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Veragrer

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Die Veragrer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) waren ein keltischer Stamm auf dem Gebiet des heutigen Schweizer Kantons Wallis.

Die Veragrer siedelten im Mündungsgebiet der Dranse in die Rhone. Dort stand auch ihr Hauptort Octodurum, das heutige Martigny. Ihre Nachbarn waren die Seduner und die Salasser. Weitere Stämme im Wallis waren die Ceutronen, Caturiger und Nantuaten.<ref>Strabon 4, 6, 6.</ref> Die Veragrer kontrollierten den wichtigen Pass des Großen Sankt Bernhard (mons Poeninus).<ref>Titus Livius 21, 38, 9.</ref>

Die Veragrer und ihre Hauptstadt Octodurus wurden 57 v. Chr. während Gaius Iulius Caesars Gallischem Krieg von den Römern unter dem Legaten Servius Sulpicius Galba angegriffen und besetzt. Ein Gegenangriff der Kelten scheiterte (siehe Schlacht von Octodurum).<ref>Caesar: De Bello Gallico 3, 1–6; Cassius Dio 39, 5, 2–4.</ref> Die endgültige Unterwerfung der Veragrer gelang den Römern erst unter Augustus.<ref>Plinius der Ältere, naturalis historia 3, 137, in der Aufzählung der unterworfenen Stämme auf dem Tropaeum Alpium.</ref>

Literatur

  • Herbert Graßl: Veragri. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 12/2, Metzler, Stuttgart 2002, ISBN 3-476-01487-8, Sp. 23.

Weblinks

Anmerkungen

<references />