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Anton Josef Reiss

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Datei:Pieta, St. Gereon Basilica.jpg
Pietà im St. Gereon in Köln

Anton Josef Reiss, Familienname auch in der Schreibweise Reiß (* 30. Oktober 1835 in Düsseldorf; † 31. Januar<ref>Vorlage:AllgKünstLex-MüllerSinger</ref> 1900 ebenda), war ein deutscher Bildhauer.

Leben und Wirken

Datei:Düsseldorf - Maxplatz - Mariensäule 03 ies.jpg
Mariensäule in Düsseldorf

Reiss war das dritte Kind des Fuhrmanns Carl Peter Josef Reiß und der Sophie Henriette Fink.<ref>„Civilstand, Geburten: 30. Oktober 1835, Anton Joseph, S. des Fuhrmanns Peter E. Reiß und der Sophie H. Fink, Düsseldorf.“ In: Düsseldorfer Zeitung. Beilage zu Nr. 316, vom 22. November 1835 (uni-duesseldorf.de).</ref> Seine Schwestern Luise und Christine waren vor ihm geboren worden.<ref>„Civilstand, Geburten: 3. Oktober 1825, Luise Gertrud, T. d. Fuhrmanns Carl Peter Josef Reiß und der Anne Jos. Hein. Fink in Düsseldorf.“ In: Düsseldorfer Zeitung. Nr. 278, vom 10. Oktober 1825 (uni-duesseldorf.de).</ref><ref>„Civilstand, 2. Juli 1833: Christine Pauline, T. des Stadtfuhrmanns Carl Peter Reiß und der Sophie Henriette Fink.“ In: Düsseldorfer Zeitung. Nr. 166, vom 13. Juli 1833 (uni-duesseldorf.de).</ref> Seine Ausbildung zum Bildhauer erhielt er bei Julius Bayerle, welcher später unter Wilhelm von Schadow das erste Atelier für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf eingerichtete. Zuvor hatte Reiss im Jahre 1851 an der Kunstakademie die Elementarklasse von Josef Wintergerst besucht. Außerdem besuchte er von 1854 bis 1855 die Antikenklasse von Karl Ferdinand Sohn und erhielt Unterricht in Anatomie und Proportionen bei Heinrich Mücke.<ref>In Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland BR 0004 / Regierung Düsseldorf Präsidialbüro BR 0004, Nr. 1559. 212.01.04 / Inventar Schülerlisten der Kunstakademie. Zu finden unter 18.2. Re</ref> Josef Reiss war Mitglied des Künstlervereins Malkasten und hatte sein Atelier Mitte der 1870er Jahre in der Klosterstraße 88, wo er seine verwitwete Mutter aufnahm.<ref>„Klosterstr. 88: Reiß, Bildhauer; Reiß, Ww. geb. Fink“. In: Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. Düsseldorf 1878, S. 47 (uni-duesseldorf.de).</ref> Anfang der 1880er Jahre hatte sich Reiss ein Haus auf dem Eckgrundstück der Kurfürstenstraße 28 in der Klosterstraße 128 gebaut.<ref>„Klosterstraße 128, gehört zu Kurfürstenstraße 28, Reiß, Bildhauer, E. [= Eigentümer].“ In: Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. Düsseldorf 1883, S. 64 (uni-duesseldorf.de).</ref> Eigentümer des Nachbarhauses war unter anderen die Familie von Gustav Rutz.<ref>„Klosterstraße 128, Reiß, Jos., Bildhauer, E.“ In: Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. Düsseldorf 1888, S. 124 (uni-duesseldorf.de).</ref>

Er widmete sein Schaffen ganz der religiösen Kunst. Es war stilistisch mit der Kunst der Nazarener verwandt.<ref>Peter Bloch: Skulpturen des 19. [i.e. neunzehnten] Jahrhunderts im Rheinland. S. 53.</ref> Bei der Marmor-Pietà für St. Gereon in Köln orientierte er sich an italienischen Vorbildern, so an dem berühmten Bildwerk Michelangelos in St. Peter.<ref>Eduard Trier, Willy Weyres: Kunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland: Plastik. Schwann, Düsseldorf 1980, S. 89.</ref>

Werke (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Commons: Anton Josef Reiss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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