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Krywyj Rih

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Krywyj Rih
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Wappen von Krywyj Rih
Krywyj Rih (Ukraine)
Krywyj Rih (Ukraine)
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Krywyj Rih ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Oblast: Oblast Dnipropetrowsk
Rajon: Rajon Krywyj Rih
Höhe: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m
Fläche: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
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Geographische Lage: Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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KOATUU: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 7 Stadtrajone, 2 Dörfer, 3 Siedlungen
Verwaltung
Bürgermeister: Jurij Wilkul
Adresse: пл. Молодіжна, 1
Website: https://touristkr.com.ua/
Krywyj Rih (Oblast Dnipropetrowsk)
Krywyj Rih (Oblast Dnipropetrowsk)
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Krywyj Rih ohne Koordinaten
i1

Krywyj Rih ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Großstadt in der südlichen Ukraine, in der Oblast Dnipropetrowsk, Verwaltungszentrum des Rajons Krywyi Rih und der Stadtgemeinde Krywyi Rih.

Es ist die achtgrößte Stadt nach Bevölkerung und die zweitgrößte nach Fläche im Land<ref>J. G. (Джей Джи): Найбільші міста України. 18. März 2014, abgerufen am 20. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Die Bevölkerung beträgt im Jahr 2022 603.904 Einwohner, im Jahr 2024 568.172 Einwohner<ref>Новости Кривой Рог. Abgerufen am 11. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Krywyi Rih ist die längste Stadt Europas: Die lineare Länge der Stadt (der Abstand zwischen den äußersten südlichen und nördlichen Punkten an der Stadtgrenze) beträgt 66,1 km.

Datei:Kryvyi Rih Logotype 01.png
Logo Krywyj Rihs

Krywyi Rih ist das kulturelle Zentrum der Agglomeration Krywyi Rih mit einem Theater, Museen und Universitäten, darunter die 2011 gegründete Nationale Universität Krywyi Rih. Krywyi Rih liegt an den Ufern der Flüsse Inhulez und Saksahan und wurde 1775 von Kosaken gegründet.

Geographie

Geographische Lage

Datei:Lodochnaya stancia.jpg
Zusammenfluss von Saksahan und Inhulez. Bootsstation in Zentraler Stadtbezirk.

Die Stadt liegt im Westen der Oblast Dnipropetrowsk inmitten des Krywbass, einer wichtigen Eisenerz-Region Osteuropas auf einer Höhe von 84 m am Zusammenfluss von Saksahan und Inhulez. Die Stadt befindet sich geologisch am Übergang vom Dneprhochland zur Schwarzmeersenke. Im Westen grenzt die Stadt an den 26,9 km² großen Karatschuniwka-Stausee und im Südosten an den Süd-Stausee (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref name="Süd-Stausee">Beschreibung des Stausees. 1775.dp.ua (russisch)</ref>, der über den Dnepr-Krywyj-Rih-Kanal mit dem Kachowkaer Stausee verbunden ist. Beide Stauseen dienen der Trinkwasserversorgung der Stadt. Im Westen der Stadt befindet sich ein 62 Hektar großes, geologisches Naturdenkmal von nationaler Bedeutung, die MODR-Felsen, eine zwei Milliarden Jahre alte Eisenfelsformation an beiden Ufern des Inhulez.

Kiew (350 km) Krementschuk (130 km) Poltawa (205 km) Charkiw (310 km)
Kropywnyzkyj (105 km) Oleksandrija (85 km)
Uman (250 km) Schowti Wody (50 km) Dnipro (135 km)
Perwomajsk (190 km) Datei:Compass card (de).svg Saporischschja (130 km) Donezk (320 km)
Nikopol (80 km)
Odessa (255 km)
Mykolajiw (150 km) Jewpatoria (290 km) Melitopol (190 km)

* Entfernungsangaben beziehen sich auf die Entfernung (Luftlinie) bis zum Ortszentrum.

Verwaltungsgliederung

Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Krywyj Rih (Криворізька міська громада/Kryworiska miska hromada). Zu dieser zählen auch die 7 Stadtrajone Rajon Metalurh, Rajon Dowhynzewe, Rajon Pokrow, Rajon Inhulez, Rajon Saksahan, Rajon Terny, Rajon Zentralne-Misto, die 2 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer sowie die Ansiedlungen Awanhard, Hirnyzke und Kolomijzewe<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 709-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Дніпропетровської області"</ref>, bis dahin bildete sie in den gleichen Dimensionen die gleichnamige Stadtratsgemeinde Krywyj Rih (Криворізька міська рада/Kryworiska miska rada) unter Oblastverwaltung stehend im südlichen Zentrum des ihn umgebenden Rajons Krywyj Rih.

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Krywyj Rih Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch
Awanhard Авангард Авангард (Awangard)
Hirnyzke Гірницьке Горняцкое (Gornjazkoje)
Kolomijzewe Коломійцеве Коломийцево (Kolomijzewo)
Nowoiwaniwka Новоіванівка Новоивановка (Nowoiwanowka)
Ternuwatyj Kut Тернуватий Кут Терноватый Кут (Ternowaty Kut)
Datei:Kryvyi Rih map uk.svg
Stadtgliederung

Geschichte

Datei:Kryvyi Rih collage2.jpg
Collage von Krywyj Rih
Datei:Kryvyi Rih.jpg
Der Maxim-Gorki-Platz in Krywyj Rih
Datei:Радуга после дождя.jpg
Karl-Marx-Allee in Zentraler Stadtbezirk

Erste Forschungsreise, Stadtgründung und Landvermessung

1774 besuchte der Naturforscher und Entdecker Johann Anton Güldenstädt die Region um das heutige Krywyj Rih und erstellte die erste wissenschaftliche Aufnahme der Region und erwähnte dabei auch die „schwarz-glimmerhaltige Erde am Zusammenfluss von Saksahan und Inhulez“. Darüber hinaus untersuchte er eine ihm zu Ohren gekommene Geschichte, nach der der Prinz und spätere König von Imeretien Alexander V. hier beträchtliche Eisenerz- und Metallvorkommen gefunden hatte. Güldenstädt fand weder einen Beweis dafür noch dagegen.<ref name="history1">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1734–1775). Stadt Krywyj Rih, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2014; abgerufen am 1. November 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Stadt wurde am 8. Mai 1775,<ref name="history2">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1775–1799). In: Stadt Krywyj Rih. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. November 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ein Jahr nach dem Sieg des Russischen Kaiserreichs im Russisch-Türkischen Krieg von 1768–1774, von Saporoger Kosaken als Poststation gegründet. Die Poststation lag in der Flur Krywyj Rih (zu deutsch „krummes Horn“) und sollte dazu dienen, die Stadt Krementschuk und die neu eroberte Festung Kinburn und die dortige Hafenstadt Otschakiw, wo sich russische Truppen befanden, zu verbinden.<ref name="history1" /> Anfänglich siedelten an dieser Stelle fünf Kosaken,<ref name="history2" /> weshalb diese Siedlung als eine Art „Kleinst-Staniza“ angesehen werden kann.

1779 erstellte der Praporschtschik (entspricht etwa einem Feldwebel) Bejer (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) die erste topografische Aufnahme des Gebiets und gab dabei die Flur Krywyj Rih mit etwa 23.000 Hektar an.<ref name="history2" />

Forschungsreisen am Ende des 18. Jahrhunderts

1781 besuchte der Naturforscher und Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften Wassili Fjodorowitsch Sujew (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) die Gegend und stellte eine hohe Konzentration von Eisenerz fest. Er erstellte eine kurze Beschreibung der Siedlung Krywyj Rih und erklärte den Flurnamen Krywyj Rih mit der Form des an dieser Stelle in den Inhulez fließenden und mäandernden Saksahan, da beide Flüsse an dieser Stelle eine Art verschobenes oder geneigtes „Kap“ bildeten.<ref name="history2" /> Im gleichen Jahr wuchs Krywyj Rih zu einer Sloboda heran und wurde Wolostzentrum.<ref name="history2" /> Zu dieser Zeit erforschte auch der Bodenkundler Michajlo Georgijowitsch Liwanow (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) die Gegend und entdeckte Spuren von Silbererzen, Marmor, Porphyr und Eisenerzen. Im selben Jahr gab es 68 Haushalte, in denen 216 Männer lebten.<ref name="history2" />

In den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts begann der großangelegte Abbau von Schiefer für die Schieferdeckung der Stadt Mykolajiw.<ref name="history2" />

Johann Anton Güldenstädt veröffentlichte 1791 mit seinem Buch „Reisen durch Rußland und im Caucasischen Gebürge“ die erste wissenschaftliche Arbeit, die das Gebiet Krywyj Rih beschreibt. Daraufhin wurde auch Peter Simon Pallas aufgrund der großen Granit- und Kalksteinvorkommen, die vor allem für den Bau interessant sind, auf die Gegend aufmerksam.<ref name="history2" />

Zum Ende des 18. Jahrhunderts lebten im Jahr 1799 in der Ortschaft 762 Personen, darunter 407 Männer und 345 Frauen. Im gleichen Jahr besuchte Professor Wladimir Wassiljewitsch Ismailow (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) den Ort und berichtete, dass die Einwohner Tischplatten, Griffel und andere Gegenstände aus Schiefer herstellten.<ref name="history2" />

Forschungsreisen am Anfang des 19. Jahrhunderts

Wladimir Ismailow veröffentlichte schon 1802 das Buch „Reise ins südliche Russland von 1799 in Briefen, herausgegeben von Wladimir Ismailow“ (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), in dem er die kunsthandwerklichen Fertigkeiten der Anwohner beschrieb.<ref name="history3">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1802–1880). Stadt Krywyj Rih, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. November 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1803 erforschte Wassil Pilenko Berggemworen (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) die Gegend und berichtete vom „im Überfluss vorhandenen Eisenerz um Krywyj Rih und Schestirnaja“ (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im äußersten Süden des Rajons Schyroke der Oblast Dnipropetrowsk) in Übereinstimmung zu Kapitänleutnant Semetschkin (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref name="history3" /> Ein Jahr später überreichte Charles Gascoigne (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in seiner Position als Chef des Bergbauministeriums dem Finanzminister die Berichte von Berggemworen.<ref name="history3" /> Im gleichen Jahr lebten hier 1623 Menschen und es gab 226 Häuser.<ref name="history3" />

Graf Kirill Rasumowski, der letzte Hetman der Saporoger Kosaken und Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, erinnerte – nach seiner Reise nach Neurussland – in seinen Aufzeichnungen an den reichhaltigen Kalksteinvorkommen von Krywyj Rih.<ref name="history3" />

Geschichte im 19. Jahrhundert

1817 gab es im Ort 482 Häuser und 2185 Einwohner, davon 1336 Männer. Es fanden jährlich zwei Jahrmärkte statt, jeweils am 9. und 15. August. Im selben Jahr wurden das sechste und siebte Ulanen-Schwadron des Bug-Regiments (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Krywyj Rih stationiert, diese mussten später dem dritten und vierten Regiment weichen und wurden stattdessen ins Dorf Kasanka verlegt. Aufgrund dessen wurde Krywyj Rih in das Verzeichnis der Ortschaften aufgenommen, die zwischen 1816 und 1817 als Militärsiedlungen in den Ujesden Alexandrija und Cherson im Gouvernement Cherson dienten.<ref name="history3" /> Im Jahr 1860 bekam Krywyj Rih den Status einer Stadt in der Provinz Cherson.

Der Geologe Oleksandr Pol nahm 1866 der Erkundung der Eisenerzvorkommen bei Krywyj Rih wieder, als er zufällig den Ausbiss eines Erzganges in den Flussauen des Saksahan fand. Daraufhin unternahm er bis 1874 eine systematische Exploration des Verlaufs der Erzlagerstätten und ihrer Eisenanteile. Er erkannte deren wirtschaftliches Potential. Dank seiner Studien gilt er als Entdecker des Krywbass.<ref name="history3" /> 1873 gründete Pol die „Gesellschaft des Kriwoi Roger Erzes“. 1881 begann die industrielle Eisenerzförderung, zunächst im Tagebau. Ab 1886 wurde das Erzfeld um Krywyj Rih auch im Untertagebau erschlossen. Infolgedessen erfuhr Krywyj Rih einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Zahl der Einwohner nahm rapide zu.

Geschichte im 20. Jahrhundert

Im Zweiten Weltkrieg richteten die Rote Armee und das NKWD nach der sowjetische Besetzung Ostpolens im September 1939 in und um Krywyj Rih mindestens fünf Arbeitslager für polnische Kriegsgefangene ein, die in den Bergwerken arbeiten mussten.<ref>Anna M. Cienciala, Natalia S. Lebedeva, Wojciech Materski (Hrsg.): Katyn: A Crime Without Punishment. Yale University Press, New Haven 2007, ISBN 978-0-300-10851-4, S. 378.</ref> Vor dem Rückzug der Roten Armee wurden Anfang August 1941 die Erzbergwerke und die Stahlwerke in Krywyj Rih auf Befehl Stalins zerstört, um sie für die vorrückenden Deutschen unbrauchbar zu machen.<ref>Matthias Riedel: Bergbau und Eisenhüttenindustrie in der Ukraine unter deutscher Besatzung (1941–1944). In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Jg. 21 (1971), S. 245–284, hier S. 250–251 (Digitalisat).</ref> Zwischen 1941 und 1944 war die Stadt von der Wehrmacht besetzt. Ab dem 21. September 1941 begannen Einheiten des Kommandostabes Reichsführer SS, ab Ende September 1941 auch Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD mit dem Holocaust in Krywyj Rih.<ref>Yehoshua Bückler: Kommandostab Reichsführer-SS: Himmler’s Personal Murder Brigades in 1941. In: Michael Robert Marrus (Hrsg.): The Nazi Holocaust. The „Final Solution“: the Implementation of Mass Murder. De Gruyter Saur, München 1989, Bd. 2, ISBN 978-3-598-21554-4, S. 456–470, hier S. 466.</ref> Sie zogen das jüdische Vermögen ein, rekrutierten die als „arbeitsfähig“ eingestuften Juden zur Zwangsarbeit und deportierten oder ermordeten die übrigen. Im Oktober 1941 wurde die Stadt von einer Polizeieinheit des Höheren SS- und Polizeiführers Russland Süd judenfrei gemacht. 2500 jüdische Zivilisten und 800 jüdische Kriegsgefangene wurden in den Iljitsch-Gruben außerhalb der Stadt ermordet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verbrechen der Wehrmacht - Dimensionen des Vernichtungskrieges. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.verbrechen-der-wehrmacht.de verbrechen-der-wehrmacht.de, abgerufen 7. Oktober 2015 (PDF-Datei).</ref> Von 1942 bis 1943 bestand in der Stadt das deutsche Kriegsgefangenenlager Stalag 338.<ref>Kriegsgefangenenlager. Moosburg online.</ref> Während der deutschen Besatzungszeit war die Stadt zudem Hauptort für die Kreisgebiete Kriwoi Rog-Stadt und Kriwoi Rog-Land des Reichskommissariates Ukraine. Während der Kämpfe mit den Truppen der Roten Armee wurde Krywyj Rih von dieser beim Rückzug schwer zerstört. Im Zuge der Nikopol-Krywyj Riher Operation wurde die Stadt am 22. Februar 1944 von der 3. Ukrainischen Front der Roten Armee endgültig befreit.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt wieder aufgebaut und zu einem industriellen Zentrum und Verkehrsknotenpunkt der Region entwickelt. Vor allem in der DDR wurde die Stadt durch den Roman von Otto Gotsche über die Fahne von Kriwoi Rog und die darauf basierende gleichnamige Verfilmung von Kurt Maetzig bekannt. Die heutige Jaroslaw-der-Weise-Straße<ref>Нові вулиці Кривого Рогу - затверджено! veskr.com.ua (ukrainisch).</ref> war bis zur Dekommunisierung nach Otto Brosowski benannt, der die Fahne in der Zeit des Nationalsozialismus versteckt hatte.

1972 wurde das Bergwerk „Rodina“ (ukrainisch: Vaterland) in Betrieb genommen. Bis zum 1. Oktober 1989 gehörte es zur Bergbauabteilung des Produktionskombinates Krivbassruda, die mehr als 60 % des Eisenerzbedarfs der Sowjetunion deckte. Der Abbau erfolgt auf der 1315-Meter-Sohle. Bis zum russischen Überfall auf die Ukraine 2022 betrug die verwertbare Förderung etwa 1.750.000 Tonnen Eisenerz jährlich mit einem Eisengehalt von 59 %.

Russischer Überfall auf die Ukraine 2022

Im russischen Krieg gegen die Ukraine 2022 kam es am 14. und 15. September 2022 zu Überschwemmungen in Krywyj Rih, nachdem die russischen Streitkräfte gezielt acht Raketen auf mehrere Objekte der städtischen Wasserversorgung sowie den Karatschuniwka-Staudamm nahe der Stadt gefeuert hatten. Der Beschuss führte zu einem Dammbruch und in Folge zu einem Anstieg des Flusses Inhulez.<ref>Florian Hassel: Gezielter Dammbruch. In: Tages-Anzeiger. 15. September 2022 (tagesanzeiger.ch).</ref> Mitte Oktober wurde das Umspannwerk getroffen. Krywyj Rih war mehrere Tage ohne Stromversorgung. 854 Bergleute steckten wegen des Stromausfalls in 600–1000 Meter Tiefe in Bergwerken fest und konnten gerettet werden.<ref>Othmara Glas: „Die Russen sind größenwahnsinnig“. Ein Gespräch mit Oleksandr Wilkul, der die südukrainische Stadt Krywyj Rih am Leben erhalten will. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13. November 2022, S. 5.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

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Quellen: 1923–1939, 1989–2019: <ref name="Demographische Entwicklung"> Demographie ukrainischer Städte auf pop-stat.mashke.org</ref>, 1959: <ref name="Volkszählung 59">Volkszählung der UdSSR 1959 auf webgeo.ru</ref>, 1970: <ref name="Volkszählung 70">Volkszählung der UdSSR 1970 auf webgeo.ru</ref>, 1979: <ref name="Volkszählung 79">Volkszählung der UdSSR 1979 auf webgeo.ru</ref>

(*) nach Eingemeindung der Stadt Inhulez im Jahr 2002


Politik

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Bei den Kommunalwahlen im November 2015 siegte der für den Oppositionsblock angetretene, amtierende Bürgermeister Jurij Wilkul im zweiten Wahlgang sehr knapp gegen seinen Herausforderer um das Bürgermeisteramt. Jedoch wurde Wilkul Wahlfälschung vorgeworfen und es kam zu Protesten in der Stadt.<ref>У Кривому Розі готують Майдан через фальсифікації. Pravda, 17. November 2015, abgerufen am 25. Dezember 2015. (ukrainisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Кривий Ріг: Силовики намагалися розігнати мітинг під міськвиконкомом. dt. Krywyj Rih: Sicherheitskräfte versuchten, die Kundgebung gegen die Bürgermeisterwahl aufzulösen (Memento vom 21. November 2015 im Internet Archive) hromadske.tv, 17. November 2015, abgerufen am 25. Dezember 2015. (ukrainisch)</ref> Am 23. Dezember 2015 beendete die Werchowna Rada die Befugnisse von Jurij Wilkul als Bürgermeister von Krywyj Rih und ordnete eine Neuwahl des Bürgermeisters für den 27. März 2016 an.<ref>Рада призначила дострокові вибори в Кривому Розі на 27 березня. dt. Der Rat ordnete vorgezogene Wahlen in Krywyj Rih zum 27. März an. Pravda, 23. Dezember 2015, abgerufen am 25. Dezember 2015. (ukrainisch)</ref>

Städtepartnerschaften

Krywyj Rih listet folgende Partnerstädte auf:<ref name="Twins">Надзвичайний та Повноважний Посол Чеської Республіки в Україні Радек Пех на зустрічі з Головою Ради оборони міста Олександром Вілкулом: «Кривий Ріг — найбільш важливе місто не лише у регіоні, це — найпотужніших промисловий центр усієї України. Ми впевнені, що чеські компанії знайдуть тут не просто партнерів, а й друзів» – Кривий Ріг. Kontaktcenter Krywyj Rih, abgerufen am 23. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stadt Land seit
Duisburg Datei:DEU Duisburg COA.svg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 2023
Espoo Datei:Espoo.vaakuna.svg FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 2023
Handan China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 2001
Košice Datei:Coat of Arms of Košice.svg SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 2017
Lublin Datei:POL Lublin COA 1.svg PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2023
Lyngdal Datei:Lyngdal komm.svg NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 2023<ref group="Beendet">Lyngdal hat seine Partnerschaft bereits 2025 wieder beendet.</ref><ref name="TwinEx">Avsluttar vennskapsby-avtale med by i Ukraina – NRK Sørlandet – Lokale nyheter, TV og radio (Beendet Städtepartnerschaftsabkommen mit Stadt in der Ukraine). NRK Südnorwegen – Lokale Nachrichten, Fernsehen und Radio, 12. November 2025, abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Miskolc Datei:HUN Miskolc Címer.svg UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 2016
Rustawi Datei:Coat of Arms of Rustavi.svg GeorgienDatei:Flag of Georgia.svg Georgien 2019

<references group="Beendet" />

Wirtschaft

Eisenerzförderung, Stahlproduktion und deren Folgebetriebe

Die Eisenerzförderung, unter anderem in den Schächten des Bergwerks „Rodina“, bestimmte die Geschicke von Kriwoi Rog. Der Eisenerzgewinnung schließt sich die Stahlverhüttung an. Die Stahlproduktion führte zur Ansiedlung zahlreicher Maschinenbaubetriebe. Weitere Industriezweige sind die Lebensmittel- und die Chemieindustrie.

Das größte Stahlwerk ist Kryworischstal. Es wurde 2005 von der Mittal Steel Company (seit 2007: ArcelorMittal) gekauft<ref name=history>ArcelorMittal Kryviy Rih: Our History (englisch)</ref> und war 2021, gemessen am Umsatz, das drittgrößte Unternehmen in der Ukraine. Am 3. März 2022, acht Tage nach dem Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, legte ArcelorMittal das Werk am 3. März 2022 bis auf Weiteres still.<ref>Ukraine-Krieg: ArcelorMittal stoppt Produktion in Kryvyi Rih. 4. März 2022, abgerufen am 10. Mai 2022.</ref> Ein Grund dafür war ein Mangel an bestimmten wichtigen Rohstoffen.<ref name=history /> Am 10. April 2022 wurde Hochofen Nr. 6 wieder gestartet. Ab Juli wurden rund 2/3 der Vorkriegsproduktion erreicht.<ref name=history />

BAK Kriwoi Rog

1985 wurde etwa 55 km nordwestlich der Stadt Krywyj Rih, nahe Dolynska in der Oblast Kirowohrad mit dem BAK Kriwoi Rog, einem der damals weltgrößten Industriebauvorhaben begonnen. Das Bergbau- und Aufbereitungskombinat Kriwoi Rog (BAK/ГОК) sollte von der Sowjetunion und mehreren sozialistischen Ländern im RGW gemeinschaftlich errichtet werden, so dass auch Bautrupps aus der ČSSR, Rumänien, der DDR (u. a. VEB Mansfeld-Kombinat „Wilhelm Pieck“, VEB BMK Kohle und Energie) und der Volksrepublik Bulgarien mitarbeiteten.<ref>BAK Kriwoi Rog.</ref> Ziel des Vorhabens war die Errichtung einer Großanlage, in der Eisenoxiderz mit einem Eisengehalt von etwa 40 Prozent nach einer neuen Technologie aufbereitet werden sollte. Die geplante Endkapazität der Anlage war 33,7 Millionen Tonnen pro Jahr. Nach der politischen Wende beendeten die deutschen Bautrupps 1992 ihre Arbeiten, als der Bau zu zwei Dritteln realisiert war. Seine volle Fertigstellung wurde nicht erreicht.

Verkehr

Datei:KRMetrotram.jpg
Straßenbahn Krywyj Rih

Der ÖPNV der Stadt wird durch die Straßenbahn Krywyj Rih, Busse, Marschrutkas und Oberleitungsbus-Linien abgewickelt. Seit Ende April 2022 ist der Nahverkehr in Krywyj Rih kostenlos.<ref>О. Вілкул: Відсьогодні у Кривому Розі проїзд у комунальному транспорті безкоштовний не лише для мешканців міста, а й для усіх - в тому числі військових, переселенців, жителів Криворізького району | Офіційний вебсайт Криворізької міської ради та її виконавчого комітету. Офіційний вебсайт Криворізької міської ради та її виконавчого комітету, 27. April 2022, abgerufen am 25. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das gilt jedoch nicht für Marschrutkas.<ref>Free public transport in Ukraine. The Ecologist, 27. August 2025, abgerufen am 27. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Krywyj Rih kreuzen sich die nationalen Fernstraßen N 11 und N 23. Der Bahnhof der Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknoten in der Zentralukraine. Hier beginnt die Bahnstrecke Krywyj Rih–Komysch-Sorja (über Apostolowe, Saporischschja und Polohy), die Bahnstrecke Krywyj Rih–Jassynuwata (über Werchiwzewe, Kamjanske, Dnipro, Synelnykowe, Tschaplyne und Krasnoarmijsk), die Bahnstrecke Pomitschna–Krywyj Rih (über Dolynska) und die Bahnstrecke Werchiwzewe–Krywyj Rih (über Pjatychatky). Der Flughafen Krywyj Rih liegt 17,5 km nordwestlich des Stadtzentrums bei dem Dorf Losuwatka.

Klima

Krywyj Rih
Klimadiagramm
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Quelle: Klimadaten – Krywyj Rih<ref name="Klima">Klimadaten auf meteoprog.ua</ref>
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Krywyj Rih
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 8,8
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 12,5
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 4,7
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 73,1
Quelle: Klimadaten – Krywyj Rih<ref name="Klima">Klimadaten auf meteoprog.ua</ref>

Das Klima der Stadt ist gemäßigt kontinental mit allgemein milden Wintern und warmen, manchmal heißen Sommern. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 8,8 °C. Die niedrigste Temperatur ist im Januar (−5,0 °C), der Monat mit der höchsten Temperatur ist der Juli mit 21,1 °C. Die höchste je gemessene Temperatur war 39,6 °C im August 2010, die niedrigste wurde im Februar 2012 mit −27,3 °C gemessen.<ref>Климат Кривого Рога. pogodaklimat.ru, abgerufen am 22. Oktober 2014 (Klimadaten von Krywyj Rih).</ref>

Sport

Logo von Krywbas Krywyj Rih
Logo von Krywbas Krywyj Rih

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der Fußballverein FK Krywbas Krywyj Rih. Die Heimstätte des früher in der ukrainischen Premjer-Liha spielenden Vereines ist das Metalurh-Stadion, das Platz für knapp 30.000 Zuschauer bietet. Der Verein stieg 1992 in die Premjer-Liha auf. Nach der Spielzeit 2012/13 zog sich der Verein wegen finanziellen Schwierigkeiten aus der Premjer-Liha zurück. Die bis dato besten Platzierungen waren zwei dritte Plätze in den Spielzeiten 1998/99 und 1999/00. Im Jahr 2016 startete der Verein wieder neu in der vierten Liga und kehrte nach mehreren Aufstiegen zur Saison 2022/23 in die Premjer-Liha zurück. Seit dem Russischen Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 trägt der Verein seine Heimspiele im Olympiastadion in Kiew aus.

Ein weiterer erfolgreicher Sportverein der Stadt ist der in der Basketball Superliga Ukraine spielende Basketballverein BK Kriwbasbasket.

Bauwerke

Datei:Church KrivoiRog 023-2EN.JPG
Verklärungskathedrale

Verklärungskathedrale

Die Verklärungskathedrale ist eine im Jahr 2003 geweihte und 43 Meter hohe Kathedrale im Stil des ukrainischen Barocks. Sie ist Bischofssitz des Bischofs der Diözese Kriwoj Rog-Nikopol der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats.

Datei:Funkmast von Krywyj Rih 1.JPG
Fernsehsendemast von Krywyj Rih

Fernsehsendemast Krywyj Rih

Der Fernsehsendemast Krywyj Rih ist ein 1960 errichteter, 185 m hoher abgespannter Stahlrohrmast des Typs 30107 KM, der in zwei Ebenen mit je drei Querträgern ausgestattet ist, die von der Maststruktur zu den Abspannseilen führen. Auf diesen Querträgern befindet sich ein mit einem Geländer versehener Laufsteg und einige kleinere Antennen.

Söhne und Töchter der Stadt

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Weblinks

Commons: Krywyj Rih – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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