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Klaus Hahnzog

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Datei:2008-06-21 KlausHahnzog-068.jpg
Klaus Hahnzog (Juni 2008)

Klaus Hahnzog (* 7. August 1936 in Stuttgart; † 21. Juli 2025<ref name=":3">Dr. Klaus Hahnzog. In: bayern.landtag.de. Abgerufen am 30. Juli 2025.</ref> in München<ref>Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 2. August 2025, abgerufen am 2. August 2025</ref>) war ein deutscher Jurist und Politiker (SPD) in Bayern. Er war Mitglied des Bayerischen Landtags und nichtberufsrichterliches Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs.

Leben

Nach dem Abitur 1956 studierte Klaus Hahnzog Rechtswissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main, Berlin und München. 1964 schloss er mit dem zweiten juristischen Staatsexamen ab. Anschließend arbeitete er in wechselnden juristischen Berufen und wurde zum Dr. jur. promoviert.<ref name=":1">„Hat das moderne München mitgestaltet“: Ehemaliger Bürgermeister gestorben. In: tz.de. 30. Juli 2025, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>

Ab 1973 war Hahnzog Stadtrat und Kreisverwaltungsreferent der Stadt München.<ref name=":1" /> 1982 schied er aus diesem Amt aus und arbeitete als Rechtsanwalt, ehe er 1984 in den Münchner Stadtrat und zum Dritten Bürgermeister der Stadt gewählt wurde<ref name=":0">Corinna Koch: Nachruf auf Klaus Hahnzog: Der Libero der Demokratie in München. In: sueddeutsche.de. 30. Juli 2025, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>. In diesem Amt war er für die Bereiche Soziales, Umwelt, Kultur, Ausländer und Sport zuständig.<ref name=":0" />

Bei der Landtagswahl in Bayern 1990 kandidierte Hahnzog erfolgreich im Stimmkreis München-Giesing. Bei den Wahlen 1994 und 1998 wurde er über die Wahlkreisliste Oberbayern wiedergewählt. 2003 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur und schied aus dem bayerischen Landtag aus. Während seiner Zeit als Abgeordneter gehörte er durchgängig dem Ausschuss für Verfassungs-, Rechts- und Kommunalfragen bzw. für Verfassungs-, Rechts- und Parlamentsfragen an, 1994 bis 2003 war er dessen Vorsitzender.

Während seiner Zeit als Landtagsabgeordneter arbeitete Hahnzog auch als Rechtsanwalt.<ref name=":1" /> Diese Tätigkeit führte er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag fort.

1978 bis 1990 war Hahnzog nichtberufsrichterliches Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes. Seit 2003 übte er diese Aufgabe erneut aus.

Mitglied der SPD war Hahnzog ab 1968.<ref name=":0" /> Er engagierte sich besonders auch in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen, deren Bundesvorsitzender er für mehrere Jahre war. Er war Mitglied des Kuratoriums von Mehr Demokratie.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kuratorium.] Haus der Demokratie und Menschenrechte, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Dezember 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Klaus Hahnzog war verheiratet und hatte zwei Kinder.<ref name=":3" />

Im Juli 2025 verstarb Klaus Hahnzog im Alter von 88 Jahren.<ref name=":0" /><ref name=":2">Benedikt Strobach: „Großes Herz hat aufgehört zu schlagen“: Ehemaliger Münchner Bürgermeister Klaus Hahnzog gestorben. In: tz.de. 30. Juli 2025, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>

Auszeichnungen

Literatur

  • Hahnzog, Klaus. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 444.

Weblinks

Commons: Klaus Hahnzog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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