Calibre
| Calibre
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Calibre Logo | |
| Datei:Windows 11 Calibre Bibliothek German.png Oberfläche von Calibre unter Windows 11 | |
| Basisdaten
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| Maintainer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Entwickler | Kovid Goyal |
| Erscheinungsjahr | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Aktuelle Version | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Aktuelle Vorabversion | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Betriebssystem | Linux, macOS, Windows |
| Programmiersprache | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Kategorie | E-Book-Verwaltung |
| Lizenz | GNU GPLv3 |
| calibre-ebook.com | |
Calibre ist ein freies Programmpaket zur Verarbeitung, Konvertierung und Verwaltung von E-Books für Linux, macOS und Windows. In vielen Linux-Distributionen lässt sich die Software direkt aus den Standard-Paketquellen installieren.<ref>Ubuntu – Package Search Results – calibre</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Search</ref>
Geschichte
Kovid Goyal begann mit der Entwicklung am 31. Oktober 2006 anlässlich der US-Markteinführung des E-Book-Readers PRS-500 der Firma Sony, anfangs ohne grafische Benutzeroberfläche und unter dem Namen „libprs500“. Um diesen Reader unter Linux nutzbar zu machen, rekonstruierte Goyal mit Unterstützung aus der MobileRead-Gemeinde das Kommunikationsprotokoll für den Zugriff auf das Gerät über USB und schrieb einen Konverter für das verwendete proprietäre Dateiformat LRF.
Mitte 2008 wurde der Name zum heutigen „calibre“ geändert.<ref>http://calibre-ebook.com/about#history</ref>
Funktionen
Eine Vielzahl unterstützter Dateiformate kann dargestellt, bearbeitet, konvertiert und ausgedruckt werden. Die Inhalte können dabei auch aufbereitet werden, beispielsweise durch Änderungen der zu verwendenden Schrift oder Einfügen eines automatisch erstellten Inhaltsverzeichnisses.
Calibre bietet zahlreiche Funktionen zur Katalogisierung elektronischer Bücher. Die erfassten Werke können mit verschiedenen Metadaten versehen werden, die auch aus Online-Katalogen (ISBNdb.com, Google Books, Amazon, LibraryThing) importiert werden können.
Die Bücher können in Calibre importiert und auf diverse Mobilgeräte exportiert werden. Es ist möglich, Bücher und Metadaten zu synchronisieren, wobei sie automatisch in jeweils passende Datenformate konvertiert werden.
Meldungen von Nachrichten-Websites (Web-Feeds) können automatisch aus dem Internet bezogen, in eine E-Book-Datei verpackt und an ein Mobilgerät übertragen werden. Auch Wikipedia-Artikel können mit Hilfe eines Wiki Readers als EPUB-Dokument gespeichert werden.
Die Unterstützung von Dateiformaten, Mobilgeräten, Nachrichten- und Metadatenquellen ist modular erweiterbar.
Inhalte der verwalteten Sammlung sind auch aus der Ferne über Internet, Webbrowser, Mobilgeräte usw. verfügbar oder können (beispielsweise abonnierte Inhalte) automatisch zugestellt werden („push“).
- Von Version 1.15 an können mittels Calibre elektronische Bücher in den Formaten EPUB und AZW3 (Kindle) bearbeitet werden.
- Von Version 1.22 an besteht die Möglichkeit, E-Book-Dateien inhaltlich miteinander zu vergleichen.
- Von Version 2.0<ref>calibre – What's new. Abgerufen am 30. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> an können E-Book-Dateien in den Formaten EPUB und AZW3 neu erzeugt und bereits vorhandene elektronische Bücher editiert werden.<ref>http://calibre-ebook.com/new-in/eleven</ref>
- Mit der Version 3.0 vom Juni 2017 wurde ein komplett neuer „Content-Server“ geschaffen, der es erlaubt, Bücher im Browser eines Smartphones oder Tablets im Offline-Modus zu lesen.<ref>calibre – New in calibre 3.0. Abgerufen am 30. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Mit der Version 4.0 vom Oktober 2019 wurde von Qt WebKit zu Qt WebEngine migriert, da Qt WebKit nicht mehr gewartet wird. Durch diese Umstellung mussten einige Teile von Calibre neu geschrieben werden.<ref>calibre – New in calibre 4.0. Abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Mit der Version 4.9.1 vom Januar 2020 wurde die Suchfunktionalität verbessert, so dass nun reguläre Ausdrücke unterstützt werden.<ref>calibre – What's new – Major new features. Abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Mit der Version 4.14 vom April 2020 wurde die Suchfunktionalität weiter verbessert, so dass nun unscharfe Suchen unterstützt werden.<ref>calibre – What's new – Changelog. Abgerufen am 29. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Mit der Version 6.0 vom Juli 2022 erhielt Calibre die Funktion der Volltextsuche.<ref>Sven Bauduin: Calibre 6.0.0: E-Book-Reader wechselt auf Qt 6 und erhält Volltextsuche. Abgerufen am 20. Juli 2022.</ref><ref>Calibre 6.0 mit Volltextsuche ist veröffentlicht. Abgerufen am 20. Juli 2022.</ref>
- Mit der Version 8.11.1 vom September 2025 erhielt Calibre eine Funktion, mit der man einer KI Fragen zu markiertem Text stellen kann.<ref>Michael Schäfer: Freie E-Book-Organisation: Calibre 8.11 verwaltet E-Books jetzt auch mit KI. 26. September 2025, abgerufen am 1. Februar 2026.</ref>
- Mit der Version 8.16.2 vom Dezember 2025 erhielt Calibre eine Funktion, mit der man einer KI Fragen zu einem kompletten Buch in der Bibliothek stellen kann. Diese Funktion kann auch Vorschläge machen, welches Buch man als Nächstes lesen sollte.<ref>Michael Schäfer: Freie E-Book-Organisation: Calibre 8.16.2 setzt vermehrt auf künstliche Intelligenz. 8. Dezember 2025, abgerufen am 1. Februar 2026.</ref>
- Mit der Version 9.0 vom Januar 2026 erhielt Calibre die Funktion die Bibliothek als Bücherregal anzuzeigen, in der man die Buchrücken der Bücher in einem Regal sieht.<ref>Marcus Nestor: Calibre 9.0 Open-Source Ebook Manager Released with New Bookshelf View. In: 9to5Linux. 30. Januar 2026, abgerufen am 1. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Technik
Die Anwendung ist in den Programmiersprachen Python und C geschrieben und wird unter den Bedingungen von Version 3 der GNU General Public License (GPL) als freie Software auch im Quelltext veröffentlicht.
Zur Nachrichtenabfrage betätigt sich Calibre als RSS-Feedreader; für Fernzugriff enthält es E-Mail- und Webserver (HTTP).
Die Software ist auch als portable Version verfügbar. Von Version 0.9.9 an gibt es auch eine 64-Bit-Version für Windows.<ref>calibre – Download for Windows</ref>
Durch verschiedene Plug-ins<ref>siehe http://plugins.calibre-ebook.com/</ref> (z. B. DeDRM<ref>GitHub – apprenticeharper/DeDRM_tools: DeDRM tools for ebooks</ref> oder EpubMerge) kann die Funktionalität erweitert werden.
Kritik
Calibre wird oft als klassisches Beispiel „Funktion vor Form“ beschrieben. Die Kritik an der graphischen Oberfläche (GUI) ist konsistent und weitreichend, während die Funktionalität als extrem mächtig gelobt wird. Das Interface wirkt mit Verwaltung, Konvertierung, Bearbeitung und Synchronisation oft überladen, weil versucht wird, Hunderte von Funktionen in einem Fenster abzubilden. Dies führt zu einer steilen Lernkurve für neue Nutzer. Das Design wird als altbacken im "90er-Jahre-Solaris-Stil" beschrieben. Es entspricht nicht modernen Designsprachen. Icons werden als kryptisch und wenig intuitiv empfunden, wichtige Funktionen sind tief in Kontextmenüs und komplex verschachtelten Einstellungsdialogen versteckt. Dies bewirkt eine mangelnde Einsteigerfreundlichkeit; dieses sogenannte Onboarding lässt eine gute Einführung vermissen, da Neunutzer sich von der Funktionsvielfalt erschlagen fühlen. Gebräuchliche Anleitungen im Netz referenzieren den gesamten Funktionsumfang bei gleichzeitigem Verzicht auf notwendige, didaktisch geleitete Gewichtung.<ref>heise online: Toolbox: E-Book-Verwaltung mit Calibre. 5. November 2013, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref>
Weblinks
- Offizielle Website
- Kovid Goyal
- Übersicht Calibre-Konvertierungsrezepte
- Download der portablen Version
- Offizielle Downloadseite der 64-Bit-Windows-Version
Einzelnachweise
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