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Anna Rossinelli

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Anna Rossinelli bei Radio Pilatus (2019)

Anna Rossinelli (* 20. April 1987 in Basel) ist eine Schweizer Singer-Songwriterin und Schauspielerin.

Leben

Im April 1987 wurde Anna Rossinelli in Basel geboren. Ihre erste Bühnenerfahrung machte sie im Alter von 13 Jahren. Ein Jahr später gründete sie ihre erste A-cappella-Band und es folgten Auftritte mit verschiedenen weiteren Bands. Mit 16 Jahren ging sie für drei Jahre an die allgemeine Jazzschule Basel, wo sie neben Gesang, Musiktheorie und Gehörbildung auch Klavierunterricht nahm. 2010 verbrachte Rossinelli mit Georg Dillier zur musikalischen und sprachlichen Weiterbildung ein halbes Jahr in New York.

Neben ihrer musikalischen Ausbildung absolvierte Rossinelli eine Lehre als Fachfrau Betreuung, Fachrichtung Behindertenbetreuung. Sie arbeitete als Model für Unterwäsche des Labels Tarzan sowie als Kellnerin<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Basler Zeitung, 14. Mai 2011. Abgerufen am 18. Juli 2019Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> und betrieb in einem Basler Schwimmbad am Rhein den Kiosk.<ref>«Ich lebe bescheiden.» In: Coopzeitung, 8. Juli 2019</ref>

Rossinelli war zwölf Jahre mit Georg Dillier zusammen, dem Bassisten der Band. Sie trennten sich 2015, machen jedoch weiterhin gemeinsam Musik in der Band.<ref>Anna Rossinelli über ihr neues Album: «Wir mussten die Trennung verarbeiten.» In: Aargauer Zeitung, 16. Januar 2019</ref>

In der dritten Staffel der Sendung The Voice of Switzerland, die vom 27. Januar bis 6. April 2020 ausgestrahlt wurde, war sie einer der vier Coaches. In der Fernsehserie Tschugger, eine Krimiparodie aus den Jahren 2021/2022 von SRF, spielt Rossinelli die Rolle der Bundespolizistin Annette Brotz.<ref>Telebasel.ch, 24. November 2021</ref>

Rossinelli nahm als Sängerin an der 4. Staffel der Fernsehsendung Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert teil, die vom 8. März bis 26. April 2023 ausgestrahlt wurde.<ref>Anna Rossinelli: «Ich bin schon enttäuscht, dass mir die Walliser Ehrenbürgerschaft noch nicht angeboten wurde». In: Luzerner Zeitung, 17. Februar 2023</ref><ref>Das sind die Stars der vierten Staffel. In: persönlich, 15. September 2022</ref>

Musik

Im Herbst 2008 formierte sich das Pop-Soul-Trio Anne Claire mit Anna Rossinelli als Sängerin, dem Gitarrist und Schlagzeuger Manuel Meisel (* 1983 in Basel) und dem Bassist Georg Dillier (* 1982 in Basel). Das Trio machte eine Strassenmusik-Tour durch Europa und nennt sich seit 2010 Anna Rossinelli.<ref>Biografien auf der Website von Anna Rossinelli, abgerufen am 31. Januar 2020</ref>

Im September 2023 erschien ihr Album Mother. Es stehe dafür, was eine Frau alles sein kann. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, nicht Mutter zu werden.<ref>Jacqueline Krause: Anna Rossinelli: «Natürlich ist der Bauch nicht gleich nach der Geburt weg wie bei Heidi Klum!» 21. September 2023, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>

Eurovision Song Contest

Datei:Switzerland at ESC 2011.jpg
Rossinelli mit ihrer Band beim Eurovision Song Contest

Für die Vorausscheidung des Schweizer Fernsehens für den Startplatz der Schweiz am Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf bewarb sich Rossinelli mit der Ballade In Love for a While (Text und Musik: David Klein). Sie schaffte den Sprung in die Entscheidungsshow am 11. Dezember 2010 in Kreuzlingen, wo sie sich gegen elf Konkurrenten durchsetzte. Vor der Show galt sie bei den Experten als Aussenseiterin. Während der Sendung erhielt sie von der Jury jedoch die besten Kritiken.<ref>Anna singt für die Schweiz, pbe/sda, 11. Dezember 2010. In: Basler Zeitung.</ref>

Am 10. Mai 2011 trat sie beim Song Contest in Düsseldorf im ersten Halbfinale an. Zum ersten Mal seit 2006 gelang es einem Beitrag aus der Schweiz in das Finale des Wettbewerbs vorzustoßen. Dort landete Rossinelli, die gemeinsam mit ihrer Band auftrat, jedoch auf dem 25. und damit letzten Platz. Der Beitrag erhielt 19 Punkte.

Diskografie

Alben

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Singles

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Weitere Singles

  • 2021: Forevermore
  • 2015: Bang Bang Bang
  • 2023: Mother

Gastbeiträge

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Weitere Gastbeiträge:

Literatur

  • Alexandra Hänggi: «Und ich grüsse nett zurück». In: Basler Stadtbuch. 2011, S. 186–188 (baslerstadtbuch.ch).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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