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Hugo Krayn

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Datei:Krayn Hugo Grab.jpg
Grab auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee, Feld C 4
Datei:1915 Krayn Waesche austragende Jungen anagoria.JPG
Wäsche austragende Jungen (1915)
Datei:Hugo Krayn Leipziger Platz 1913.png
Leipziger Platz (1913)

Hugo Krayn (geboren 5. Februar 1885 in Berlin;<ref>Geburtsregister Standesamt Berlin 5a, Nr. 424/1885</ref> gestorben 25. Januar 1919 in Charlottenburg<ref>Sterberegister Standesamt Charlottenburg I, Nr. 103/1919</ref>) war ein deutscher Maler der Berliner Sezession.

Leben

Krayn, Sohn des jüdischen Kaufmanns Leopold Krayn, kam 1902 auf die Berliner Kunstgewerbeschule und wurde Schüler Emil Orliks in dessen Klasse für Graphik und Buchkunst von 1905 bis 1910. In der 1912 in Deutschland beim Georg Westermann Verlag erschienenen Übersetzung des Kinderbuchs Die Wasserkinder von Charles Kingsley wurden 28 Bilder, schwarzweiß und farbig, von ihm verwendet.<ref>Charles Kingsley: Die Wasserkinder. Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1912 (tu-braunschweig.de – Aus dem Englischen übersetzt von Eugenie Hoffmann und Rose Wenner. Mit 28 schwarzen Textbildern und 4 mehrfarbigen Vollbildern von Hugo Krayn).</ref>

Das industrielle Berlin, seine Einwohner auf der Straße und in ihrer Arbeitswelt waren seine Themen. Auch während eines Erholungsaufenthaltes in Davos waren seine Eindrücke eher die der Enge des Dorfes als die Monumentalität der Gebirgslandschaft. Krayn stellte in der Berliner Sezession, deren Mitglied er 1915 wurde, und im Deutschen Künstlerbund aus. Die Stadt Berlin kaufte Bilder von ihm an. In Wiesbaden war er auf der Großen Kunstausstellung 1918 vertreten.<ref>Große Kunstausstellung. Neues Museum, Wiesbaden 1918 (@1@2Vorlage:Toter Link/www.kunstverein-wiesbaden.dekunstverein-wiesbaden.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot).</ref> Bevor sich eine von Lovis Corinth an zwei Bildern bemerkte Neubestimmung seines Malstils festigen konnte, starb Krayn an der weltweit grassierenden Spanischen Grippe.

1937 wurde in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ seine Lithografie „Vierter Klasse“ (1916) aus der Kunsthalle Hamburg beschlagnahmt und danach vernichtet.<ref>Stale Session. Abgerufen am 3. März 2022.</ref> Ein großer Teil seiner Arbeiten ging bei einem Fliegerangriff auf Berlin verloren. Einige seiner Werke befinden sich noch in Privatbesitz.

Hugo Krayn war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.<ref>Mitglieder ab 1903. In: Archiv. Deutscher Künstlerbund e. V., abgerufen am 9. April 2026.</ref>

Datei:Lovis Corinth Hugo Krayn Vorwort 1919 S.5.jpg
Vorwort von Lovis Corinth zu Hugo Krayn

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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