Zum Inhalt springen

Restloch 111

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Februar 2026 um 00:27 Uhr durch imported>Gak69 (Weblink aus Fließtext entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Restloch 111
Datei:Restloch.jpg
Geographische Lage Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg, Deutschland
Abfluss ohne Abfluss
Ufernaher Ort Lauchhammer, Elsterwerda
Daten
Koordinaten 51° 29′ 38″ N, 13° 37′ 57″ OKoordinaten: 51° 29′ 38″ N, 13° 37′ 57″ O
 {{#coordinates:51,494|13,632511|primary
dim=900 globe= name=Restloch 111 region=DE-BB type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel 95 m
Fläche 10 ha
Länge 900 m
Breite 140 m
Umfang 2,33 km
Maximale Tiefe 10,2 m

Besonderheiten

extrem sauer, Tagebaurestsee

Das Restloch 111 (auch Plessa-Nord oder Tagebaurestsee 111) ist ein Tagebaurestsee im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Der etwa 900 Meter lange und 140 Meter breite See liegt im einstigen Tagebau Agnes im Braunkohlenrevier Koyne-Plessa.<ref>Grube Agnes, auf kuladig.de</ref> Die tiefste Stelle des sich in drei Teilbecken gliedernden Gewässers beträgt im mittleren Teilbecken 10,2 Meter, in den beiden anderen etwa 7 Meter.<ref>„Untersuchungen zum Schwefelkreislauf im Gebiet des Tagebaurestsees 111 (Lausitz)“ in Wissenschaftliche Mitteilungen, Heft 19, Freiberg 2002, Seite 86–90 (Online als PDF-datei)</ref><ref>Kathrin Brüschke: Herkunft, Migrationsformen und Verbleib von Haupt- und Spurenelementen in Sicker- und Porenwässern des ehemaligen Braunkohletagebaus Zwenkau/Cospuden, Göttingen 2001, S. 24 (Online als PDF-Datei)</ref> Seine Fläche umfasst etwa 10 Hektar.<ref>Rainer Deneke, Brigitte Nixdorf: Gewässerreport (Teil 3): Limnologische Untersuchungen im Scharmützelseegebiet und in Tagebaurestseen in der Lausitz, 1997, S. 11 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online als PDF-Datei (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www-docs.tu-cottbus.de)</ref>

Das Gewässer befindet sich nördlich der Ortschaft Plessa im Gebiet der einstigen Plessaer Heide. Es entstand, indem sich das Restloch nach der Stilllegung des Tagebaus Ende der 1960er mit Grundwasser füllte<ref>"Restloch 111". In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. BLDAM, 2023, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref>, und ist deshalb von einer starken Versauerung des Wassers betroffen. Dies veranlasste Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, hier einen Großversuch zu unternehmen, um die Wasserqualität saurer Bergbauseen mit biologischen Mitteln zu verbessern.<ref>Georg Rüschemeyer: So schön wie ein Bad in Essig und Schwefel. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 18. Juni 2006, abgerufen am 20. Juni 2015.</ref>

Fußnoten und Einzelnachweise

<references />