Alexei Iwanowitsch Jekimow
Alexei Iwanowitsch Jekimow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch als Aleksei Ekimov transkribiert; * 28. Februar 1945) ist ein sowjetischer und russischer Physiker. 2023 erhielt er den Nobelpreis für Chemie.
Forschung
Ende der 1970er-Jahre untersuchte Jekimov die Farbbildung von mit Halbleitern dotierten Gläsern. Dabei entdeckte er nanoskalige Halbleiter-Kristalle, die Licht bei geringeren Wellenlängen absorbieren konnten als erwartet.<ref>Stephen Ornes: Quantum dots. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. Band 113, Nr. 11, 2016, S. 2796–2797, doi:10.1073/pnas.1601852113, PMID 27271707, PMC 4801252 (freier Volltext).</ref><ref>AI Ekimov, AA Onushchenko: Quantum size effect in three-dimensional microscopic semiconductor crystals. In: Journal of Experimental and Theoretical Physics Letters 34, S. 345–349, 1981, bibcode:1981ZhPmR..34..363E.</ref> Gemeinsam mit seinem Kollegen Alexander Efros am Physikalisch Technischen Institut Joffe in Leningrad konnte er nachweisen, dass die Größe dieser sogenannten Quantenpunkte maßgeblich für deren optische Eigenschaften verantwortlich ist.<ref name="natnan">Nanocrystals in their prime. In: Nature Nanotechnology. Band 9, Nr. 5, 2014, S. 325–325, doi:10.1038/nnano.2014.101, PMID 24801533.</ref><ref>A. I. Ekimov, Al. L. Éfros, A. A. Onushchenko: Quantum size effect in semiconductor microcrystals. In: Solid State Communications. Band 56, Nr. 11, 1985, S. 921–924, doi:10.1016/s0038-1098(85)80025-9.</ref> Etwa zur gleichen Zeit arbeite Louis Brus in den Bell Labs daran, wie sich die Größe dieser kolloidalen Halbleiter-Nanokristalle beeinflussen lässt.<ref name="natnan" /> Nach fast drei Jahrzehnten Forschung wurden Anfang der 2010er-Jahre erstmal kommerzielle Anwendungen der Quantenpunkte vorgestellt.<ref name="natnan" />
Jekimow erhielt 1974<ref>The Quantum Dots Discovery, nexdot.fr, abgerufen am 4. Oktober 2023.</ref> den Ph.D. und den Doktor für Physik am Physikalisch Technischen Institut Joffe in Leningrad, Russland. Er ist Inhaber einiger Patente.
Seit 1999 lebt Jekimov in den USA und arbeitet bei einer privaten Firma. Er ist wissenschaftlicher Leiter des US-Unternehmens Nanocrystals Technology.<ref>Golem.de: IT-News für Profis. Abgerufen am 4. Oktober 2023.</ref>
2023 erhielt er mit Moungi Bawendi und Louis Brus den Nobelpreis für Chemie. Honoriert wurde ihre Leistung für die Entdeckung und Synthese von Quantenpunkten.<ref>The Nobel Prize in Chemistry 2023. In: nobelprize.org. 4. Oktober 2023, abgerufen am 4. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ehrungen
- 1975: Staatspreis der UdSSR in Physik und Technologie
- 2006: Alexander-von-Humboldt-Preis für seine Arbeiten an Quantenpunkten
- 2006: R. W. Wood Prize zusammen mit Louis Brus und Alexander Efros
- 2023: Nobelpreis für Chemie
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Chemie
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jekimow, Alexei Iwanowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Ekimov, Aleksei; Екимов, Алексей Иванович (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Physiker |
| GEBURTSDATUM | 28. Februar 1945 |