Graz Ostbahnhof
| Graz Ostbahnhof | ||||||
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| 16-09-25-Graz-Ostbahnhof-RR2 6399.jpg Mittelbahnsteig (links) und aufgelassener Hausbahnsteig (rechts)
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| Daten | ||||||
| Betriebsstellenart | Bahnhof | |||||
| Lage im Netz | Zwischenbahnhof | |||||
| Bauform | Durchgangsbahnhof | |||||
| Bahnsteiggleise | 3 | |||||
| Abkürzung | Gob | |||||
| IBNR | 8100371 | |||||
| Eröffnung | 1873 | |||||
| Webadresse | bahnhof.oebb.at | |||||
| Lage | ||||||
| Stadt/Gemeinde | Graz | |||||
| Ort/Ortsteil | Jakomini | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Steiermark | |||||
| Staat | Österreich | |||||
| Koordinaten | 47° 3′ 14″ N, 15° 26′ 54″ O
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dim=2000 | globe= | name=Graz Ostbahnhof | region=AT-6 | type=railwaystation
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| Höhe (SO) | 344 m ü. A. | |||||
| Eisenbahnstrecken | ||||||
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| Liste der Bahnhöfe in Österreich | ||||||
Der Grazer Ostbahnhof ist ein Fern- und Regionalbahnhof in der steirischen Landeshauptstadt Graz und ist Station zweier Linien der S-Bahn Steiermark. Er befindet sich im sechsten Grazer Stadtbezirk Jakomini. Das Aufnahmsgebäude ist ein repräsentativer Backsteinbau, der unter Denkmalschutz steht.
Geschichte
Nach den Plänen der Ungarischen Westbahn sollte die zwischen 1870 und 1873 errichtete Trassenführung den ehemaligen Südbahnhof (heute Graz Hauptbahnhof) von Süden her erreichen. Nach dem Übergang über die Mur hätte die Bahn das rechte Murufer entlang bis zum als Kopfbahnhof konzipierten Südbahnhof geführt. Dieser Vorschlag erregte bei sämtlichen öffentlichen Grazer Institutionen Unverständnis, die darauf im Handelsministerium eine Petition einreichten, mit dem Bau eines eigenen Grazer Stadtbahnhofes als Ziel. Das Ministerium lenkte ein und zwang die Ungarische Westbahn durch einen Regierungsbeschluss zur Errichtung eines Stationsgebäudes in der Schönau (heutige Conrad-von-Hötzendorfstraße).<ref name="Historisches Jahrbuch Graz 13. 74">Der Grazer Ostbahnhof. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Band 13. S. 74.</ref>
Der Grazer Ostbahnhof wurde am 1. Mai 1873 offiziell dem Betrieb übergeben. Ursprünglich noch Ungarischer Westbahnhof genannt, erfolgte am 1. Jänner 1889<ref>Österreich in Geschichte und Literatur mit Geographie. Band 43, 1999.</ref> die Umbenennung in Staatsbahnhof.<ref>ÖPNV Graz</ref> Bis 1938 befand sich im Bahnhof auch ein Linienamt für die Einhebung der Verzehrsteuer bei den Reisenden.<ref>Karl A. Kubinzky: Von den Einnahmen zu den Ausgaben in der BIG vom Mai 2024, S. 20–21.</ref>
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gleise und Weichen zur Hälfte zerstört,<ref>Walter Brunner, Rudolf Weissmann: Bomben auf Graz. 1989.</ref> im Gegensatz zum Hauptbahnhof blieb das alte Gebäude jedoch erhalten. Mit Fahrplanwechsel 2010 wurde der Bahnhof von den ÖBB offiziell in „Graz Ostbahnhof-Messe“ umbenannt. 2026 war er im Fahrplanauskunftssystem Scotty jedoch wieder ohne diesen auf die Grazer Messe verweisenden Zusatz gelistet.<ref>Bahnhofsinformationen Graz Ostbahnhof-Messe. Österreichische Bundesbahnen, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 23. März 2011. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>ÖBB Scotty (Fahrplanauskunft). Abgerufen am 12. April 2026.</ref>
Bahnhof
Personenverkehr
Am Ostbahnhof hält jeder dort verkehrende Personenzug. Darunter die Züge der Linien S3 und S31 sowie einige InterCity und zahlreiche Regionalexpresszüge. Die InterCity-Zugpaare stellen Direktverbindungen mit Budapest und Ljubljana her.
Am Vorplatz hält die Straßenbahnlinie 4.
| Linie | Linienverlauf | Unternehmen/EVU | Takt |
|---|---|---|---|
| InterCity (Österreich) | (Ljubljana –) Graz Hbf – Graz Ostbahnhof-Messe – Gleisdorf – Szentgotthárd – Szombathely – Győr – Budapest k. | ÖBB, MÁV | zwei Zugpaare täglich |
| Regional-Express#Österreich | Graz Hbf – Graz Ostbahnhof-Messe – Gleisdorf – Fehring (– Szentgotthárd) | ÖBB, | morgens, nachmittags bzw. abends |
| S-Bahn Steiermark | Graz Hbf – Graz Ostbahnhof-Messe – Fehring (– Szentgotthárd) | ÖBB | Stundentakt |
| S-Bahn Steiermark | Graz Hbf – Graz Ostbahnhof-Messe – Weiz | Steiermarkbahn | 5 mal an Werktagen |
| Straßenbahn Graz | Liebenau/Murpark – Ostbahnhof – Jakominiplatz – Hauptbahnhof – Reininghaus | Graz Linien | 6-Minuten-Takt |
| N4 | Jakominiplatz – Ostbahnhof – Dörfla – Hausmannstätten – Fernitz – Gössendorf | Graz Linien | 3 mal nachts |
Güterverkehr
Durch einige Anschlussbahnen verfügt der Bahnhof über ausreichend viel Frachtumschlag, dass eine eigene Verschubreserve vonnöten ist. Für einige Güterzüge stellt der Grazer Ostbahnhof den Ausgangsbahnhof dar.
Einrichtungen
Im Bahnhofsgebäude befinden sich ein Warteraum, eine Trafik und Fahrkartenautomaten. Der Fahrkartenschalter wurde 2010 geschlossen, das Bahnhofsrestaurant Ostbahn Niki im Mai 2011. Im rechten Seitenflügel ist auch eine Servicestelle der Stadt Graz untergebracht (davor Bezirksamt Jakomini).
Der 55 cm hohe Mittelbahnsteig ist großteils nicht überdacht. Der ursprünglich ebenso genutzte Bahnsteig 1 ist heute außer Betrieb.
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Vorplatz
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Vorplatzseitige Front des Aufnahmsgebäudes
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Fußgängertunnel
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Warteraum
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Trafik
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Zugang zu den Bahnsteigen am Bahnhofsvorplatz
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5047er der Steiermarkbahn am Bahnsteig 1.
Weblinks
Fußnoten
<references />
| Vorherige Station | S-Bahn Steiermark | Nächste Station | ||
|---|---|---|---|---|
| Graz Don Bosco ← Graz Hbf |
S3 | Graz Liebenau-Murpark Fehring → | ||