Sommeritz
Sommeritz Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(244)&title=Sommeritz 50° 53′ N, 12° 20′ O
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| Höhe: | 237 (232–262) m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,14 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Sommeritz, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 244 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 114 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1922 | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034491 | |||||
Lage von Sommeritz in Thüringen
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Sommeritz ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Der Ortsteil befindet sich südwestlich von der Stadt Schmölln und liegt am Fließgewässer Limpitz. Der Schafberg liegt 293 Meter über NN. Dort befindet sich auch das Hügelland um die Ackerebene.
Geschichte
Im Jahre 1204 war die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 266.</ref> Das Rittergut Sommeritz entstand aus einer Wasserburganlage, die im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert wurde im 19. Jahrhundert mehrmals umgebaut. Im Zuge der Bodenreform wurde das Rittergut 1946 enteignet und aufgeteilt. Dabei wurden sämtliche Gebäude, bis auf das kleine Herrenhaus und Reste des Schaf- und Pferdestalls, abgerissen. Der ehemalige Waal-Teich wurde in den 1970er Jahren verfüllt und eingeebnet. Seitdem erinnern nur noch wenige Bäume an den Park.<ref>Das Rittergut Sommeritz auf der Webseite der Burg Posterstein</ref>
Sommeritz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 29. Januar 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Sommeritz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Oktober 1922 erfolgte die Eingemeindung von Sommeritz in die Stadt Schmölln.<ref>Sommeritz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Sommeritz als Ortsteil der Stadt Schmölln mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. 299 Personen lebten im Jahr 2012 in dem landwirtschaftlich geprägten Ortsteil.<ref>Ortsteile der Stadt Schmölln auf deren Homepage. Abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
Weblinks
- Sommeritz auf der Webseite der Stadt Schmölln. Abgerufen am 29. Januar 2020.
Einzelnachweise
<references />
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