Isla Montague
| Isla Montague
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Golf von Kalifornien | |||||
| Geographische Lage | 31° 44′ N, 114° 44′ W
{{#coordinates:31,735|−114,74|primary
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dim=32000 | globe= | name=Isla Montague | region=MX-BCN | type=isle
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| Länge | 32 km | |||||
| Fläche | 132,8 km² | |||||
| Einwohner | unbewohnt | |||||
Die Isla Montague ist eine Insel vor der Mündung des Colorado River in den Golf von Baja California in der mexikanischen Gemeinde Mexicali.
Die in Nord-Süd-Richtung maximal 32 km lange<ref name="delta"> http://fire.biol.wwu.edu/trent/alles/TheDelta.pdf, David L. Alles, ed., "The Delta of the Colorado River", Western Washington University, 6. August 2006.</ref> Insel ist Teil des Deltas des Colorado. Dort herrscht mit bis zu 10 m einer der höchsten Tidenhube der Welt, so dass die Insel bei Flut vollständig verschwindet. Ihre maximale Ausdehnung bei Ebbe ist 132,8 km². Obwohl die Inseln im Delta sich mit der Zeit stark verändert haben, ist Montague bereits auf einer Karte aus dem Jahr 1873 zu sehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />David A. Alles, ed., "Geology of the Salton Trough", Western Washington University, 28. Mai 2005 ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Juni 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 1,8 MB)</ref>
Östlich von Montague liegen die kleineren Inseln Gore und Pelícano.
Ökologie
Das Klima in der Region ist extrem heiß und arid, der durchschnittliche jährliche Niederschlag liegt bei 60 mm. Die Isla Montague hat aufgrund der Bedingungen im Delta ihre Gestalt wie ihre Ökologie stark verändert. Das einzige Wasser, das das Delta erreicht, sind landwirtschaftliche Abwässer.<ref name="delta" />
Sieben Spezies von Wasservögeln brüten auf der Isla Montague. Die Insel ist eines von zwei bekannten Brutgebieten der Schmuckseeschwalbe (Sterna elegans) in Mexiko.<ref name="birds">Eduardo Palacios, Eric Mellink, "Additional Records of Breeding Birds from Montague Island, Northern Gulf of California", Centro de Investigaci6n Cientifica y Educacion Superior de Ensenada, B.C., Apartado Postal 2732, Ensenada, Baja California, Mexico. (PDF; 75 kB)</ref> Im Verlauf von zwei Jahren ging eine große Zahl von Nestern durch Überflutung verloren, aber nur wenige durch Prädatoren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Februar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. E. Peresbarbosa, E. Mellink, "Nesting Waterbirds of Isla Montague, Northern Gulf of California, Mexico: Loss of Eggs due to Predation and Flooding, 1993-1994", Waterbirds, Vol. 24, No. 2, pp. 265-271. August 2001.</ref> Die Brutvögel auf der Isla Montague reagierten stark auf El Niño, wobei Weißbauchtölpel durch Blaufußtölpel ersetzt wurden, und die Zahl mancher Seeschwalben wie der Scherenschnäbel (Rynchops) nahm zu.<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Antonio Badan, "The effects of El Niño in Mexico: A survey", Geofisica Internacional, Vol. 42, No. 3, pp. 567-571 (2003).</ref>
Isla Montague ist einer der wenigen Orte, wo die gefährdete Colorado-Delta-Muschel (Mulinia coloradoensis) zu finden ist. Diese Spezies war einst an der Mündung des Colorado River reichlich vorhanden, nun existiert sie nur noch an wenigen isolierten Plätzen. Dieser Niedergang wird mit der zunehmenden Versalzung des Wassers durch den Colorado erklärt.<ref>Carlie A. Rodriguez, Karl W. Flessa, David Le Dettman, "Effects of Upstream Diversion of Colorado River Water on the Estuarine Bivalve Mollusc Mulinia coloradoensis", Conservation Biology, Vol. 15, No. 1, pp. 249-258, Februar 2001.</ref>
Bodenschätze
1981 entdeckte der staatliche mexikanische Mineralölkonzern PEMEX Erdgas in der Gegend. Dies führte zu einem Gerangel um Öl- und Gas-Konzessionen in der nahe gelegenen Stadt Yuma (Arizona).<ref>"Find prompts scramble", The Courier, Vol. 90, No. 152, 4. August 1981.</ref> Die Gegend wurde auch auf ihre Brauchbarkeit für ein Gezeitenkraftwerk untersucht.<ref>S. Sheth, M. Shahidehpour, "Tidal energy in electric power systems", Power Engineering Society General Meeting, 2005. IEEE, Juni 2005</ref>
Einzelnachweise
<references />