Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. April 2024 um 05:48 Uhr durch imported>Frühlingsmädchen(Weinbrenner https://www.eurobuch.de/buch/isbn/3765082597.html).
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1940 in München geboren, hatte der Künstler Klaus Vrieslander im Alter von 22 Jahren seine erste Ausstellung mit Porträtbüsten des Bundeskanzlers Ludwig Erhard in München. Ein Jahr darauf, 1963, fertigte er sechs Marmorbüsten für die Ruhmeshalle in München. 1966 entstand die Goldene Hand, eine sechs Meter hohe Plastik, die bis 1973 in der Leopoldstrasse vor dem Citta 2000<ref>Gastrononie/Samy-Lokale – Mal Ekstase sehen. Spiegel 31/1970 (27. Juli)</ref> in München stand. Während des Studiums der Philosophie und der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München leitete Klaus Vrieslander das Kulturzentrum Depot – u. a. in Zusammenarbeit mit Joseph Beuys, John Cage und Christo und Jeanne-Claude.
1973 hatte Klaus Vrieslander seine erste Museumsausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Im selben Jahr entstand das Kunstwerk Frieden, anlässlich der Wiedereröffnung des Suezkanals. Bis 1980 war Klaus Vrieslander Gastprofessor an der Universität Kairo. Zwischen 1976 und 1995 entstanden Porträtbüsten u. a. von Willy Brandt, Herbert von Karajan, Franz Josef Strauß, Albert Einstein und Alfred Kolping.
1996 stellte Klaus Vrieslander u. a. bei der Deutschen Bank (Berlin), in der Montserat Gallery (New York), in der Galerie Mèautis (München), bei den Architekten Engel & Völkers (München) und Giesecke (New York) aus. 1998 kreierte er die Trophäe Victoria für die ARD-Sportgala.
In den vergangenen Jahren entstanden Porträts von August Everding, Muhammad Ali, Pater Rupert Mayer, Papst Johannes XXIII und Joseph Beuys. Im Jahr 2000 stellte er in der Academy of Fine Arts,Guangzhou (Kanton, China) und im Palais Massabni,Beirut (Libanon) aus. Auf der Weltausstellung Hannover zeigte er Porträtbüsten von Zeitzeugen im Schloss Schaumburg-Lippe/Bückeburg, u. a. Klaus von Bismarck (Intendant des WDR und Präsident des Goethe-Instituts), Rolf-Ernst Breuer, Eberhard von Kuenheim und Heinrich von Pierer. Sein letztes Porträt schuf er als Bronzebüste für den Chemiker Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München, im Jahre 2012.
Klaus Vrieslander lebte als freischaffender Bildhauer, Zeichner und Künstler in München und lehrte Kunst, Kulturtheorie und Aktzeichnen an der Akademie an der Einsteinstraße U5, München.
Ausstellungen
1957 Erste Ausstellung gemeinsam mit Prinzessin Pilar von Bayern und Fritz Winter im Kulturzentrum Arche Noah, München.
1962 Erste Einzelausstellung Galerie bei Mutti Bräu, München. Zierkeramiken für Harrod´s London und Bloomingdales, New York. Sitzgarnitur für Continental, Möbelmesse Köln.
1963 Offizielle Porträtbüste des Bundeskanzlers Ludwig Erhard. Großer Preis für Skulptur, Monte Carlo, Monaco. Marmorbüsten für die Ruhmeshalle (München).
1964 Erste Umweltkunstwerke.
1965 Erste Biokynetische Fassadengestaltungen.
1969–72 Leitung des Kulturzentrums Depot. „Depot ist ein Gesamtkunstwerk.“ (Zitat: Harald Szeemann)
1973 Erste Museumseinzelausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. „Parakunst, Figurensätze, Einschreibungen“.
1973 Frieden, das offizielle Kunstwerk zur Wiedereröffnung des Suezkanals. Ein internationales, interdisziplinäres Kunstwerk mit der Akademie der Bildenden Künste München, der Hochschule für Design, Linz, der Hochschule der Künste, Berlin und der Helwan-Universität Kairo. Das Kunstprojekt wurde von den UN, der Bundesrepublik Deutschland und dem Ägyptischen Staat unterstützt.
1994 Einzelausstellung Staatliche Majoloka Manufaktur Karlsruhe AG
1979 Lebensgroße, bronzene Figurengruppe Miteinander, Begreifen, Befinden, Erfassen für das Burkhart-Gymnasium Pfaffenberg.
1984 Lebensgroße Figurengruppe für den Katholikentag, München: Dem Leben trauen – Miteinander.
1989 Flötenspieler Brunnenanlage, Hilton Hotel München Datei:Vrieslander Floetenspieler.jpgBronze Figur Flötenspieler vor dem Flöten Spieler Brunnen des Hilton Hotels in München von Klaus Vrieslander.
2002 Sechs Meter hohe Stahlrohrfiguren, die bepflanzt wurden, München
Publikation
2001 Edition Philosophen Hochschule für Philosophie, München.
Literatur
Roth-Grasser: In Schwabing. Nymphenburger Verlagshandlung 1958