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Die Meteor war ein deutsches Forschungsschiff und das zweite Forschungsschiff mit diesem Namen.
Geschichte
Das Schiff wurde unter der Baunummer 889<ref>F/S METEOR Fahrten 1976 - 1977.</ref> auf der Schichau Seebeckwerft in Bremerhaven gebaut und 1964 in Dienst gestellt. Taufpatin des am 8. Februar 1964 getauften Schiffes,<ref>Taufe vor 50 Jahren war am 8. Februar, THB – Deutsche Schiffahrts-Zeitung, 6. Februar 2014.</ref> das den Namen des ersten deutschen Forschungsschiffes Meteor übernahm, war Wilhelmine Lübke, die Frau des damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke.<ref name="IFM_Meteor_2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der zweiten „Meteor“ (Memento vom 25. Februar 2014 im Internet Archive), Institut für Meereskunde der Universität Hamburg.</ref>
Das Schiff wurde vom Deutschen Hydrographischen Institut (DHI) im Wesentlichen mit Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft betrieben. Die Reichweite des Schiffes betrug rund 12.000 Seemeilen.<ref name="IFM_Meteor_2" /> Das Schiff führte von 1964 bis zur Außerdienststellung 1985 insgesamt 73 Expeditionen in allen meeresforschenden Disziplinen vorwiegend im Atlantischen und Indischen Ozean durch. Es legte dabei eine Entfernung zurück, die etwa dem 30fachen Umfang der Erde entspricht.<ref>Wissenschaft auf hoher See, THB – Deutsche Schiffahrts-Zeitung, 31. Januar 2014.</ref>
Verbleib des Schiffes
Das Schiff wurde 1985 nach Neuseeland an das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (DSIR) verkauft und dort bis 1992 unter dem Namen Rapuhia durch das Unternehmen Union Steam Ship Company betrieben. Ende 1992 ging das Schiff nach Singapur und kam unter die Flagge von Honduras.<ref name="Report" /> 1993 wurde das Schiff in Indien abgewrackt.<ref name="IFM_Meteor_2" />
Literatur
- DHI (1964). Forschungsschiff „Meteor“, Ergänzungsheft Reihe A (8°), Nr. 5 zur Deutschen Hydrographischen Zeitschrift, Deutsches Hydrographisches Institut, Hamburg, 39 S. (pdf 1,7 MB) (Angaben zu Reisen und Aufgaben Meteor (1924), Baugeschichte, Rißzeichnung und Aufgaben Meteor (1964))
- DFG (1972). 25 Meteor-Expeditionen 1964–1971, eine Zwischenbilanz vor dem Hintergrund der Entwicklungen internationaler Meeresforschung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Franz Steiner Verlag, Wiesbaden, 120 S. (pdf 4,3 MB)
- DHI/DFG (1978). 50 Fahrten des Forschungsschiffes „Meteor“, Deutsches Hydrographisches Institut, Deutsche Forschungsgemeinschaft; Harald Boldt Verlag, Boppard, 180 S., ISBN 3-7646-1722-5 (pdf, 5,1 MB)
- DFG/DHI (1985). Forschungsschiff Meteor 1964–1985, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Deutsches Hydrographisches Institut, 146 S. (pdf 10,1 MB) (mit Überblick über die als Meteor eingesetzten Schiffe)
- Forschungsergebnisse wurden im Wesentlichen 1966 bis 1986 publiziert in „Meteor“ Forschungsergebnisse, herausgegeben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Gebrüder Bornträger, Berlin, in vier Reihen:
- Reihe A (A/B) Allgemeines, Physik und Chemie des Meeres
- Reihe B Meteorologie und Aeronomie
- Reihe C Geologie und Geophysik
- Reihe D Biologie
- Sarnthein, M., Seibold, E., Grobe, H., Schumacher, S. (2008) Data Compilation of the Research Vessel METEOR (1964), WDC-MARE Reports, 6, 27 pp. (pdf 2,9 MB) (Zusammenstellung verfügbarer retrodigitalisierter Daten)
Siehe auch
Weblinks
Fußnoten
<references />
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