Zum Inhalt springen

Felix Zymalkowski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. Dezember 2025 um 14:18 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Felix Zymalkowski (* 13. August 1913 in Berlin-Grünau; † 17. August 2004 in Bonn) war ein Schnellboot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg und Professor für pharmazeutische Chemie.<ref>Biographische Daten von Felix Zymalkowski in: Wer ist Wer – Das deutsche Who’s Who 2000/2001. 39. Ausgabe, Schmidt-Römhild, Verlagsgruppe Beleke, Lübeck 2000, S. 1585, ISBN 978-3-7950-2029-3.</ref>

Leben

Im April 1934 trat er in die Reichsmarine (Crew 1934) ein und war von Ende 1942 bis Mai 1945 Chef der 8. Schnellbootsflottille. Neben dem finnischen Freiheitskreuz IV. Klasse hatte Zymalkowski am 27. Dezember 1943 das Deutsche Kreuz in Gold sowie am 10. April 1945 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhalten.<ref name="Scherzer">Veit Scherzer: Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 810.</ref> Sein letzter Dienstgrad in der Kriegsmarine war der eines Korvettenkapitäns.

Zymalkowski war Schüler von Karl Wilhelm Rosenmund in Kiel. 1955 wurde er habilitiert. Von 1959 bis 1963 war er, als Nachfolger von Karl Kindler, am Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Hamburg tätig. Als er 1963 nach Bonn berufen wurde, folgten ihm eine ganze Reihe seiner Mitarbeiter, von denen er einige schon aus Kiel mitgebracht hatte.<ref>Harald G. Schweim: 30 Jahre Pharmazie an der Bundesstraße. In: harald-schweim.de. Abgerufen am 13. Juli 2017.</ref> Nachfolger von Zymalkowski wurde 1979 Gerhard Rücker aus Münster.<ref>Universität Bonn: Geschichte — Fachgruppe Pharmazie.</ref>

1972 wurde er Mitglied der Leopoldina.

Schriften (Auswahl)

als Autor
  • Zur Kenntnis der Phenollactone. Dissertation, Universität Kiel 1948, DNB 481728252.
  • Über die Darstellung von Chinolylcarbinolen und deren Umwandlung in Desoxybasen. Habilitationsschrift, Universität Kiel 1955, DNB 480602662.
  • Die quantitative Bestimmung der Alkaloide in Drogen und Drogenzubereitungen. (Die chemische Analyse; Bd. 47). Enke Verlag, Stuttgart 1960 (zusammen mit Otto Erich Schultz), DNB 454511515.
  • Katalytische Hydrierung im organisch-chemischen Laboratorium. (Sammlung chemischer und chemisch-technischer Beiträge/N.F.; Bd. 61). Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1965, DNB 455851441.
als Herausgeber
  • C-N Verbindungen. (Methodicum chimicum; Bd. 6). Thieme, Stuttgart 1974, ISBN 3-13-480601-0.

Literatur

  • James F. Tent: E-Boat alert. Defending the Normandy invasion fleet. Naval Institute Press, Anapolis, Md. 1996, ISBN 1-55750-805-4.

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein