Kissaki
Die Kissaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist die Spitze (Ort) japanischer Schwertklingen.
Beschreibung
Die Kissaki ist ein wichtiger Bestandteil der japanischen Klingen, auf deren saubere Ausarbeitung großer Wert gelegt wird. Sie ist mit einer deutlich sichtbaren Linie (Yokote) von der übrigen Klinge getrennt. Beim Schleif- und Poliervorgang wird vor der Endpolitur die Kissaki separat geschliffen. Die unterschiedliche Länge und Form sowie die Krümmung der Schneide an der Spitze geben den verschiedenen Klingen ihren Namen.
Die verschiedenen Formen der Kissaki haben folgende Benennungen:<ref>Kōkan Nagayama: The Connoisseur’s Book of Japanese Swords. Kodansha International, Tokyo 1998, ISBN 4-7700-2071-6, S. 56.</ref>
- Ko-Kissaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „kleine Kissaki“): Die Ko-Kissaki ist schmal geformt und im Vergleich zu der gesamten Klinge klein proportioniert. Diese Form stammt von den Tachi-Klingen, die am Ende der Heian-Zeit und zu Beginn der Kamakura-Zeit (etwa ab 1232) hergestellt wurden.
- Chū-Kissaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „mittlere Kissaki“): Die Chū-Kissaki ist die am meisten benutze Form der Kissaki. In der Kamakura-Zeit war diese Form weit verbreitet.
- Ō-Kissaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „große Kissaki“): Die Ō-Kissaki erscheint im Vergleich zur gesamten Klingenlänge und Breite übertrieben proportioniert.
- Kamasu-Kissaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Sie hat eine stark gerundete Schneide, die an den Kopf von Barrakudas (kamasu) erinnert. Die meisten frühen Kotō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „alte Schwerter“) – ein Sammelbegriff der Schwerter von der der Heian-Zeit (ab 794) bis zur Keichō-Ära (ab 1596) zusammenfasst<ref>Kōkan Nagayama: The Connoisseur’s Book of Japanese Swords. Kodansha International, Tokyo 1998, ISBN 4-7700-2071-6, S. 226.</ref> – besaßen diese Form der Kissaki. Wenn bei Schwertern aus dieser Zeit andere Kissakiformen erhalten sind, so sind diese die Folgen einer Umarbeitung.
- Ikubi-Kissaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Genick des Wildschweins“): Die Länge dieser Kissaki ist immer kürzer als die Breite der Yokote. Man sieht sie oft an Klingen aus der mittleren Kamakura-Zeit.
Literatur
- John M. Yumoto: The Samurai Sword. A Handbook. Tuttle Publishing, Rutland VT u. a. 1988, ISBN 0-8048-0509-1.
- Nobuo Ogasawara: Japanese swords. 12th edition. Hoikusha, Osaka 1993, ISBN 4-586-54022-2 (Color Books 22).
- Victor Harris: Cutting Edge. Japanese Swords in the British Museum. Tuttle Publishing, North Clarendon VT 2005, ISBN 0-8048-3680-9.
Weblinks
- Yoshindo und Kuniie Yoshihara: Kissaki an einem Katana geschmiedet.
- Ikubi-Kissaki bei Enkemeniel
Einzelnachweise
<references />