Airampoa ayrampo
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| Airampoa ayrampo | ||||||||||||
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| Datei:Tunilla soehrensii1.jpg
Airampoa ayrampo | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Airampoa ayrampo | ||||||||||||
| (Haenke) Doweld |
Airampoa ayrampo ist eine Pflanzenart in der Gattung Airampoa aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Ein spanischer Trivialname ist „Ayrampo“.
Beschreibung
Airampoa ayrampo wächst niedrigbleibend mit meist niederliegenden oder kriechenden Trieben, die an den Kanten der Triebsegmente Wurzeln ausbilden. Die abgeflachten, gelegentlich halbmondförmigen, selten fast zylindrischen Triebsegmente sind etwas gehöckert und bis 6 Zentimeter lang. Auf ihnen befinden sich bis zu 60 oder mehr, eng beieinanderstehende Areolen. Die aus ihnen entspringenden 5 bis 8 (selten 2 bis 12) nadeligen, ungleichen, ausgebreiteten Dornen sind kräftig bis borstenartig. Sie sind an fast allen Areolen vorhanden. Die bis 7 Zentimeter langen Dornen sind gelblich bis bräunlich gefärbt.
Die gelben, orangen, rosafarbenen oder roten Blüten sind bis 5,5 Zentimeter lang. Ihr Perikarpell ist bis fast zur Basis mit Areolen bedeckt, wobei die oberen Areolen borstig sind. Die dunkelroten Früchte weisen eine Länge von bis 2,5 Zentimetern auf. Im oberen Teil entspringen den Areolen einige bis 2 Zentimeter lange Dornen. Der untere Teil der Frucht ist nicht mit Areolen bedeckt.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Airampoa ayrampo ist im Süden Perus, in Bolivien sowie im Norden Chiles und Argentiniens in Höhenlagen von 3200 bis 4000 Metern weit verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cactus ayrampo erfolgte 1809 durch Thaddäus Haenke.<ref>Thaddäus Haenke: Introduction à l'histoire naturelle de la province de Cochabamba et des environs, et description de ses productions. In: Félix de Azara: Voyages dans l’Amerique Méridionale depuis 1781 jusqu'à 1801. Band 2, 1809, S. 526 (online).</ref> Alexander Borissovitch Doweld stellte die Art 2002 in die Gattung Airampoa.<ref>Alexander Borissovitch Doweld: О роде Airampoa Frič (Opuntioideae–Cactaceae). In: Turczaninowia. Band 5, Nr. 2, 2002, S. 28.</ref> Ein weiteres nomenklatorische Synonym ist Opuntia ayrampo <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haenke) Mottram (2004). Zu den taxonomischen Synonymen zählen u. a. Opuntia soehrensii <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose (1919), Platyopuntia soehrensii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) F.Ritter (1980), Tunilla soehrensii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) D.R.Hunt & Iliff (2000), Tephrocactus soehrensii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) G.D.Rowley (2006) und Airampoa soehrensii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) Lodé (2016).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art unter dem Namen Tunilla soehrensii als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt. Die Entwicklung der Populationen wird als stabil angesehen.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Kiesling, R., Demaio, P., Cáceres, F., Faundez, L., Walter, H.E. & Saldivia, P., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Verwendung
Die Früchte werden zum Färben von Nahrungsmitteln benutzt. Aus Peru ist der Einsatz in der Volksmedizin bekannt.
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 627–628.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Tunilla soehrensii im Habitat