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Ollndorf

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Koordinaten: 53° 48′ N, 10° 54′ O

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Ollndorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Siemz-Niendorf im Westen des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern.

Geografie

Ollndorf liegt im Süden der Gemeinde rund sechs Kilometer südwestlich von Schönberg und 15 Kilometer südöstlich des Lübecker Stadtzentrums. Das Gelände fällt von etwa 30 auf 15 m ü. NHN zur 500 Meter östlich der Wohnbebauung fließenden Maurine ab.

Geschichte

Ollndorf wird 1194 im Isfriedschen Teilungsvertrag als Bistenowe erstmals urkundlich erwähnt, heißt später Oldendorf<ref>Friedrich Bertheau: Die geschichtliche Entwicklung der ländlichen Verhältnisse im Fürstentum Ratzeburg. in: Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde., Bd. 79 (1914) (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat (Memento vom 7. September 2004 im Internet Archive))</ref>.

1933 hatte Ollndorf 101 Einwohner; die Zahl sank bis 1939 auf 84.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Am 1. Juli 1950 wurden die Gemeinden Niendorf, Bechelsdorf, Klein Siemz, Ollndorf und Törpt zur Gemeinde Niendorf zusammengelegt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Infrastruktur

Etwa 350 Meter westlich des Ortes verläuft die Landesstraße 1 von Schönberg bis an die Landesgrenze nahe Ratzeburg. Der Anschluss Lüdersdorf der Bundesautobahn 20 ist in sechs Kilometern zu erreichen. Bahnanschluss an der Strecke Lübeck–Bad Kleinen besteht in Schönberg und Lüdersdorf. Busse stellen Verbindungen unter anderem mit Schönberg her.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grevesmühlener Busbetriebe GmbH (Memento vom 5. Juli 2013 im Internet Archive) (PDF-Datei; 50 kB)</ref>

Ollndorf gehört zum Schuleinzugsbereich Schönberg.<ref>Satzung über die Festlegung von Schuleinzugsbereichen öffentlicher Schulen im Landkreis Nordwestmecklenburg vom 25. Juni 2015 (PDF; 68 kB)</ref>

Persönlichkeiten

Aus Ollndorf stammte der Bauernlyriker Wilhelm Bade (1841–1928).<ref>Karl Heinz Molkenthin: Demerner Dorfgeschichten, S. 68 Digitalisat</ref> Er widmete dem zeitweiligen Ollndorfer Schultzen Franz Maaß (* 1774), der „Katenschult“ genannt wurde, das Gedicht De ohle Katenschult.<ref>Karl-Heinz Molkenthin: Land an der Maurine: Gereimtes und Ungereimtes von Wilhelm Bade, S. 15ff. Digitalisat</ref>

Weblinks

Commons: Ollndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />