Zum Inhalt springen

Parodia chrysacanthion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Februar 2026 um 17:55 Uhr durch imported>Michael w (Weblinks).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Parodia chrysacanthion
Datei:Parodia chrysacanthion.jpg

Parodia chrysacanthion

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Parodia
Art: Parodia chrysacanthion
Wissenschaftlicher Name
Parodia chrysacanthion
(K.Schum.) Backeb.
Datei:IMG 3392 Parodia chrysacanthion.jpg
Blühende Pflanze

Parodia chrysacanthion ist eine Pflanzenart in der Gattung Parodia aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton chrysacanthion leitet sich von den griechischen Worten chrysos für ‚Gold‘ sowie akanthion für ‚kleiner Dorn‘ ab und verweist auf die zierliche Bedornung der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 47.</ref>

Beschreibung

Parodia chrysacanthion wächst einzeln oder dichotomisch sich teilend mit anfangs breitkugelligen bis kurz säulenförmig, hellgrünen Trieben, die eine Wuchshöhe zwischen 5 und 6 Zentimetern und einen Durchmesser von 5 Zentimetern erreichen. Die etwa 24 Rippen sind deutlich spiralig angeordnet. Sie lösen sich in Warzen auf, die mit großen, stark wollig behaarten weißen Areolen besetzt sind. Die 30 bis 40 Randdornen sind borstenfein, leicht brechend und goldgelb im Alter schmutziger dunkelgelb. Die Mitteldornen sind etwas stärker, goldgelb und etwa 2 Zentimeter lang.

Die zahlreichen kräftiggelben Blüten sind glockig-trichterförmig und mit 17 – 18 mm nur mittelgroß. Die Früchte sind eiförmig, klein, glatt und mit wenig Samen. Diese sind mützenförmig, gehöckert und dunkelbraun glänzend.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Parodia chrysacanthion ist in Argentinien in den nördlichen Provinzen Jujuy und La Paz in Höhenlagen von 1500 bis 2000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus chrysacanthion erfolgte 1898 durch Karl Moritz Schumann.<ref>Karl Schumann: Gesamtbeschreibung der Kakteen. Neumann, Neudamm 1898, S. 396 (online).</ref> Curt Backeberg stellte die Art 1935 in die Gattung Parodia.<ref>Curt Backeberg: Blätter für Kakteenforschung. Nummer 3, 1935, S. [2] (online).</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Gymnocalycium chrysacanthion <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) H.Blossf. (1936).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Kiesling, R., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 497.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Parodia chrysacanthion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien