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Xhelil Gjoni

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Xhelil Gjoni (* 3. November 1936 in Maqellara; † vor oder am 15. Februar 2026) war ein albanischer Politiker der Partei der Arbeit Albaniens (PPSh).

Biografie

Gjoni stammte aus der Region Dibra. Nach einer Lehrerausbildung in Peshkopia Ende der 1950er Jahre studierte er in der Sowjetunion. Ab 1961 arbeitete er für die Parteizeitung Zëri i Popullit, deren Redaktion er während mehr als anderthalb Jahrzehnten angehörte. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre übernahm er auch Verantwortung für Propaganda innerhalb des Parteikomitees von Tirana. Ab 1984 war er erster Parteisekretär in Kruja, von 1987 bis 1990 in dieser Funktion im Kreis Dibra.<ref name=":0">Si u hoqen prangat e sigurimit nga duart e Dritero Agollit. In: Shqiperia.com. 29. Oktober 2011, abgerufen am 4. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gjoni soll ein guter Freund des Schriftstellers Dritëro Agolli gewesen sein.<ref name=":0" /> Als Funktionär der PPSh war er Anfang der 1960er Jahre Förderer des späteren Staats- und Ministerpräsidenten Sali Berisha und vermittelte diesem 1962 einen Studienplatz an der Universität Tirana.<ref>Norbert Mappes-Niediek: Die Rückkehr des Doktor Berisha. In: Berliner Zeitung. 23. September 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 16. Februar 2026.</ref>

Gegen Ende der Volksrepublik Albanien und zur Zeit des Zusammenbruchs des Kommunismus wurde Gjoni im Juli 1990 Mitglied des Politbüros der PPSh.

Darüber hinaus gehörte er der Volksversammlung (Kuvendi Popullor) in der zwölften Legislaturperiode von 1991 bis 1992 als Abgeordneter an. Während dieser Zeit gehörte er dem Führungsgremium der Sozialistischen Partei Albaniens (PS) an, der Nachfolgeorganisation der PPSh.<ref>Jens Reuter: Optionen der internationalen Gemeinschaft zur Lösung der albanischen Frage. Hrsg.: Bundesministerium für Landesverteidigung. 2000 (bmlv.gv.at [PDF]).</ref>

Über seine politischen Erfahrungen veröffentlichte er seine Memoiren.<ref>Oliver Jens Schmitt (Hrsg.): Albanische Geschichte: Stand und Perspektiven der Forschung (= Südosteuropäische Arbeiten. Band 140). R. Oldenbourg, 2009, ISBN 978-3-486-58980-1, ISSN 0933-6850, S. 137 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Sein Sohn Ilir Gjoni war Diplomat und war Innen- und Verteidigungsminister Albaniens in der Regierung von Ministerpräsident Ilir Meta.<ref>Ilir Gjoni, Permanent Representative of Albania to NATO. In: NATO. Abgerufen am 4. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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