Zum Inhalt springen

Charles de Wendel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Oktober 2024 um 16:07 Uhr durch imported>Invisigoth67 (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ivan Edouard Charles de Wendel d'Hayange (* 8. Oktober 1871 in Château de l'Orfrasière en Touraine<ref>Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik. online.</ref>; † 2. Mai 1931 ebenda) war Hüttenbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Familie

Charles de Wendel entstammte der Industriellendynastie Wendel. Er war der Sohn des Robert de Wendel und der spanisch-französischen Gräfin Marie Antoinette Elisabeth Carmen Consuelo Manuel de Gramedo.

Der Onkel von Charles de Wendel war der Reichstagsabgeordnete Paul-Francois-Henri de Wendel (1844–1906).

In 1895 heiratete Charles die Komtess Gertrude „Gertie“ de Dyhern (1869–1935), eine Urenkelin des Fürsten Anton Radziwiłł. Die Ehe wurde jedoch bald darauf annulliert.

Leben

Wendel studierte in Paris. Er wohnte seit 1892, mit Ausnahme eines mehrjährigen Studienaufenthalts in Amerika, in Hayingen (Lothringen). Dort war er Leiter der Hüttenwerke Les petits Fils de Fois. De Wendel & Cie.

Von 1907 bis 1912 war er für die Unabhängige Lothringische Partei (ULP) Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Reichsland Elsaß-Lothringen 13 (Bolchen, Diedenhofen).<ref>Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. 15, 2). Halbband 2. Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1545–1548.</ref>

Literatur

  • Hermann Hiery: Reichstagswahlen im Reichsland. Ein Beitrag zur Landesgeschichte von Elsaß-Lothringen und zur Wahlgeschichte des Deutschen Reiches 1871–1918 (= Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. 80). Droste, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-5132-7, S. 467, (Zugleich: Freiburg (Breisgau), Universität, Dissertation, 1984).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein