Schloss Laach
Schloss Laach ist eine herrschaftliche Villa in Monheim am Rhein im Kreis Mettmann und steht auf dem Grund des Laacher Hofs, dessen Bewirtschaftung schon seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen ist.<ref name="Lauer">Alfred Lauer: Bergische Burgen und Schlösser. Freizeitführer mit Wegbeschreibungen und Wandervorschlägen. 1998, ISBN 3-923495-37-4</ref>
Geschichte
Der Laacher Hof wurde 1886 vom unehelichen Sohn des belgischen Königs Leopold I., Arthur von Eppinghoven, erworben, der ihn im Jahr 1909 wiederum an den Bürgermeister und Pastor von Dinslaken weiterverkaufte. Von diesem ging der Hof 1910 an Clemens August Engels (1885–1941), der 1911<ref name="myheimat.de">Wohnträume nach Gutsherrenart: Gestern wie heute, Zugriff Oktober 2010</ref> (nach anderer Quelle<ref name="RPSchloss-Laach"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schloss Laach ( vom 15. November 2010 im Internet Archive) in Rheinische Post (online), Zugriff Oktober 2010</ref> 1910) das Schloss Laach erbauen ließ.<ref name="Lauer" /> Von 1932 bis 1938 war das Schloss im Besitz des Vize-Reichskanzlers Franz von Papen.<ref name="myheimat.de" /><ref name="RPSchloss-Laach" />
Das Schloss ging 1940<ref>Monheim: Schloss Laach – Der Abschied von der Legende Westdeutsche Zeitung (online) vom 13. April 2005</ref> in den Besitz des Rhein-Wupper-Kreises über, der es zunächst als Erholungsheim für Bergarbeiter<ref name="myheimat.de" />, später als Altenheim nutzte.<ref name="Lauer" /> In den späten 1990er Jahren nutzte die Firma Beisel, eine „Fachagentur für innovative Gesundheitskommunikation“, das Objekt.<ref name="Lauer" /><ref name="myheimat.de" /> In den 2000er Jahren wurde das Gebäude restauriert und ab 2008<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />lo3-duesseldorf.de ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Zugriff Oktober 2010</ref> zu einem repräsentativen Wohnkomplex mit Eigentumswohnungen umgebaut.<ref>Schloss Laach – Wohnen im sanierten Altbau Westdeutsche Zeitung (online) vom 28. Juni 2006</ref>
Das Bauwerk ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Monheim eingetragen.
Das neoklassizistische Bauwerk mit dem rund 54.000 Quadratmeter großen Gelände<ref>Stadt präsentiert Wohnprojekt für Schloss Laach (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Nachricht der Stadt Monheim vom 14. September 2006</ref> liegt in einem Natur- und Wasserschutzgebiet und wird vom Langenfelder Rundwanderweg, dem „Posthornweg“, berührt.<ref name="RPSchloss-Laach" />
Weblinks
- www.Schloss-Laach.de
- Bebauungsplan (2006) PDF-Datei
- Rückansicht des restaurierten Schlosses (August 2010) PDF-Datei
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 51° 4′ 58,8″ N, 6° 55′ 23,2″ O
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