Zum Inhalt springen

Simon van Velthooven

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Oktober 2025 um 19:58 Uhr durch imported>Spürnase2013.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Simon van Velthooven Vorlage:SportPicto
Simon van Velthooven (2016)
Simon van Velthooven (2016)
Zur Person
Geburtsdatum 8. Dezember 1988
Nation NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Disziplin Bahn
Karriereende 2016
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2012 BronzeKeirin
Letzte Aktualisierung: 16. Mai 2019

Simon van Velthooven (* 8. Dezember 1988 in Palmerston North) ist ein neuseeländischer Segler und ehemaliger Bahnradsportler.

Sportliche Laufbahn

Radsport

2005 belegte Simon van Velthooven im Teamsprint der Junioren gemeinsam mit Edward Dawkins und Elijah May den ersten Platz bei den Ozeanien-Meisterschaften in Wanganui. Im Jahr darauf wurde er neuseeländischer Junioren-Meister im Sprint, im Zeitfahren belegte er Platz zwei und im Scratch Platz drei.

2010 errang Velthooven die Bronzemedaille bei den Commonwealth Games in Delhi im Keirin. Im Frühjahr zuvor hatte er an den Keirin-Wettbewerben in Japan teilgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />roadcycling.co.nz: „Keirin lessons from Van Velthooven“ (Memento vom 1. Januar 2011 im Internet Archive) abgerufen am 6. Oktober 2010 (englisch)</ref> 2011 errang er bei den Ozeanien-Meisterschaften drei Goldmedaillen, im Teamsprint, mit Sam Webster und Ethan Mitchell, im Keirin sowie im 1000-Meter-Zeitfahren. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London belegte Velthooven den dritten Platz im Keirin, den er sich mit dem Niederländer Teun Mulder teilte.

2013 wurde van Velthooven in Minsk Vize-Weltmeister im 1000-Meter-Zeitfahren, im Jahr darauf errang er bei der WM in Cali die Bronzemedaille in derselben Disziplin. 2016 wurde er neuseeländischer Meister im 1000-Meter-Zeitfahren.

Segeln

2017 gewann van Velthooven als Mitglied des Teams New Zealand die bekannteste Segelregatta, den 35. America’s Cup.<ref name="go-285912">Abc News: Team New Zealand routs Oracle Team USA to win America's Cup. In: abcnews.go.com. 26. Juni 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juni 2017; abgerufen am 26. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zur Energieversorgung des hydraulischen Systems des Rennkatamarans, das unter anderem das Flügelsegel und die Hydrofoils bewegt, werden als Innovation keine händisch angetriebenen Grinder, sondern, wie bei einem Fahrrad, mit Fußkraft angetriebene Tretkurbeln mit Pedalen eingesetzt (cyclors).<ref>Neue Zürcher Zeitung: 35. America's Cup - Abflug in ein neues Zeitalter vom 26. Mai 2017. Abgerufen am 6. Juni 2017</ref> Obwohl die cyclors wieder durch Grinder ersetzt werden sollten, erklärte van Velthooven im Januar 2018, dass er weiterhin im Segeln aktiv bleiben wolle.<ref name="co-978936">Van Velthooven on right tack to being bona fide sailor. In: nzherald.co.nz. 20. Januar 2018, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref> 2021 gehörte er zum Team New Zealand, das beim 36. America’s Cup startete,<ref>Simon van Velthooven auf Emirates Team New Zealand. Abgerufen am 16. März 2021.</ref> und am 17. März das Rennen für sich entscheiden konnte.<ref name="olympicc-2021">Emirates Team New Zealand defend America's Cup with 7-3 victory over Luna Rossa. In: olympicchannel.com. 17. März 2021, abgerufen am 17. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

2005
2006
2007
2010
2011
2012
2013
2014
2016

Weblinks

Commons: Simon van Velthooven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />