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Hi (Klinge)

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Datei:Tachi-p1000626.jpg
Klinge eines Tachi mit gut sichtbarer Hi

Die Hi (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist die Hohlkehle auf japanischen Klingen. In Kombination mit anderen Schriftzeichen kann eine Lautänderung nach Bi stattfinden.

Beschreibung

Datei:BoshHi 1.jpg
Typen der Hi
Datei:Hi 2.jpg
Typen der Hi

Die Hi wird auf den Klingen eingraviert oder auch eingeschmiedet. Sie sind zurückzuverfolgen bis zu den ältesten Schwertklingen. Die Hi dient dazu, das Gewicht der Klinge herabzusetzen, ohne deren Festigkeit zu mindern und die Schnitteigenschaften zu verbessern. Ein weiterer Grund ist, die Balance der Klinge zu verbessern oder nach einer Kürzung wiederherzustellen. In diesem Fall wird die Hi als Ato-Bi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „spätere Hi“) bezeichnet. Es gibt neun unterschiedliche Formen der Hi die folgendermaßen benamt sind:<ref name="Swordsmiths">Tamio Tsuchiko: The New Generation of Japanese Swordsmiths. Translated by Kenji Mishina. Kodansha International, Tokyo u. a. 2002, ISBN 4-7700-2854-7, S. 31–32.</ref>

  1. Bō-hi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Strich-Hi“). Eine lange, gerade und breite Kehle. Wenn sie auf einem Tantō angebracht ist, nennt man sie Katana-hi.
  2. Bō-hi mit Soe-bi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „hinzugefügte Hi“): Eine breite Kehle mit einer zweiten, schmaleren Kehle.
  3. Futasuji-bi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Zwei parallel verlaufende Kehlen.
  4. Naginata-hi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Eine kleine Bō-hi, mit einem vorderen Ende, das umgekehrt gearbeitet ist wie die Katana-hi. Der Anfang beginnt rund und hat oft zusätzlich eine Soe-hi. Diese Version der Hi sieht man oft auf Klingen von Naginata oder auf Wakizashi und auf Tantō, die nach dem Kanmuri-otoshi-zukuri-Stil geschmiedet sind.
  5. Kaki-tōshi (hi) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „ganz durchgehende Hi“): Die Kehle läuft über die gesamte Länge der Klinge und endet auf der Nakago.
  6. Kaki-nagashi (hi) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „verbreiternde Hi“): Der Beginn der Kehle ist rund. Sie endet etwa auf der halben Klinge.
  7. Kaku-dome ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „quadratischer Stop“): Dieser Typ endet etwa 3 cm vor der Machi (Beginn der Nakago).
  8. Maru-dome ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „runder Stop“): Dieser Typ endet ebenfalls etwa 3 cm vor der Machi, hat aber ein abgerundetes Ende.

Nicht abgebildet ist die:

  • Kuichigai-bi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Zwei schmale Kehlen verlaufen über die Hälfte der Klinge. Die obere Kehle (zum Rücken hin) endet, während die untere weiterläuft und um die kürzere herumläuft.

Eine Unterscheidung gibt es noch für die Hi, die in eine Klinge vom Typ Shinogi-zukuri eingearbeitet ist: Wenn an der Kehle eine sehr schmale Shinogi (Gratlinie) vorhanden ist, nennt man sie Chiri ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Wall der Kehle“). Wenn eine sehr schmale Shinogi auf der Mune Seite der Kehle vorhanden ist, nennt man diesen Typ Kata-chiri ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „ein Wall“) – Abbildung 9. Wenn eine Shinogi auf den beiden Seiten der Hi vorhanden ist, nennt man diese Ryō-chiri („zwei Wälle“;<ref>vermutlich {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)</ref>).<ref name="Swordsmiths" />

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Kōkan Nagayama: The Connoisseur's Book of Japanese Swords. Kodansha International, Tokyo 1998, ISBN 4-7700-2071-6.
  • Nobuo Ogasawara: Japanese swords. 12th edition. Hoikusha, Osaka 1993, ISBN 4-586-54022-2 (Color Books 22).
  • John M. Yumoto: The Samurai Sword. A Handbook. Tuttle Publishing, Rutland VT u. a. 1988, ISBN 0-8048-0509-1.

Weblinks

Commons: Japanische Schwerter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien