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Glasebacher Teich

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Glasebacher Teich
Glaßebacher Teich<ref name="koch">Christian Zacharias Koch: Vom Bergwerks Haushalt zu Strassberg. Im Auszuge und mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Gottfried Keßler. 1. Auflage. Hendel, Halle 1810.</ref>
Der Teichdamm
Der Teichdamm
Der Teichdamm
Lage Landkreis Harz
Größere Orte in der Nähe Straßberg (Harz)
Glasebacher Teich (Sachsen-Anhalt)
Glasebacher Teich (Sachsen-Anhalt)
Koordinaten 51° 36′ 34″ N, 11° 3′ 39″ OKoordinaten: 51° 36′ 34″ N, 11° 3′ 39″ O
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Daten zum Bauwerk

Bauzeit 1716
Höhe des Absperrbauwerks ca. 6 m
Kronenlänge ca. 100 m
Daten zum Stausee
Speicherraum 300.000 m³
Besonderheiten

1752 gebrochen

Der Glasebacher Teich war ein für Bergbauzwecke angelegter Kunstteich bei Straßberg. Mit einer Staumenge von ca. 300.000 m³ war es der zweitgrößte Teich des Unterharzes. Gestaut wurde der Glasebach.

Geschichte

Der Teich war ein Kunst- und Triebwerksteich, der Wasser zum Antrieb von Schächten, Pochwerken, Wassermühlen und Hütten lieferte. Angelegt wurde der Teich 1716 unter der Leitung von Bergwerksdirektor Christian Zacharias Koch. Infolge eines Unwetters brach der Damm bereits 1752, nachdem die Striegelanlage nicht mehr betätigt werden konnte. Die Wassermassen des Dammbruches zerstörten die Bärlochsmühle am Talausgang.

Das noch existente Dammteilstück gehört heute zum Flächendenkmal Unterharzer Teich- und Grabensystem.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks