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Geoffrey Bayldon

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Datei:Geoffrey Bayldon 2009.jpg
Geoffrey Bayldon (2009)

Albert Geoffrey Bayldon<ref>Voller Name von Geoffrey Bayldon. Findmypast, abgerufen am 12. Mai 2017 (englisch).</ref> (* 7. Januar 1924 in Leeds, Yorkshire; † 10. Mai 2017 ebenda)<ref>Rebecca Taylor: Beloved Catweazle and Worzel Gummidge actor Geoffrey Bayldon dies at home at 93 after battling respiratory problems. In: Daily Mail Online. 11. Mai 2007, abgerufen am 11. Mai 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein britischer Schauspieler. International bekannt wurde er in den 1970er Jahren mit der Hauptrolle in der Fernsehserie Catweazle.

Leben

Der Sohn eines Schneiders erhielt nach seinem Militärdienst in der Royal Air Force in den Jahren 1947–1949 eine Schauspielausbildung bei Laurence Olivier an der Old Vic Theatre School in Bristol. Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Bayldon dann 1949 in Tough at the Top, dem letzten Musical von Charles Blake Cochran. Von Olivier mit dem „Shakespeare-Virus“ angesteckt, brillierte Bayldon etwa im Shakespeare Memorial Theatre in Stratford-upon-Avon, im Citizen’s Theatre in Glasgow und im Birmingham Repertory Theatre vor allem in Shakespeare-Stücken. 1956 spielte Bayldon am Pariser Theater den Caesar in Caesar und Cleopatra. Neben seiner Theatertätigkeit spielte er in unzähligen Fernsehserien, wie in Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers), Simon Templar (The Saint) oder Geheimauftrag für John Drake (Danger Man) und einigen Kinoproduktionen mit. So spielte er beispielsweise in der James-Bond-Parodie Casino Royale (1967) die Rolle des Waffenmeisters Q.

International bekannt wurde Bayldon durch die Hauptrolle in der 26-teiligen Jugendserie Catweazle, die 1970 und 1971 von der englischen London Weekend Television (LWT) ausgestrahlt wurde. In seiner Rolle als schrulliger angelsächsischer Magier des 11. Jahrhunderts war er durch extrem dicke Schminke kaum erkennbar. Seine Fähigkeit zu komischen Grimassen wurde dadurch allerdings kaum beeinträchtigt. Catweazle war eine der wenigen Hauptrollen seiner Film- und Fernsehkarriere, ansonsten war er meist als vielbeschäftigter Nebendarsteller tätig.<ref>Interview mit Geoffrey Bayldon. sueddeutsche.de</ref>

Bayldon trat außerdem in der Nebenrolle des Organon in der Folge The Creature from the Pit der Science-Fiction-Serie Doctor Who auf und war auch als Sprecher in zwei Hörspielen um Doctor Who zu hören: Auld Mortality und A Storm of Angels. Unter der Regie von Ex-Beatle Ringo Starr trat Bayldon 1972 in dem Rock-Film Born to Boogie als Kellner auf. Bayldon arbeitete auch als Synchronsprecher. Seine letzte Rolle übernahm er 2010 in einer Episode der britischen Fernsehserie My Family.

Sein langjähriger Lebensgefährte bis zu dessen Tod war der Schauspieler Alan Rowe (1926–2000).<ref>Geoffrey Bayldon 1923-2017. In: The Doctor Who News Page. Abgerufen am 10. April 2020.</ref> Bayldon starb im Mai 2017 im Alter von 93 Jahren an einer Atemwegserkrankung.<ref>„Catweazle“-Legende ist verstorben T-Online.de; abgerufen am 13. Mai 2017.</ref>

Auszeichnungen

  • 1998 als „Bester Schauspieler“ bei den Royal Midland Television Awards

Filmografie (Auswahl)

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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