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Laminine

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Datei:Laminin111.png
Domänenorganisation des Laminin-111-Komplexes.
Datei:Laminin–receptor interactions and their consequences.png
Laminin-Rezeptor-Interaktionen und dadurch vermittelte zelluläre Vorgänge.

Die Laminine sind kollagenähnliche Glykoproteine und ein Bestandteil der extrazellulären Matrix.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Laminine findet man in allen Basallaminae, und sie weisen Bindungsstellen für Zelloberflächen-Rezeptoren auf.<ref></ref> Zusammen mit Kollagen Typ IV, Nidogen und dem Heparansulfat-Proteoglykan Perlecan bilden die Laminine die erwähnten Basalmembranen. Weitere wichtige Komponenten der Basallamina sind Fibronektin und eine Reihe anderer Proteoglykane.

Fünfzehn Laminin-Isoformen sind bislang bekannt, die im tierischen Organismus – einschließlich des Menschen – gewebespezifisch verteilt sind. Das Laminin-Molekül besteht aus einer α-, einer β- und einer γ-Proteinkette, die sich in heterotrimerer Form zum jeweiligen Laminin-Molekül zusammensetzen.<ref></ref> Hierbei ist zu beachten, dass 5 verschiedene α-Ketten, 3 verschiedene β-Ketten und 3 verschiedene γ-Ketten bislang nachgewiesen wurden.

Es wurden bislang folgende Kombinationen der Proteinketten in den Laminin-Isoformen entdeckt (nicht zu verwechseln mit den Laminen, die sich nur im Zellkern der meisten Tiere befinden):<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

  • Laminin-1: α1β1γ1 (Laminin-111)
  • Laminin-2: α2β1γ1 (Laminin-211)
  • Laminin-3: α1β2γ1 (Laminin-121)
  • Laminin-4: α2β2γ1 (Laminin-221)
  • Laminin-5: α3β3γ2 (Laminin-332)
  • Laminin-6: α3β1γ1 (Laminin-311)
  • Laminin-7: α3β2γ1 (Laminin-321)
  • Laminin-8: α4β1γ1 (Laminin-411)
  • Laminin-9: α4β2γ1 (Laminin-421)
  • Laminin-10: α5β1γ1 (Laminin-511)
  • Laminin-11: α5β2γ1 (Laminin-521)
  • Laminin-12: α2β1γ3 (Laminin-213)
  • Laminin-13: α3β2γ3 (Laminin-323)
  • Laminin-14: α4β2γ3 (Laminin-423)
  • Laminin-15: α5β2γ3 (Laminin-523)

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />