Browningia candelaris
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| Browningia candelaris | ||||||||||||
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| Datei:Browningia candelaris.jpg
Browningia candelaris | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Browningia candelaris | ||||||||||||
| (Meyen) Britton & Rose |
Browningia candelaris ist eine Pflanzenart aus der Gattung Browningia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton candelaris leitet sich vom lateinischen Wort candela für ‚Kerze‘ ab und verweist auf die kandelaberartige Wuchsform der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 39.</ref> Ein spanischer Trivialname ist „Chuyachaqui“.
Beschreibung
Browningia candelaris wächst baumförmig und erreicht Wuchshöhen von bis zu 6 Metern. Der unverzweigte Stamm ist stark bedornt und erreicht Durchmesser von 50 Zentimetern. Die Krone besteht aus fast nicht bedornten, ausgebreiteten bis aufstrebenden, zylindrischen Trieben. Die rund 50 niedrigen Rippen sind gerundet. Die darauf befindlichen Areolen stehen eng beieinander. Die aus den Areolen entspringenden Dornen sind sehr dünn, gelblich braun bis bräunlich schwarz und bis 1,3 Zentimeter lang. Die blühfähigen Triebe sind unbedornt oder tragen einige wenige weißliche Borsten.
Die röhrenförmigen Blüten sind weiß und 8 bis 12 Zentimeter lang. Die essbaren Früchte sind gelb und bis 7 Zentimeter lang.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Browningia candelaris ist im Norden Chiles und im Süden Perus an den Hängen der Anden in Höhenlagen von etwa 1800 bis 2800 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cereus candelaris erfolgte 1833 durch Franz Julius Ferdinand Meyen.<ref>J. Meyen: Einiges über die schönen Cactus-Arten auf der Westküste von Südamerika. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 1, Nummer 27, 1833, S. 211 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1920 in die Gattung Browningia.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band II. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1920, S. 63–64 (online).</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Cactus candelaris <templatestyles src="Person/styles.css" />(Meyen) Meyen (1835).
Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 34 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Browningia candelaris subsp. candelaris
- Browningia candelaris subsp. icaensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) D.R.Hunt
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Faundez, L., Saldivia, P., Walter, H.E., Guerrero, P., Cáceres, F., Ostalaza, C., Roque, J. & Pinto, R., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nutzung
Die Früchte werden in Peru als Obst gegessen und zu Shampoo verarbeitet.
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 95–96.
Einzelnachweise
<references />