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Gibli

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Dezember 2020 um 20:06 Uhr durch imported>Mushushu (Namensgeber: indirekter Namensgeber).
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Gibli (auch Ghibli, arabisch قبلی ‚Südwind‘) bezeichnet um Tripolis (Libyen), Tunesien und Algerien eine Art von heißem, trockenen Wüstenwind.<ref>John E. Oliver: Encyclopedia of World Climatology. 2008, ISBN 978-1-4020-3264-6, S. 467–475, Eintrag unter Local Winds (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> In anderen Regionen sind dafür die Begriffe Chamsin, Scirocco oder Samum üblich.

In Nordafrika weht an der Warmfront atlantischer Tiefdruckgebiete häufig heiße Wüstenluft aus der Sahara nach Norden, das heißt Richtung Mittelmeerraum. Bei hohen Windstärken reichert sich die Luft mit Sand und Staub aus der Wüste an, so dass sich sogar Sand- und Staubstürme entwickeln können. In Nordafrika kommt es aufgrund der dortigen Gebirgsketten in deren Leebereich zusätzlich noch zu einer föhnigen Erwärmung der Luft auf 40 Grad Celsius und mehr, die für den Gibli charakteristisch ist.

Namensgeber

Der Wüstenwind ist unter anderem Namensgeber für:

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>