Ludwig Bickell
Ludwig Theodor Alexander Bickell (* 13. September 1838 in Marburg; † 20. Oktober 1901 ebenda<ref>siehe Hessisches Staatsarchiv Marburg (HStAMR), Best. 915 Nr. 5690, S. 372 (Digitalisat).</ref>) war ein deutscher Jurist, Fotograf und Denkmalpfleger, der im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zahlreiche Gebäude und Kulturdenkmäler in Hessen fotografisch dokumentierte und volkskundliche Sammlungen anlegte. Er wurde dafür 1892 zum Bezirkskonservator im Regierungsbezirk Kassel ernannt und ihm wurde die Ehrendoktorwürde der Universität Marburg verliehen.
Leben
Ludwig Bickell war Sohn des kurhessischen Landrats Karl Wilhelm Bickell (1796–1864) und der Wilhelmine Gertrude Giller († 1868). Er besuchte das Gymnasium der Stadt Marburg und verließ es 1860 mit dem Abitur, um an der Philipps-Universität Marburg und an der Universität Leipzig die Kameralwissenschaften zu studieren. In Marburg war er 1860 Mitgründer der Burschenschaft Arminia Marburg. Nach dem juristischen Staatsexamen 1864 begann er als Referendar im Verwaltungsdienst bei der oberhessisch-kurhessischen Regierung in Marburg. Diese wurde nach der Annexion Kurhessens 1866 durch das Königreich Preußen aufgelöst. Um nach dem Tod des Vaters bei seiner kranken Mutter in Marburg zu bleiben, unterbrach er seine Beamtenlaufbahn, die er in Marburg nicht fortsetzen konnte. Nach ihrem Tod begab er sich 1868 zusammen mit seinem gleichaltrigen Cousin Gustav Bickell auf eine mehrmonatige Studienreise durch das Rheinland, Belgien, Frankreich, nach London und Oxford. Ein in dieser Zeit betriebenes Projekt, ein umfassendes Werk über den Bau und die Geschichte der Orgel zu schreiben, vollendete er nie. Auch scheiterten alle seine Versuche als „Orgelbautechniker“ oder freiberuflicher Fotograf Fuß zu fassen. Seine wirtschaftliche Situation blieb für mehr als zwei Jahrzehnte prekär. Eine einzige von ihm konzipierte Orgel wurde auch gebaut: Im Chor der Pfarrkirche von Großseelheim. Das neugotische Instrument wurde 1970 beseitigt.<ref>Meyer, S. 6.</ref>
Die großen europäischen Museen und ihre Kunstschätze in London, Paris, Nürnberg etc. regten ihn an, Kunst- und Kulturdenkmäler seiner hessischen Heimat zu dokumentieren und „hessische Altertümer“ zu sammeln. Zur Dokumentation verwendete er Zeichnungen und ab 1870 auch die Fotografie.
1875 übernahm der Hessische Geschichtsverein die Sammlung Bickells und bestellte ihn zu deren Konservator. Dieser Sammlung hessischer Altertümer wurde im ehemaligen Landgrafenschloss in Marburg staatlicherseits einige Räume zur Verfügung gestellt und damit der Grundstock für das spätere Universitätsmuseum Marburg gelegt. Nach zehnjähriger Tätigkeit erschien 1878 die Bildreproduktion „Das alte Marburg“. Er war es auch, der auf die architektonische Bedeutung des Romanischen Hauses in Gelnhausen aufmerksam machte.<ref>Vorlage:ZentralblBauverw</ref> Im Rahmen der Kasseler Kunstausstellung in der Orangerie 1884 zeigte Bickell die bedeutendsten Stücke seiner Sammlung.
1892 schließlich wurde ihm die Ehrendoktorwürde durch die Philosophische Fakultät der Universität Marburg verliehen. Im selben Jahr wurde durch die Umorganisation der staatlichen Denkmalverwaltung die Stelle eines beamteten Bezirkskonservators der Denkmäler im Regierungsbezirk Kassel geschaffen und Ludwig Bickell erhielt diese Stelle. Auffallend ist dabei sein der zeitgenössischen Auffassung weit vorauseilender Denkmalbegriff, unter den er nicht nur repräsentative Bauten von Herrschaft und Kirche einordnete, sondern auch „Alltagsdenkmäler“, wie Wohnhäuser, Bauernhöfe oder Scheunen. Auch Ensembles (Gesamtanlagen) und Umgebungsschutz für Kulturdenkmäler waren Begriffe, mit denen er bereits arbeitete.
Von seinem Vater hatte Ludwig Bickell dessen asthmatisches Leiden geerbt, was ihn zeitlebens stark beeinträchtigte. Da seine sechs Geschwister alle jung starben, taten die Eltern alles, um ihn zu schonen. So entwickelte er früh einen eigenwilligen Charakter.<ref>Gerhard Menk: Ein „antiquitätischer Herr“. Leben und Werk des hessischen Denkmalpflegers und technischen Pioniers Ludwig Bickell (1838–1901). S. 23 f.</ref> Er starb 1901 unverheiratet im Alter von 63 Jahren in Marburg. Sein Nachfolger als Bezirkskonservator wurde Alhard von Drach.
Der Fotograf
Um 1870 ließ Ludwig Bickell seine erste Kamera bauen. 1897 besaß er zwei große und sechs ältere Kameras, unter anderem eine zusammenklappbare Reisekamera, die er seit 1883 ständig benutzte. Beim Fotografieren unterwegs hatte er neben Kamera und Stativ, Glasplatten und dazu passende Kassetten, verschiedene Objektive, Fotochemikalien und Zubehör dabei. All dies transportierte er in einer zur Dunkelkammer umgebauten Kutsche, die von einem Pferd gezogen wurde. Bickell verwendete hauptsächlich das Kollodium-Nassplatten-Verfahren, bei dem die Glasplatte kurz vor der Aufnahme im Dunklen präpariert und noch im nassen Zustand belichtet werden musste. Anschließend musste das Bild in der Dunkelkammer zeitnah entwickelt und fixiert werden.<ref>Gerhard Oberlik: Das "Modell 97" - ein Einblick in die Fototechnik. In: Elmar Brohl, Gerhard Menk (Hrsg.): Ludwig Bickell (1838–1901). Ein Denkmalpfleger der ersten Stunde (= Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Band 7). Theiss, Stuttgart 2005, S. 356, 360, 366 f.</ref> Die schweren und zerbrechlichen Glasplatten mussten von einem Glaser zugeschnitten werden und hatten Spezialformate von 9 × 12 cm bis 30 × 40 cm.<ref>Eintrag in der Datenbank geschützter Kulturgüter</ref>
Die Belichtungszeiten variierten nach Bickells Angaben je nach den Lichtverhältnissen zwischen 1,5 Minuten für Außenaufnahmen in hellem Sonnenlicht und 25 Minuten für Innenräume. Dementsprechend erscheinen bewegte Objekte wie Tiere, Menschen und vom Wind bewegte Bäume unscharf. Das Nasskollodium reagierte stark auf blaues Licht, weshalb Himmel und Wolken stark überbelichtet wurden. In diesen Bereichen zeigten sich Kollodiumstreifen, die mittels nachträglicher Retusche auf dem Negativ entfernt werden mussten. Bickell verwendete dazu schwarze Farbe oder Lack oder auch dunkles Papier. Im Positiv erscheint der retuschierte Himmel rein weiß und wirkt unnatürlich. Bei der Herstellung von Lichtdrucken konnten nachträglich Wolken hinzugefügt werden, um einen natürlichen oder stimmungvollen Himmel zu erzeugen.<ref>Sonja Feßel: The glass plates of Ludwig Bickell: Invaluable sources for art history and the history of photography, for conservation and cultural studies. In: Art Libraries Journal. Band 45, Special Issue 1: Photo Archives, 2020, S. 26.</ref>
Ludwig Bickell war kein gewöhnlicher Werbefotograf mit einem Ladengeschäft. Portraits und Personenaufnahmen gibt es deshalb in seinen Bildern nur wenige. Er warb für seine Dienste als Fotograf für Landschaft, Architektur und Kunstgewerbe. 1877 veröffentlichte er eine Werbebroschüre, in der er 264 Fotografien von Städten, Gebäuden sowie kunsthandwerklichen Objekten zum Verkauf anbot, die meisten davon aus seiner Heimatstadt Marburg, aber auch aus Alsfeld, Fulda und Schmalkalden.<ref>Gerhard Menk: Ein „antiquitätischer Herr“. Leben und Werk des hessischen Denkmalpflegers und technischen Pioniers Ludwig Bickell (1838–1901) (= Beiträge zur Geschichte Marburgs und Hessens. Band 1). Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, Marburg 2005, S. 84–89.</ref> Schwerpunkte in seinem Gesamtwerk bilden Fachwerkbauten, Kirchen, ihre Innenausstattung und speziell Orgeln, sowie Portale und Türen, Ofenplatten, Bucheinbände und Grabdenkmäler. Er wollte dokumentieren und für die Nachwelt festhalten, was ihm kulturgeschichtlich wertvoll erschien und setzte sich für den dessen Erhalt ein. Wenn historische Bauwerke abgerissen wurden, so hielt er den alten Zustand vorher oder auch während des Abrisses fest oder er begleitete die Umbauphasen fotografisch. So hat er beispielsweise die Umgestaltung der Dächer am Marburger Landgrafenschloss von 1878 bis 1890 in allen Phasen festgehalten. Anhand dieser Aufnahmen lassen sich andere Fotografien der Stadt, auf denen das Schloss zu sehen ist, zeitlich einordnen.<ref>Katharina Schaal, Ulrich Ritzerfeld: Das Marburger Schloss im Spiegel der Photographien Ludwig Bickells (1871–1901). In: Karl Murk (Hrsg.): Das Marburger Landgrafenschloss im Wandel der Zeiten: Vom Herrschaftssitz zum Erinnerungsort (= Marburger Beiträge zur hessischen Geschichte. Band 22). Marburger Geschichtsverein, Marburg 2013, S. 53–114.</ref> Dasselbe gilt für den Neubau der "Alten" Universität in Marburg von 1873 bis 1891 an der Stelle des ehemalien Dominikanerklosters.
Von 1870 bis 1901 fotografierte Ludwig Bickell hauptsächlich im damaligen Regierungsbezirk Kassel der Preußischen Provinz Hessen-Nassau mit den Kreisen Eschwege, Frankenberg, Fritzlar, Fulda, Gelnhausen, Gersfeld, Hanau, Hersfeld, Hofgeismar, Homberg, Hünfeld, Kassel, Kirchhain, Marburg, Melsungen, Rotenburg, Schlüchtern, Witzenhausen, Wolfhagen, Ziegenhain und den Exklavaen Rinteln (Grafschaft Schaumburg, heute Niedersachsen) und Schmalkalden (heute Thürigen), aber auch in den Landkreisen Alsfeld, Friedberg und Lauterbach der Provinz Oberhessen von Hessen-Darmstadt, sowie in den zu Preußen gehörenden Städten Hann. Münden und Warburg. Die meisten Aufnahmen machte er in Marburg und seinen heutigen Ortsteilen (fast 700), gefolgt von Gelnhausen (250), Fritzlar (120), Frankenberg (Eder) (60), Kassel (55), sowie Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen (je 53).
Insgesamt sind aus diesem Zeitraum fast 3000 Negativglasplatten von Ludwig Bickell erhalten, die seit 1977 im Bildarchiv Foto Marburg als Dauerleihgabe des Marburger Geschichtsvereins archiviert werden. Diese großformatigen Negative von hoher fotografischer Qualität in Bezug auf Bildausschnitt, Belichtung und Schärfe zeugen von der vielfältigen fototechnischen Erfahrung Bickells bei der Glasplattenbeschichtung und dem Kamerabau.<ref>Eintrag in der Datenbank geschützter Kulturgüter</ref>
Bildergalerie
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Marburg Stadtansicht vom Schloss ca. 1878
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Marburg Stadtansicht vom Barfüßertor 1884–1887
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Marburg Stadtansicht von Weidenhausen vor 1879
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Marburg Stadtansicht von der Elisabethkirche 1877
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Marburg Elisabethkirche und Deutschordensgelände vor 1885
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Marburg Rathaus 1877
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Gelnhausen Untermarkt 1881
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Gelnhausen Romanisches Haus 1895
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Fritzlar Dom
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Fritzlar Marktplatz
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Frankenberg Obermarkt 1871 oder 1882
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Frankenberg Untermarkt 1871 oder 1882
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Kassel Altmarkt 1882 oder 1884
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Kassel Druselplatz Oberste Gasse 1882 oder 1884
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Witzenhausen Ermschwerder Straße 17
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Werratal mit Blick auf Burg Ludwigstein
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Bad Orb Obertorstraße
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Bad Orb Hauptstraße
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Gasthof zur Krone in Homberg (Efze), erbaut 1480
Würdigung
Bickells Wohnhaus in der Kugelgasse 1 befindet sich in der Marburger Altstadt zwischen Kalbstor und Kugelkirche. Neben dem Hauseingang erinnert eine Gedenktafel an ihn. Die ihm zu Ehren benannte Ludwig-Bickell-Treppe in Marburg führt von der Ritterstraße zum Marburger Schloss.
Bickells Architekturfotografien wurden am 27. November 2013 vom Sachverständigenrat beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst aufgrund ihres historischen, fototechnischen und künstlerischen Wertes als einmalig und von nationaler Bedeutung gewürdigt und einstimmig für die Eintragung in das „Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes“ empfohlen. Diese erfolgte noch im selben Jahr.<ref>Bildarchiv Foto Marburg Fotosammlung Bickell</ref><ref>Eintrag in der Datenbank geschützter Kulturgüter</ref> Am selben Tag eröffnete im Marburger Landgrafenschloss die Ausstellung Ludwig Bickell: Frühe Fotografie für die Denkmalpflege.<ref>Die Kutsche als fahrbare Dunkelkammer. In: FAZ, 13. Dezember 2013, S. 60.</ref>
2025 hat das Bildarchiv Foto Marburg die Fotografien von Ludwig Bickell Wikimedia Commons als Bilderspende in Form von hochaufgelösten Scans zur Verfügung gestellt. Insgesamt handelt es sich um rund 2500 Bilder als Ergänzung zu den bereits vorhanden ca. 500. Damit erhalten die wertvollen Bilddokumente Bickells eine größere Sichtbarkeit und können von einer breiteren Öffentlichkeit genutzt werden.
Nachlass
Der Nachlass von Ludwig Bickell und seiner Familie wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg (Bestände 340 Bickell und M 51a Bickell) aufbewahrt. Er hat eine Laufzeit von 1769 bis 1901 und einen Gesamtumfang von ca. 3 m und 241 Kartenblättern.<ref>Übersicht über den HStAM Bestand 340 Bickell In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 2005.</ref><ref>Übersicht über den HStAM Bestand M 51a: Bickell, Ludwig (1838–1901) In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 23. Mai 2013.</ref>
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Das alte Marburg: vier Reproductionen von älteren Stichen der General-Versammlung des Gesamt-Vereins deutscher Geschichts- und Alterthumsvereine zu Marburg 1878.
- Zur Erinnerung an die Elisabethkirche zu Marburg und zur sechsten Säcularfeier ihrer Einweihung. Elwert, Marburg 1883; archive.org.
- mit Johann Baptist Obernetter: Hessische Holzbauten. Bd. 1 mit 30 Lichtdrucken Elwert, Marburg 1887.
- hrsg. von C. Alhard von Drach: Aeltere Silberarbeiten in den Königlichen Sammlungen zu Cassel: mit urkundlichen Nachrichten und einem Anhang: Der Hessen-Casselsche Silberschatz zu Anfang des siebenzehnten Jahrhunderts und seine späteren Schicksale. Nach den Aufnahmen von Ludwig Bickell. Elwert, Marburg 1888.
- Die Eisenhütten des Klosters Haina und der dafür thätige Formschneider Philipp Soldan von Frankenberg. Elwert, Marburg 1889.
- Hölzernes Scheiben-Reliquiar aus der Elisabethkirche zu Marburg. In: Zeitschrift für christliche Kunst, 1890, 3, S. 81–84 (Digitalisat).
- Mittelalterlicher Buchdeckel in der Landesbibliothek zu Kassel. In: Zeitschrift für christliche Kunst, 1890, 3, S. 117–120 (Digitalisat).
- mit Johann Baptist Obernetter: Hessische Holzbauten. Bd. 2 und 3 mit 50 Lichtdrucken Elwert, Marburg 1891.
- Bucheinbände des XV. bis XVIII. Jahrhunderts aus hessischen Bibliotheken. Hiersemann, Leipzig 1892 (Digitalisat).
- Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel. Band 1: Kreis Gelnhausen. Elwert, Marburg 1901 (Textband Digitalisat Textband, Bildatlas Digitalisat Bildatlas).
- mit Johann Baptist Obernetter: Hessische Holzbauten. Fünfzig ausgewählte Tafeln. Elwert, Marburg 1906.
Literatur
- Karl Alhard von Drach: Bericht des Konservators der Denkmäler im Regierungsbezirk Cassel über seine Tätigkeit vom 11. April 1902 bis 31. März 1904 an die Bezirkskommission zur Erforschung und zum Schutze der Denkmäler im Regierungsbezirk Cassel. Nebst einleitenden Nachrichten über die Geschehnisse in den Jahren 1892 bis 1901. Kassel 1904.
- Hermann Bauer: Aus der Lebensarbeit Ludwig Bickells *13. Sept. 1838 - 20. Okt. 1901. In: Hessenland 49, 1938, S. 219–222.
- Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 58–60.
- Elfriede und Gerhard Ehl: Marburg vor 100 Jahren: Historische Dokumente aus der Frühzeit der Photographie von Ludwig Bickell. Presseamt des Magistrats, Marburg 1982.
- Gerd Meyer: Orgelforscher, Sammler, Denkmalpfleger, Fotograf. Ludwig Bikell, dem ersten hessischen Bezirkskonservator zur Erinnerung. In: Denkmalpflege in Hessen, 1989, 2, S. 2–9.
- Michael Neumann: Der Bezirkskonservator. In: Elmar Brohl, Gerhard Menk (Hrsg.): Ludwig Bickell (1838–1901). Ein Denkmalpfleger der ersten Stunde (= Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Band 7). Theiss, Stuttgart 2005, S. 265–274.
- Gerhard Menk: Ein „antiquitätischer Herr“. Leben und Werk des hessischen Denkmalpflegers und technischen Pioniers Ludwig Bickell (1838–1901) (= Beiträge zur Geschichte Marburgs und Hessens. Band 1). Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, Marburg 2005.
- Sonja Feßel: The glass plates of Ludwig Bickell: Invaluable sources for art history and the history of photography, for conservation and cultural studies. In: Art Libraries Journal. Band 45, Special Issue 1: Photo Archives, 2020, S. 24–34, doi:10.1017/alj.2019.37.
Weblinks
- Commons Bildergalerie: Ludwig Bickell Fotografien (1870–1900)
- Bickell, Ludwig. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Bestände von Ludwig Bickell im Bildarchiv Foto Marburg
- Ausstellung: Ludwig Bickell – Frühe Fotografie für die Denkmalpflege sowie Pressebericht der Ausstellungseröffnung
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bickell, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | Bickell, Ludwig Theodor Alexander |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Sammler, Pionier der Fotografie, Fotograf und Denkmalpfleger |
| GEBURTSDATUM | 13. September 1838 |
| GEBURTSORT | Marburg |
| STERBEDATUM | 20. Oktober 1901 |
| STERBEORT | Marburg |
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