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Susanne Kessel

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Datei:Susanne Kessel in Germany cropped.jpg
Susanne Kessel, 2012

Susanne Kessel (* 1970 in Bonn) ist eine deutsche Pianistin.

Leben

Nach dem Abitur am Bonner Clara-Fey-Gymnasium<ref>Gerlind Schabert: Von klein auf ist für sie Musik Genuss. In: General-Anzeiger. 13. März 2015, abgerufen am 11. Januar 2023.</ref> absolvierte Susanne Kessel ihr Studium an der Musikhochschule Köln bei Pi-hsien Chen.<ref name="obst">Die Künstler bei Obst - Susanne Kessel. In: obst-music.com. Abgerufen am 15. November 2021.</ref> Wichtige Anregungen erhielt sie zudem bei ihren Lehrern Peter Feuchtwanger, Aloys Kontarsky, Daniel Blumenthal<ref>Daniel Blumenthal Bio & More. In: allmusic.com. Abgerufen am 16. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Daniel Blumenthal - Bio, Albums – Naxos Classical Music. In: naxos.com. Abgerufen am 15. November 2021.</ref> und Roswitha Gediga (Hochschule für Musik Köln).<ref>Universitätsclub Bonn Veranstaltungsarchiv, insbesondere Benefizkonzert zugunsten des StadtMuseums Bonn. In: uniclub-bonn.de. 2007, abgerufen am 16. November 2021.</ref><ref>Jamina Gerl. In: rheinlandklassik.de. Abgerufen am 16. November 2021.</ref> 1993 war Susanne Kessel Preisträgerin des Dortmunder Schubert-Wettbewerbes.<ref name="obst" /> Es folgten weitere Wettbewerbs-Preise, beispielsweise 2004 der Musikpreis „MuSieca“ des Kulturministeriums NRW<ref>Nordrhein-Westfalen. In: nmz - neue musikzeitung. Mai 2004, abgerufen am 15. November 2021.</ref> u. v. a.

Susanne Kessel verbindet mit vielen Musikern, Komponisten und Künstlern eine langjährige Zusammenarbeit. Sie spielte vielfach Uraufführungen von Werken, die ihr gewidmet sind oder die von ihr angeregt wurden. Im Jahr 2000 veranstaltete sie in Bonn zusammen mit dem Komponisten Michael Denhoff die Konzertreihe „Jahr100KlavierStücke“, bei der in 50 Konzerten mehr als 40 Pianisten die Klaviermusik des 20. Jahrhunderts im chronologischen Rückblick vorstellten.<ref>Herbert Henck: Aktuelles, Archiv der Jahre 2000–2003. In: herbert-henck.de. 26. Januar 2000, abgerufen am 15. November 2021.</ref>

Für den Kinofilm „Blueprint“ (Regie: Rolf Schübel, 2004) doubelte sie die Schauspielerin Franka Potente in der Doppelrolle einer weltberühmten Konzertpianistin.<ref>Andreas Fasel: Die Klavierspielerin zum Film. In: Die Welt. 11. Januar 2004, abgerufen am 7. Januar 2020.</ref>

Seit 2006 spielt Susanne Kessel im Duo Pianowaves mit dem amerikanischen Komponisten und Schlagzeuger Leon Milo. Ihr Repertoire beinhaltet Werke für Klavier, Schlagzeug und Elektronik.<ref>bot: Hospiz in Schweinheim: Junge Klavierschüler von Susanne Kessel traten auf. In: General-Anzeiger, online. 16. Oktober 2013, abgerufen am 15. November 2021.</ref> Sie spielten bereits zahlreiche Uraufführungen von Werken, die ihnen gewidmet sind.

2013 begann sie, Komponisten um ein Werk zu Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 zu bitten,<ref name="sz-2016">Sabine Wygas: 250 Neukompositionen zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. In: sz-magazin.sueddeutsche.de. 18. August 2016, abgerufen am 16. November 2021.</ref> wobei sie sich verpflichtete, jedes Werk selbst zu spielen.<ref>Guido Krawinkel: Antworten auf Frage nach dem Klang unserer Zeit. In: nmz - neue musikzeitung. 2020, abgerufen am 16. November 2021.</ref> 2016 hatte sie 50 dieser Kompositionen schon uraufgeführt.<ref name="sz-2016" /> Im selben Jahr erschien auch eine entsprechende Doppel-CD.<ref>Kristin Amme: 250 Piano Pieces for Beethoven, Vol. 1. In: br-klassik.de. 19. Oktober 2016, abgerufen am 16. November 2021.</ref> Zwei weitere folgten.<ref name="HfMK-2021-05">Johannes Tiemann, Liga Korne und Jonathan Hennig: Mai 2021, »Die Scheinwerfer auf unsere Zeit richten« (PDF-Seite 24, 25) (PDF; 2,5 MB) in Das Journal #Musik und Medien, abgerufen am 16. November 2021.</ref><ref>http://250-piano-pieces-for-beethoven.com/cds/, abgerufen am 16. November 2021.</ref>

Siehe auch

Diskographie

Insgesamt hat Kessel über dreißig CDs eingespielt.<ref name="HfMK-2021-05" />

Auswahl

  • John Cage: IndeterminacyOehms Classics (2012), Susanne Kessel & Joachim Król
  • An Robert Schumannobst-label (2010)
  • IcelandOehms Classics (2008)
  • Das Kalifornische Konzert (Originaltitel: Californian Concert) – Oehms Classics (2006)
  • Seven – Septette des 20. Jahrhunderts. Feldman, Cage, Janáček, Denhoff, Strawinski. (2008) Confido
  • ... es wehet ein Schatten darin...obst-label (2006) Robert Schumann zum 150. Todestag
  • Blueprint Original SoundtrackBMG 2 CDs (2004)
  • Sounds and Shadows – Klavierwerke von Michael Denhoff Confido (2002)
  • John Cage – Into Silenceobst-label (1989–2002), John Cage zum 90. Geburtstag
  • Piano PortraitArte Nova/BMG (2000)
  • visionsobst-label (1999)
  • Piacevole – Klavierwerke von Ludwig van Beethoven – Verlag Dohr (1996)
  • regardsobst-label (1995)

Filmografie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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