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Freemuse

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Freemuse
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Gründung 1998
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Kopenhagen
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Menschenrechtsorganisation
Vorsitz Martin Cloonan
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website freemuse.org

Freemuse ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Kopenhagen, die sich für Kunstfreiheit in aller Welt einsetzt.

Gründungsgeschichte

Freemuse wurde 1998 auf der World Conference on Music and Censorship in Kopenhagen gegründet, um weltweit gegen spezifische Menschenrechtsverletzungen an Musikern und Komponisten vorzugehen. Als Arbeitsgrundlage sieht die Organisation die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und betrachtet die Möglichkeit, sich durch Musik frei auszudrücken, als fundamentales Menschenrecht. 2011 erweiterte die Organisation ihren ursprünglich auf Musik beschränkten Tätigkeitsbereich auf alle Formen des künstlerischen Ausdrucks.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />About Us (Memento vom 31. März 2018 im Internet Archive) offizielle Freemuse-Webseite, abgerufen am 30. Mai 2018 (englisch)</ref>

Arbeitsweise

Die Arbeitsschwerpunkte von Freemuse sind die Dokumentation von Zensur und Verfolgung und Übergriffen gegen Künstlerinnen und Künstler, das Informieren anderer Menschenrechtsorganisationen und der Öffentlichkeit, die weltweite Vernetzung verfolgter Kunstschaffender und deren Unterstützung z. B. bei Verhaftungen oder in Gerichtsprozessen.

Mit der Veranstaltung des jährlichen Music Freedom Day und der Freemuse World Conference über Zensur in der Musik, die zweimal in Kopenhagen und einmal in Istanbul stattfand, erlangte Freemuse weltweite Aufmerksamkeit.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />arte am 29. November 2002 (Memento vom 4. Januar 2016 im Internet Archive)</ref><ref>taz am 30. November 2006</ref><ref>CBC/Radio-Canada am 3. März 2007</ref><ref>Frankfurter Rundschau am 6. März 2008</ref>

Freemuse Award

Seit 2008 vergibt der Verein den von der Björn Afzelius International Culture Foundation gesponserten Freemuse Award an Menschen, die sich in herausragender Weise für das musikalische Meinungsfreiheit einsetzen. 2008 wurde er dem ivorischen Reggae-Musiker Tiken Jah Fakoly verliehen, der wegen seines politischen Engagements aus seinem Heimatland vertrieben wurde. 2009 erhielt ihn der bekannte US-amerikanische Sänger Pete Seeger, 2010 die iranische Sängerin Mahsa Vahdat, die im Iran nur unter strengen Auflagen auftreten darf, und der türkisch-kurdische Musiker Ferhat Tunç, der aufgrund seines Engagements für die Rechte der Kurden in der Türkei mehrmals wegen angeblichen Verdachts auf Terrorismus verhaftet wurde und von Freemuse schon seit mehreren Jahren unterstützt wird.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.nzz.chNeue Zürcher Zeitung am 15. Februar 2007 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 2011 wurde der ägyptische Sänger Ramy Essam ausgezeichnet, dessen Lied Irhal als Hymne der Revolution in Ägypten 2011 bekannt wurde.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freemuse: Egyptian singer Ramy Essam is Award winner 2011 (Memento vom 28. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref> 2013 erhielt den Freemuse Award erstmals keine Person oder Gruppe, sondern das Festival au Désert, ein Musikfestival in Mali, das die Musikkultur der Region pflegt und Bedrohungen durch Terrorismus ausgesetzt ist.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freemuse Award winner 2013: ‘Festival in the Desert’ in Mali (Memento vom 17. April 2014 im Internet Archive), 6. Februar 2013, abgerufen am 16. April 2014.</ref>

Auszeichnungen

2003 wurde Freemuse auf der Fachmesse World Music Expo für ihren Einsatz gegen die Zensur von Musik mit dem WOMEX Award ausgezeichnet.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website der Messe WOMEX (Memento vom 28. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref> 2009 verlieh der Internationale Musikrat der UNESCO Freemuse den IMC Musical Rights Award.<ref>Bericht auf der Website des IMC</ref>

2014 erhielt Freemuse den Award of Distinction des Prix Ars Electronica.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Prix Ars Electronica – Winners 2014 (Memento vom 16. November 2014 im Internet Archive), abgerufen am 3. Juni 2014.</ref>

Veröffentlichungen

Freemuse gibt in unregelmäßigen Abständen Berichte über verschiedene Aspekte der musikalischen Zensur heraus, die in Buchform erscheinen, aber auch von der Website der Organisation kostenlos heruntergeladen werden können.

Im Mai 2010 veröffentlichte Freemuse den Weltmusik-Sampler Listen to the Banned mit Liedern von Künstlerinnen und Künstlern, die in ihren Herkunftsländern Opfer von Zensur oder Verfolgung waren.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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