Anna Gourari
Anna Gourari ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 3. Oktober 1972 in Kasan, Tatarstan, Sowjetunion<ref name=":0">Klassik Akzente: Biografie Anna Gourari. Abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref>) ist eine deutsch-russische Konzertpianistin.
Leben
Anna Gourari ist die Tochter von Ludmila und Simon Gourari und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren bei ihren Eltern.<ref name=":0" /> 1979 gab sie ihr erstes öffentliches Konzert und wurde an einer Spezialmusikschule in Kasan unterrichtet. Anschließend besuchte sie in Moskau Meisterkurse, unter anderem bei Wera Gornostajewa am Moskauer Konservatorium.<ref name=":0" /><ref name=":1">Stuttgarter Philharmoniker: Anna Gourari, Klavier. Abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> 1990 wurde sie in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen und begann ihr Studium an der Musikhochschule München bei unter anderem Ludwig Hoffmann<ref name=":0" /> und Gitti Pirner. Gourari ist Preisträgerin bei internationalen Klavier-Wettbewerben; sie gewann erste Preise beim Kabalewski-Wettbewerb in Russland (1986), beim Internationalen Chopin-Wettbewerb Göttingen (1990) und beim Clara-Schumann-Wettbewerb in Düsseldorf (1994).<ref name=":0" />
Gouraris Repertoire umfasst verschiedene musikalische Stilrichtungen von Werken Johann Sebastian Bachs über die klassische und romantische bis hin zur zeitgenössischen Klavierliteratur. Sie konzertiert international und arbeitete dabei mit renommierten Orchestern unter Dirigenten wie u. a. Lorin Maazel, Zubin Mehta, Iván Fischer, Colin Davis und Roger Norrington.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Zudem trat sie bei Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, Kissinger Sommer, Klavier-Festival Ruhr und Rheingau Musik Festival auf.<ref name=":0" />
Sie spielte bei verschiedenen TV-Produktionen, die in Europa, Japan und Russland gesendet wurden.<ref name=":0" /> Ihre Diskografie umfasst mehrere Alben, u. a. bei Decca, Koch Classics, Edel Classics und seit 2012 bei ECM Records.<ref>E. C. M. Records: ECM Records. Abgerufen am 9. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2019 rief Gourari in München die Kammermusik-Konzertreihe Musicaè ins Leben, deren künstlerische Leiterin sie ist. Zur Eröffnung spielte Gidon Kremer mit seiner Kremerata Baltica.<ref>Harald Eggebrecht: Sanfte Scherze. 22. Januar 2019, abgerufen am 1. Juni 2024.</ref> Bisher traten dort bekannte Künstler wie zum Beispiel András Schiff, Pierre-Laurent Aimard, Heinz Holliger, Ulrike Draesner, Thomas Zehetmair, Arcadi Volodos und Alexei Volodin auf.<ref>Website von MUSICAÈ - Konzertreihe in München. Abgerufen am 1. Juni 2024.</ref>
Anna Gouari spielte eine der Hauptrollen in Werner Herzogs Film Invincible und moderierte sechs TV-Beiträge über Kunst und Kultur in Moskau für die Deutsche Welle.<ref name="bralpha2">Interview in BR-Alpha am 17. September 2012</ref>
Sie unterrichtet in Meisterkursen in Deutschland, Italien, Österreich und Japan.
Auszeichnungen
- 2000: ECHO Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres<ref name=":0" />
- 2001: ECHO Klassik als Instrumentalistin des Jahres<ref name=":0" /><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink ( vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive) Web-Archiv des Echo Klassik</ref>
- Diapason d’or<ref name=":1" /> für Die letzten Klavierstücke von Johannes Brahms (opp. 116–119)
Diskografie (Auswahl)
- Anna Gourari und Jörg Widmann. Werke von u. a. Hindemith, Schumann, Brahms. Mit Jörg Widmann, Klarinette (Tonicale; 1994)
- Chopin. Klaviersonate Nr. 3, Mazurken. (Koch Classics; 1998)
- Scrjabin: Préludes. (Koch Classics; 1999)
- Richard Strauss: Klavierkonzerte für die linke Hand. Mit den Bamberger Symphonikern, Dirigent: Karl Anton Rickenbacher (Koch Classics; 2000)
- Chopin. U. a. Vier Scherzi, Fantasie, Polonaise (Koch Classics; 2001)
- Beethoven. Piano Concerto No. 3, Piano Sonata „Pathétique“. Mit der Staatskapelle Dresden, Dirigent: Colin Davis (Koch Classics; 2001)
- Mitternacht, Midnight, Minuit: Nocturnes. Werke von u. a. Field, Chopin, Heitor Villa-Lobos, Barber, Tansman, Ottorino Respighi, Skrjabin (Decca; 2003)
- Désir. Werke von Scrjabin und Gubaidulina. (Decca; 2005)
- Johannes Brahms: Die Späten Klavierstücke Op.116–119 (Edel Classics; 2009)
- Frédéric Chopin: The Mazurka Diary (Edel Classics; 2010)
- Canto Oscuro. Werke von Bach/Busoni, Gubaidulina, Hindemith (ECM; 2012)
- Visions Fugitives. Werke von Prokofjew, Medtner, Chopin: Sonate Nr. 3 h-Moll (ECM 2014)
- Elusive Affinity. Werke von Bach/Marcello, Schnittke, Shchedrin, Rihm, Bach/Vivaldi (ECM; 2018)
- Paul Hindemith/Alfred Schnittke mit dem Orchestra della Svizzera italiana, Dirigent: Markus Poschner (ECM 2752; 14. Juni 2024; aufgenommen im Dezember 2021)<ref>Website von ECM. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>
Filmografie
- 2001: Invincible
Weblinks
- Tonträger von Anna Gourari im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Anna Gourari bei Discogs
- Vorlage:IMDb/1
- Website von Anna Gourari (englisch)
- Künstlerseite bei ECM Records. (englisch)
- Biografie und Diskografie bei KlassikAkzente (Veröffentlichungen hörbar als RealAudio)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gourari, Anna |
| ALTERNATIVNAMEN | Гурари, Анна (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-russische Konzertpianistin |
| GEBURTSDATUM | 3. Oktober 1972 |
| GEBURTSORT | Kasan, Tatarstan, Sowjetunion |