Walkerszell
Walkerszell Markt Pleinfeld
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Walkerszell 49° 6′ N, 10° 56′ O
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| Höhe: | 410 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 46 (31. Dez. 2023)<ref name="einwohnerzahl2023">Daten aus dem Bürgerbüro (pdf). In: BürgerInfo. Ausgabe Februar 2024, S. 11.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91785 | |||||
| Vorwahl: | 09144 | |||||
Kirche Walkerszell
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Walkerszell ist ein Gemeindeteil des Marktes Pleinfeld im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Walkerszell liegt in der Gemarkung Sankt Veit.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Kirchdorf Walkerszell liegt ca. 5 Kilometer westlich von Pleinfeld und 2 Kilometer südlich des Großen Brombachsees. Im Dorf gibt es mehrere Felsenkeller. Der Ort wird vom Walkerszeller Bach durchflossen, einem Nebenfluss des Banzerbachs.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Gegründet wurde Walkerszell vermutlich im 10. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1272 zurück. Ursprünglich gehörte der Ort zum Stift St. Emmeram in Spalt. Später wurde er dann an den Deutschen Orden in Ellingen verkauft, wodurch Walkerszell der Ballei Franken im Fränkischen Reichskreis angehörte.<ref>Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Bd. 8: Gunzenhausen – Weißenburg, bearbeitet von Hanns Hubert Hofmann. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1960, S. 69.</ref> In kirchlicher Hinsicht gehörte Walkerszell als Filialkirche zur Pfarrkirche St. Veit im Kapitel (= Dekanat) Hilpoltstein des Hochstiftes Eichstätt.<ref>Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Bd. 8: Gunzenhausen – Weißenburg, bearbeitet von Hanns Hubert Hofmann. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1960, S. 102.</ref>
1824 zählte Walkerszell 96 Einwohner in 17 Wohngebäuden.<ref>Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Bd. 8: Gunzenhausen – Weißenburg, bearbeitet von Hanns Hubert Hofmann. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1960, S. 255.</ref> Da im Ort keine Baugebiete entstanden, blieb die Größe des Ortes vom Anfang des 19. Jahrhunderts 150 Jahre lang konstant, die Einwohnerzahl wuchs nur langsam. 1950 zählte Walkerszell 124 Einwohner in 22 Wohngebäuden.<ref>Amtliches Ortverzeichnis von Bayern, Ausgabe 1950, dort unter Landkreis Weißenburg.</ref> Seit den 1950er Jahren sank die Einwohnerzahl.<ref>Uwe Ritzer: ... und raus bist du! Milch ist billiger als jemals zuvor – absurd billig. Bauer Lierheimer gibt auf. In: Süddeutsche Zeitung, 21. Mai 2016, S. 13–15, hier S. 15.</ref>
Sankt Johann Baptist
Die katholische Filialkirche St. Johann Baptist ist eine Deutschordenskirche und wurde 1720 anstelle einer abgebrannten Vorgängerkirche errichtet, aus der der Hochaltar aus dem Jahr 1640 stammt. Daneben gibt es noch eine Marienkapelle, zu der jährlich am Fest Mariä Himmelfahrt (15. August) eine Prozession stattfindet.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Walkerszell. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 88 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Wolkerszell. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 289 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Gunzenhausen-Weißenburg. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. Reihe I, Heft 8. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1960, DNB 452071089 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Mader Stadt und Bezirksamt Weißenburg
Weblinks
- Walkerszell. In: pleinfeld.de. Abgerufen am 20. Oktober 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Walkerszell in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Walkerszell im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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