Zum Inhalt springen

Franz Ludwig Meyr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. März 2026 um 12:38 Uhr durch imported>Karsten11.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Franz Ludwig Meyr (* 11. April 1826 in Waldkirch; † 22. August 1907 in Sirnach) war ein deutscher Hofgerichtsrat und Mitglied des Reichstags des Deutschen Kaiserreichs.

Leben

Schulz studierte Rechtswissenschaft in Freiburg und war danach als Amtmann in Villingen und Jestetten tätig. Später wurde er Hofgerichtsrat am Hofgericht Konstanz. 1880 verließ er das Hofgericht. Er hatte im Kulturkampf die katholische Kirche vertreten und sich den Zorn des badischen Innenministers Julius Jolly zugezogen. Später lebte er in Freiburg, München und Sirnach in der Schweiz.

Von 1862 bis 1865 und von 1879 bis 1887 gehörte er der 2. Kammer der Badischen Ständeversammlung an. Bei der Reichstagswahl 1878 kandidierte er erfolglos im Reichstagswahlkreis Großherzogtum Baden 3. Am 26. Januar 1880 gewann er als Kandidat der Zentrumspartei eine Ersatzwahl im Reichstagswahlkreis Großherzogtum Baden 7 (Offenburg, Kehl) und gehörte dem Reichstag bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahre 1881 an.

Literatur

  • Bernd Haunfelder: Reichstagsabgeordnete der Deutschen Zentrumspartei 1871–1933. Biographisches Handbuch und historische Photographien (= Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 4). Droste, Düsseldorf 1999, ISBN 3-7700-5223-4.

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Baden 7