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Erzeparchie Sidon

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Erzeparchie Sidon
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Basisdaten
Kirche eigenen Rechts Melkitische Griechisch-Katholische Kirche
Staat Libanon
Metropolitanbistum Erzeparchie Tyros
Diözesanbischof Elie Bechara Haddad BS
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
Pfarreien 42 (31.12.2007 / AP2009)
Einwohner Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Katholiken 18.500 (31.12.2007 / AP2009)
Anteil Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator < %
Diözesanpriester 22 (31.12.2007 / AP2009)
Ordenspriester 28 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken je Priester 370
Ordensbrüder 9 (31.12.2007 / AP2009)
Ordensschwestern 35 (31.12.2007 / AP2009)
Ritus Byzantinischer Ritus
Liturgiesprache Arabisch
Kathedrale Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Website Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Die Erzeparchie Sidon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine im Libanon gelegene Erzeparchie der melkitischen griechisch-katholischen Kirche mit Sitz in Sidon.

Geschichte

Der historische und christliche Ursprung Sidons geht auf das Neue Testament zurück, im Evangelium nach Matthäus (Vorlage:Bibel/Link) wird erzählt: „Von dort zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück“ und im Evangelium nach Markus (Vorlage:Bibel/Link) heißt es: „Jesus verließ das Gebiet von Tyrus wieder und kam über Sidon an den See von Galiläa mitten in das Gebiet der Dekapolis.“ Über die Verhaftung und Gefangenschaft des Paulus wird in der Apostelgeschichte (Vorlage:Bibel/Link) berichtet: „Am anderen Tag liefen wir in Sidon ein, und Julius der Paulus wohlwollend behandelte, erlaubt ihm, zu seinen Freunden zu gehen und sich versorgen zu lassen.“

Erst aus dem Jahr 770 wurde wieder über das Leben der Gemeinde Sidon Aufzeichnungen gefunden. Mit der Eroberung der letzten Kreuzfahrerbastion Akko durch die Mamelucken ging 1291 die christliche Gemeinde in Sidon großteils verloren. Der Wiederaufbau der christlichen Gemeinden in und um Sidon begann erst wieder um 1604 mit der Wahl von Ignatius Houtiyeh zum Bischof von Tyros und Sidon.

Während der Missionsarbeit seit dem Ende des 16. Jahrhunderts konvertierten einzelne Priester der orthodoxen Melkiten zum lateinischen Ritus. Der zum katholischen Glauben konvertierte Euthymus II. Karmé († 1635) wurde 1634 zum ersten melkitischen Bischof geweiht. Die Eparchie Tyros und Sidon wurden 1683 errichtet, 1752 wurde die Teilung in Tyros und Sidon vorgenommen, später wurde Sidon dem Erzbistum Tyros als Suffragandiözese unterstellt.

Am 18. November 1964 wurde die Eparchie Sidon von Papst Paul VI. zur Erzeparchie erhoben. Die Diözese Sidon betreut etwa 18.500 Christen der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche. Es gibt im Bistum 42 Kirchen und 36 Schulen, die Gemeinden werden von 50 Priestern betreut. Die Basilianer verfügen in der Diözese Sidon über 4 Konvente, zu denen 28 Ordenspriester, 65 Scholastiker und Novizen und 9 Laienbrüder zählen.

Ordinarien

Bischöfe der Eparchie Sidon

Erzbischöfe der Erzeparchie Sidon

Siehe auch

Weblinks