Zum Inhalt springen

Erhard Fuchs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Juni 2025 um 04:26 Uhr durch imported>GünniX (Archivlink geprüft).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Erhard Fuchs (* vor 1945; † 12. Juni 1995) war ein deutscher Mundartpfleger und Autor.

Er hat sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg um die schlesische Mundart und Dichtung verdient gemacht.<ref>Schenke, Ernst. In: Ostdeutsche Biografie (Kulturportal West-Ost)</ref> Er gründete in der Bundesrepublik Deutschland früh eine schlesische Landesgruppe<ref>Herbert Hupka, Helmut Neubach, Hans-Ludwig Abmeier: Für unser Schlesien, 1985, S. 116</ref> und begründete auch das regelmäßig erscheinende und die schlesische Mundart pflegende Blatt Doas Banker Krumpholz.<ref>Werner Irrgang: Neuere Geschichte der Stadt Brieg, 1740-1980, 1981, S. 336</ref> Texte von Fuchs, der als hervorragender Rezitator schlesischer Volksliteratur galt, erschienen in Zeitschriften, aber auch von ihm selbst gesprochen auf Schallplatten und waren im Radio zu hören.

Der seit 1965 existierende Arbeitskreis Freunde schlesischer Mundart, in dem er lange führende Funktionen innehatte, wurde nach Fuchs’ Tod 1995 in Erhard-Fuchs-Kreis (EFK) umbenannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />40 Jahre Erhard-Fuchs-Kreis „Freunde schlesischer Mundart“ (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive), Schlesische Nachrichten 14/2005, S. 7</ref>

Werke

  • Antek und Franzek, Fontana 1970

Einzelbelege

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein