21 01. 103 04. 282 07. 220 08. 144 05. 821
2021/22 11. 044 13. 196 09. 185 03. 152 09. 577
2022/23 05. 143 02. 310 03. 285 04. 169 02. 911
2023/24 18. 051 43. 048 39. 051 40. 150
2024/25 09. 202 13. 138 15. 106 13. 446

Schießergebnisse

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Schießleistung Dorothea Wierer (Weltcuprennen inkl. Staffeln)<ref name="IBU">IBU Data center. IBU, abgerufen am 22. Februar 2019.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1988: Anne Elvebakk | 1989: Jelena Golowina | 1990: Jiřina Adamičková | 1991: Swetlana Dawydowa | 1992: Anfissa Reszowa | 1993: Anfissa Reszowa | 1994: Swjatlana Paramyhina | 1995: Anne Briand | 1996: Emmanuelle Claret | 1997: Magdalena Forsberg | 1998: Magdalena Forsberg | 1999: Magdalena Forsberg | 2000: Magdalena Forsberg | 2001: Magdalena Forsberg | 2002: Magdalena Forsberg | 2003: Martina Glagow | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Sandrine Bailly | 2006: Kati Wilhelm | 2007: Andrea Henkel | 2008: Magdalena Neuner | 2009: Helena Jonsson | 2010: Magdalena Neuner | 2011: Kaisa Mäkäräinen | 2012: Magdalena Neuner | 2013: Tora Berger | 2014: Kaisa Mäkäräinen | 2015: Darja Domratschawa | 2016: Gabriela Soukalová | 2017: Laura Dahlmeier | 2018: Kaisa Mäkäräinen | 2019: Dorothea Wierer | 2020: Dorothea Wierer | 2021: Tiril Eckhoff | 2022: Marte Olsbu Røiseland | 2023: Julia Simon | 2024: Lisa Vittozzi | 2025: Franziska Preuß Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1989: Petra Schaaf | 1990: Swetlana Dawydowa | 1991: Petra Schaaf | 1993: Petra Schaaf | 1995: Corinne Niogret | 1996: Emmanuelle Claret | 1997: Magdalena Forsberg | 1999: Olena Subrylowa | 2000: Corinne Niogret | 2001: Magdalena Forsberg | 2003: Kateřina Holubcová | 2004: Olga Pyljowa | 2005: Andrea Henkel | 2007: Linda Grubben | 2008: Jekaterina Jurjewa | 2009: Kati Wilhelm | 2011: Helena Ekholm | 2012: Tora Berger | 2013: Tora Berger | 2015: Jekaterina Jurlowa | 2016: Marie Dorin-Habert | 2017: Laura Dahlmeier | 2019: Hanna Öberg | 2020: Dorothea Wierer | 2021: Markéta Davidová | 2023: Hanna Öberg | 2024: Lisa Vittozzi | 2025: Julia Simon Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1997: Magdalena Forsberg | 1998: Magdalena Forsberg | 1999: Olena Subrylowa | 2000: Magdalena Forsberg | 2001: Liv Grete Poirée | 2003: Martina Glagow / Sandrine Bailly | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Uschi Disl | 2007: Magdalena Neuner | 2008: Andrea Henkel | 2009: Helena Jonsson | 2011: Kaisa Mäkäräinen | 2012: Darja Domratschawa | 2013: Tora Berger | 2015: Marie Dorin-Habert | 2016: Laura Dahlmeier | 2017: Laura Dahlmeier | 2019: Denise Herrmann | 2020: Dorothea Wierer | 2021: Tiril Eckhoff | 2023: Julia Simon | 2024: Julia Simon | 2025: Franziska Preuß Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1999: Olena Subrylowa | 2000: Liv Grete Skjelbreid | 2001: Magdalena Forsberg | 2002: Olena Subrylowa | 2003: Albina Achatowa | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Gro Marit Istad-Kristiansen | 2007: Andrea Henkel | 2008: Magdalena Neuner | 2009: Olga Saizewa | 2011: Magdalena Neuner | 2012: Tora Berger | 2013: Darja Domratschawa | 2015: Walentyna Semerenko | 2016: Marie Dorin-Habert | 2017: Laura Dahlmeier | 2019: Dorothea Wierer | 2020: Marte Olsbu Røiseland | 2021: Lisa Hauser | 2023: Hanna Öberg | 2024: Justine Braisaz-Bouchet | 2025: Elvira Öberg Vorlage:Klappleiste/Ende