Zum Inhalt springen

Lag digl Oberst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Februar 2026 um 13:23 Uhr durch imported>Peteremueller (Archivlink ok, Gliederung, Typos, Format).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lag digl Oberst
Datei:Laax Lag digl Oberst.jpg
Mai 2009
Geographische Lage Kanton Graubünden
Zuflüsse namenloser Bach; unterirdisch
Abfluss unterirdisch → Vorderrhein
Orte am Ufer Laax
Daten
Koordinaten 738480 / 184805Koordinaten: 46° 48′ 0″ N, 9° 15′ 10″ O; CH1903: 738480 / 184805
 {{#coordinates:46,8|9,2527777777778|primary
dim=250 globe= name=Lag digl Oberst region=CH-GR type=waterbody
  }}
Lag digl Oberst (Kanton Graubünden)
Lag digl Oberst (Kanton Graubünden)
Höhe über Meeresspiegel 970 m ü. M.
Länge 250 m
Breite 100 m

Besonderheiten

je nach Jahreszeit trocken bzw. versumpft

Der Lag digl Oberst (See des Obersts), im Gegensatz zum grösseren Laaxersee auch Lag Pign (kleiner See) genannt, liegt südwestlich von Laax im schweizerischen Kanton Graubünden auf 970 m Höhe.

See

Der See liegt in einer flachen Senke. Im Süden ist er von Wald umgeben, der nördliche Teil liegt in einem Sumpf- und Riedgebiet. Der See ist nur im Frühling und Frühsommer mit Wasser gefüllt, zur Zeit der Schneeschmelze. In den anderen Jahreszeiten liegt der See mehr oder weniger trocken; die Seefläche ist dann mit Schilf bedeckt.

Der Lag digl Oberst liegt in einem Naturschutzgebiet und ist Teil des Landschaftsnutzungsprojekts Platta Pussenta,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Landschaftsnutzungsprojekt Platta Pussenta (Memento vom 8. Dezember 2025 im Internet Archive).</ref> durch das die fortschreitende Verbuschung gestoppt werden soll.

Name

Der Name stammt vom Laaxer Junker Christoffel Joachim de Montalba († 1844), Oberst in französischen Diensten,<ref>Alfons Maissen: Laax, eine Bündner Gemeinde. Studien zu ihrer Geschichte, Sprache, Kultur und zur touristischen Entwicklung. Stiftung «Pro Laax», 1978.</ref> da damals der grösste Teil des Sees in seinem Besitz war. Später ging sein Anteil durch Erbschaft an die Laaxer Familie von Toggenburg. Der See ist immer noch in Privatbesitz.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Datei:Lag Oberst.JPG
Sommer 2010