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Zoraida Morales

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Zoraida Morales Sancho, auch Zoraida Behm-Morales, (* 1927 bei Havanna; † 28. April 2004) war eine kubanische Sopranistin, die seit Anfang der 1960er Jahre in Deutschland lebte.

Leben

Sie studierte in Havanna bei Paul Csonka (1905–1995) Musik mit dem Schwerpunkt Gesang und legte das Staatsexamen ab. Später besuchte sie zur Fortbildung die Hochschule für Musik und Theater München.<ref name="PNN"/> Nach kurzer Lehrtätigkeit an der Musikhochschule von Havanna widmete sie sich ganz ihrer Gesangskarriere im Opern-, Konzert- und Oratorienfach.<ref name="vivalavoz"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zoraida Morales (Memento vom 17. August 2016 im Internet Archive), auf der Webseite Viva la voz: Las grandes voces de Cuba, abgerufen am 10. September 2013</ref><ref>Enrique Río Prado: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Efemérides líricas de Cuba: Febrero (Memento vom 10. November 2011 im Internet Archive), auf der Webseite des Teatro Lírico Nacional de Cuba, abgerufen am 10. September 2013 (spanisch)</ref><ref>Enrique Río Prado: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Efemérides líricas de Cuba: Octubre (Memento vom 12. Dezember 2015 im Internet Archive), auf der Webseite des Teatro Lírico Nacional de Cuba, abgerufen am 10. September 2013 (spanisch)</ref> In den 1950er Jahren gehörte sie der Sinfonie- und Chorgesellschaft von Havanna an<ref>Sociedad Sinfónico-Coral de La Habana, in der offiziellen kubanischen Online-Enzyklopädie EcuRed, abgerufen am 10. September 2013 (spanisch)</ref> und sang Hauptrollen in vom Musikverein „Pro-Arte Musical“ veranstalteten Opern wie beispielsweise Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte und der kubanischen Uraufführung von Benjamin Brittens Schändung der Lucretia.<ref>Pro-Arte (18), im Blog Dance in the City vom 18. September 2011, abgerufen am 10. September 2013 (spanisch)</ref> Von 1962 bis 1969 war Morales am Hans Otto Theater in Potsdam als Sopranistin engagiert, wo sie die „Kubanische Nachtigall“ genannt wurde.<ref name="PNN"/> In ihrer kubanischen Heimat gehört sie zu den bis heute erinnerten klassischen Sängerinnen ihrer Zeit.<ref>Defendamos el canto lírico cubano, in: Juventud Rebelde vom 14. Juni 2007, abgerufen am 10. September 2013 (spanisch)</ref><ref>Daniel Fernández: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., vom 20. Mai 2007 in: El Nuevo Herald, abgerufen am 10. September 2013 (spanisch)</ref>

Im Jahr 1969 wurde sie Gesangspädagogin beim Rundfunk-Jugendchor Wernigerode an der EOS „Gerhart Hauptmann“ Wernigerode, wohin sie mit ihrem Ehemann, dem Tenor Fritz-Peter Behm (1930–2017), umgezogen war. Im Jahr 1978 verließ sie die DDR und ließ sich in Hannover nieder, wo sie sich als Altenpflegerin ausbilden ließ. Den Lebensabend verbrachte sie ab 2000 bei ihrem Sohn in Magdeburg.<ref name="PNN">Klaus Büstrin: Die „kubanische Nachtigall“, in: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 6. Mai 2004, abgerufen am 10. September 2013</ref>

Einzelnachweise

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