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Karyolyse

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Die Karyolyse (von lysis, griechisch für Auflösung) ist die vollständige Auflösung eines Zellkerns<ref name="Reuter"/> durch den Abbau seiner DNA mittels Desoxyribonuklease. Dabei ist die Kernauflösung nach der Kernpyknose und der Karyorrhexis der letzte Schritt im Zuge einer Apoptose oder Nekrose, die das Absterben einer Zelle zur Folge haben.<ref name="Buselmaier"/> Kernpyknose und Karyorrhexis müssen allerdings nicht zwangsläufig in eine Karyolyse übergehen.<ref name="Lehrbuch"/>

Der Begriff bezeichnet auch die fehlende Anfärbbarkeit eines Zellkerns.<ref name="Lehrbuch"/>

Einzelnachweise

<references> <ref name="Lehrbuch">G. E. Schubert, B. A. Bethke: Lehrbuch der Pathologie und Antwortkatalog zum GK2. De Gruyter, 2011, ISBN 978-3110104080, S. 73.</ref> <ref name="Reuter">Peter Reuter: Springer Großwörterbuch Medizin. Medical Dictionary Deutsch-Englisch. Springer Verlag, 2004, ISBN 978-3540213529, S. 463.</ref> <ref name="Buselmaier">Werner Buselmaier: Biologie für Mediziner. Springer Verlag, 2009, ISBN 978-3642004513, S. 81.</ref> </references>